BERICHT ÜBER EIN ARBEITSFRÜHSTÜCK DER BONNER EUROPA-AKTEURE
Am 20. Januar luden der Leiter des Büros der EU‐Kommission in Bonn, Stefan Lock, und die Leiterin des Institut Français, Claire Demesmay, zu einem „Arbeitsfrühstück der Europa‐Akteure“ ein. Die DFG Bonn‐Rhein/Sieg wurde durch ihren Vorsitzenden Dr.Detlef Puhl vertreten. Dabei ging es vor allem darum, wie die zahlreichen bestehenden Europa‐Formate der Partner in Bonn besser sichtbar, gebündelt und attraktiver präsentiert werden können. Zunächst sprach man über den Europatag 2026, den 9.Mai, der in diesem Jahr auf einen Samstag fällt und der, wie in jedem Jahr, von der Stadt Bonn mit unser aller Beteiligung organisiert wird. Im März werden wir von der Stadt zu einem Planungstreffen eingeladen. In dieser Zeit vielfältiger welt‐ und europapolitischer Herausforderungen wollen alle dazu beitragen, dass wir auch über emotionale Zugänge mit dem Thema „Europa“ Menschen erreichen, die auf die klassischen Appelle nicht reagieren. So wollen wir einerseits das Thema „Europa“ in den Kontext der Abhängigkeit von den USA und der aktuellen Gefährdungen für die Demokratie stellen und dabei die Verunsicherung vor allem junger Menschen aufgreifen. Andererseits wollen wir Ideen zur Verbesserung unserer Kommunikation entwickeln. Es gab viele kreative Ideen und ein deutliches Interesse aller Beteiligten an gemeinsamer Sichtbarkeit und stärkerer Zusammenarbeit. Wir wollen jetzt Ideen sammeln, ein gemeinsames Format für die Kommunikation prüfen, die Nutzung sozialer Medien vorbereiten und möglichst für den 9. Mai ein gemeinsames Manifest entwickeln, das eine „Liebeserklärung an Europa“ sein könnte.

Erste Reihe: Stefan Lock (3. vl) und Claire Demesmay (4. vl), Detlef Puhl (2. vl). Foto: EU
DP