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InfoBrief 2011-3



Nr. 2011-3

10. August 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, chers amis,


 

Mit diesem neuen INFO BRIEF übersenden wir Ihnen als Anlage das Programm für die zweite Jahreshälfte 2011. Dem Vorstand ist es gelungen, wieder einen bunten Strauß von Veranstaltungen zusammenzustellen von literarischen Abenden (15. September und 2. Dezember) über Abende mit politischen Themen (13. Oktober: Energiepolitik und 10. November: Weimarer Dreieck), Tagesfahrten (17. September: Schloss Dyck und 29. Oktober: Lüttich) und unseren geselligen Treffen beim Dîner amical und dem Adventskaffee am 26. November). Wir hoffen auf Ihren regen Zuspruch! Am besten notieren Sie sich die Termine gleich in Ihren Terminkalender!

 

In Memoriam

 

Das 97 – Jahre währende Leben einer großartigen Frau hat sich vollendet - einer Frau, reich an Talenten, an Gaben des Geistes und an menschlicher Größe: Katia Bayerwaltes, langjähriges Mitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg, ist für immer von uns gegangen - bis zu ihrem letzten Tag, dem 11. Juni 2011, entschlossen und selbstbestimmt, wie man es an ihr kannte.

Wer sie allerdings nicht gut kannte, der vermochte nicht immer ihre verschmitzt - hintergründigen Anmerkungen von ihren ernsthaften zu unterscheiden.

Wie ernsthaft sie sein konnte, hat sie als jahrelange fremdsprachenkundige direkte Mitarbeiterin des englischen Kommandanten der Stadt Bonn bewiesen, für eine besiegte Deutsche eine Schlüsselstellung, in der sie spürbar Einfluss nehmen konnte zum Wohle der Bonner Bevölkerung. Dies brachte ihr den Titel „Mutter von Bonn“ ein. Es war gewiss ihr geistreicher, nie verletzender Humor, der sie für sich und andere erreichen ließ, was ihr erstrebenswert erschien. Mit eben diesem untrüglichen Verhandlungsgeschick war sie Jahrzehnte lang, sogar über die gesetzliche Altergrenze hinaus, in Bonn im Bereich der Diplomatie tätig.

Verdientermaßen wurde sie auch „Gerechte unter den Völkern“, ein Ehrentitel, dokumentiert in einer Auszeichnung durch den israelischen Staat für ihren Mut, in der NS-Zeit Juden in ihrem Haus beherbergt zu haben.

Ohnehin war und ist ihr Stadt-Palais im Bonner Süden Herberge für Generationen junger Mieter, die, einmal in ihren Bann geraten, zu ihrer Familie wurden und werden.

„Familie“ war für sie auch stets die Deutsch-Französische Gesellschaft, die sie mit ihren brillanten Kenntnissen der französischen Sprache und mit ihrer kosmopolitischen Denkweise bereicherte. Für ihr langjähriges Engagement zeichnete sie die DFG Bonn und Rhein-Sieg mit der gemeinsamen Verdienstmedaille der deutschen und französischen Dachorganisation VDFG/FAFA aus.

Mit Sympathie für ihr unverwechselbares Mensch-Sein und Hochachtung vor ihrer unvergleichlichen Lebensleistung wird die Deutsch-Französische Gesellschaft sie in Erinnerung behalten.

Doris Crampen

 

Rückschau

 

• Die Exkursion in das bekannte und unbekannte Bourbonnais vom 30. Mai bis 4. Juni wurde von allen Teilnehmern als besonders schöne und vielseitige Erfahrung gewertet. Unser neues Mitglied Ludwig Bley hat dazu den folgenden Bericht geschrieben:

 

Montag, 30. Mai - Metz

 

Bei sommerlichem Wetter trafen sich die 27 Teilnehmer/innen um mit dem Bus nach Metz zu fahren. Um die Mittagszeit erreichten wir dort das Centre Pompidou, ein eindrucksvoller und futuristisch anmutender Bau wie ein riesiger Holzpilz. Es folgte ein Rundgang durch das Museum mit der interessanten Ausstellung „Meisterwerke“ (chef-d’oeuvre). Danach bewunderten wir den imponierenden „wilhelminischen“ Bahnhof und die großartige Kathedrale Saint Etienne mit ihren schönen Kirchenfenstern.

Ein gemeinsames Abendessen im an der Mosel gelegenen Restaurant „Chez Maire“ beschloss den Tag.

 

Dienstag, 31. Mai - Fahrt nach Bourges

 

Auf dem Weg nach Bourges machten wir zur Mittagspause Station in Troyes, wo wir die Kathedrale „St. Pierre et Paul“ besichtigten. Der nächste Halt gab uns die Möglichkeit, Sancerre mit seinem Wein kennen zu lernen. Viele von uns probierten den bouquetreichen, feinen aus Sauvignon Blanc gekelterten Wein und aßen dazu passend Ziegenkäse (Crottin de Chavignol). Unser nächstes Ziel war das Töpferdorf „La Borne“ mit einem hübschen kleinen Museum und vielen Töpferateliers. Am Abend hatten wir unser Ziel Bourges („ville d’art et d’ histoire“), die Hauptstadt der Region Berry, erreicht.

Mittwoch, 01. Juni - in Bourges (Ville d’art et d’histoire)

 

Der dritte Tag begann mit einer Führung der monumentalen und beeindruckenden gotischen Kathedrale St. Étienne. Der französische Führer begann mit einer ausgedehnten Einführung in das Thema Gotik.

Die Kathedrale von Bourges gehört zu Recht zu den herausragenden sakralen Bauwerken in Frankreich. Schon ihre Dimensionen sind außergewöhnlich: Länge 118 m, Breite 41 m, Gewölbehöhe des Mittelschiffs 37 m. Das Langhaus ist fünfschiffig und öffnet sich in fünf kunstvoll gestalteten Portalen. Beim Rundgang durch die Kathedrale wies unser Führer insbesondere auf die farbenprächtigen, immens großen Fenster hin. Bei unserem weiteren Rundgang begegneten wir einer Fülle von kunstvollen Plastiken, Skulpturen und Malereien. Zum französischen Führer möchte ich anmerken, dass er uns durch seine mitreißende Art dieses großartige gotische Bauwerk zu einem Erlebnis werden ließ.

Weiterer Anziehungspunkt war das „Palais Jacques-Coeur“ (wohlhabender Kaufmann mit weitreichenden Handelsbeziehungen, ein franz. “Fugger“), ein beeindruckendes gotisches Bauwerk und das Hotel Lallemand. Die reizende malerische Altstadt wurde wohl von allen besichtigt; der Nachmittag schloss mit einer Führung durch die großräumige Krypta der Kathedrale St. Étienne mit eindruckvollen Skulpturen. Am Abend trafen wir uns alle zu einem vorzüglichen Abendessen im Restaurant „Bourbonnouz“

 

Donnerstag, 02. Juni

 

Der vierte Tag galt einer Reihe von Kulturschätzen des Berry. Zunächst besuchten wir das Château Nohant, den Kindheits- und Zufluchtsort von George Sand, zeitweise gemeinsam mit Frédéric Chopin.

Beeindruckend sind die beiden Theater, das Puppentheater und das Schauspieltheater, für die George Sand eigene Stücke schrieb, die dann von Mitgliedern der Familie und Gästen aufgeführt wurden. Bei ihr waren die Berühmtheiten der damaligen Zeit zu Gast: außer Chopin und Liszt auch Honoré de Balzac, Eugène Delacroix, Gustave Flaubert… Im nahe gelegenen kleinen Ort Vic erfreuten wir uns in der dortigen Kapelle an den berühmten Fresken aus dem 12. Jahrhundert.

Unser nächstes Ziel war die eindrucksvolle Abtei von Noirlac (1136), einer typischen Klosteranlage der Zisterzienser. Hier war absolute Stille vorgeschrieben. Die Mönche durften sich nur mit Gesten oder schriftlich verständigen. Der asketischen Haltung der Zisterzienser entspricht die nüchterne Architektur der Kirche. Am nördlichen Flügel befand sich das so genannte „Totentor“. Es führte hinaus zum Friedhof hinter der Apsis. 1791 erfolgte die Auflösung des Klosters im Zuge der Revolution. Am Nachmittag besuchten wir das Château d’Ainay – le Vieil mit seinen berühmten, wunderschönen Gartenanlagen, die nach Themenbereichen gegliedert sind. Am Abend überraschten uns fünf Jagdhornbläser beim Apéritif vor dem Hotel – mitten im herrlichen Wald von Tronçais gelegen – mit ihrer Kunst. Sie spielten die Signale der verschiedenen Etappen der Treibjagd, die in der Gegend von Tronçais eine große Tradition hat.

 

Freitag, 03. Juni - Tronçais - Moulins

 

Morgens trafen wir uns zur Führung durch den „Forêt de Tronçais“ mit dem dort beheimateten Maler und Restaurator Jean Yves Bourgain. Das ist sicherlich eines der schönsten Waldgebiete Frankreichs. Jean-Baptiste Colbert (1619 – 1683), Finanzminister König Ludwigs XIV, ließ diesen Eichenwald anlegen mit der Intention, das Holz beim Bau von Kriegsschiffen und Weinfässern zu verwenden, was noch heute für die Herstellung von Weinfässern begehrt ist.

 

Beim Rundgang bewunderten wir drei bis vierhundert Jahre alte Bäume. Auf dem Weg nach Moulins beeindruckte uns die wunderbare romanische Kirche St. Menoux. Anschließend besuchten wir ebenfalls die romanische Klosteranlage Souvigny (leider im Innern in einer hell-gelben Einheitsfarbe restauriert). Moulins war die ehemalige Hauptstadt der Herzöge von Bourbon. Die Stadt liegt an der Allier, einem linken Nebenfluss der Loire, und gibt dem Département mit der Hauptstadt Moulins ihren Namen. – Nachmittags besichtigten wir die Altstadt und die Kathedrale Notre-Dame mit dem berühmten „ Triptyque de la Vierge“, ein Höhepunkt der gotischen Malerei aus der Zeit um 1498 vom „Maître de Moulins“, dessen Identifizierung bis heute umstritten ist.

Der Abend klang mit einem gemeinsames Abendessen im Restaurant „Le Parc“ aus, bei dem die Organisatoren der Reise Burkart Beilfuß, Sylvie Tyralla-Noel und Françoise Linckelmann mit einem Präsent durch unseren Beiratsvorsitzenden, Frithjof Kühn, gewürdigt wurden.

 

Samstag, 04. Juni - Rückfahrt nach Bonn

 

Auf der Rückfahrt machten wir einen längeren Halt in Paray-le-Monial mit seiner schönen romanischen Klosteranlage der Benediktiner. Nach weiteren kurzen Zwischenhalten erreichten wir wohlbehalten Bonn. Die Teilnehmer werden diese erlebnisreiche schöne und harmonische Exkursion lange in Erinnerung halten.

 

• Am 25. Juni erfreute uns das Streichtrio der Gebrüder von Nahmer im Theatersaal des Augustinum mit einem ungewöhnlichen Konzert: Ein noch junges Streichtrio mit zwei Mitgliedern der Berliner Philharmoniker (Geige und Bratsche) und einem Mitglied der Münchener Philharmoniker (Violincello) stellte im ersten Teil relativ unbekannte Trios vor von Henry Purcell (mit leicht meditativem Charakter des Barock), von Jean Françaix (mit interessanten Klangformen und Rhythmen) und von dem Geiger und Komponisten George Enescu (spritzig und mitreißend) , für die meisten Zuhörer eine wirkliche Entdeckung! Der zweite Teil war dem wahrscheinlich schönsten Kammermusikwerk für diese Formation gewidmet: dem Divertimento in Es-Dur von Wolfgang A. Mozart, das sie mit großem Schwung und ausgereiftem Können gestalteten. Eine besondere Note erhielt das Konzert noch dadurch, dass der Cellist in heiterer Weise in das jeweilige Werk und seinen Komponisten einführte. Die Zuhörer waren begeistert und hatten im Anschluss bei einem Glas Wein Gelegenheit zur Begegnung mit den jungen Musikern.

 

• Nachdem wir unser Grillfest am 14. Juli 2011, dem französischen Nationalfeiertag, bei kühler Witterung mit vielen sangesfreudigen Teilnehmern gefeiert haben, liegt es nahe, sich noch einmal mit den historischen Wurzeln dieses Feiertages zu beschäftigen. Françoise Linckelmann hat sich in dem folgenden Text damit beschäftigt.

 

Le quatorze juillet

La fête nationale française est célébrée le 14 juillet. Elle commémore la prise de la bastille du 14 juillet 1789. La Bastille était une prison royale, représentant le pouvoir absolu, car le Roi pouvait envoyer, sur simple lettre de cachet, sans possibilité d’appel, quiconque s’opposait à lui.

L’anniversaire de la prise de la Bastille est considéré comme le symbole du soulèvement de la nation moderne pour sa liberté. C’est aussi celui de la réconciliation de tous les français au sein de la monarchie constitutionnelle qui a précédé la Première République.

 

La prise de la Bastille, un peu d’histoire

Le 17 mai 1789, le Roi Louis XVI convoque les états généraux pour recevoir leurs doléances.

Le Tiers état, (les deux autres états étant le Clergé, c'est-à-dire l’Eglise, et la noblesse.), se trouvant trop peu écouté par le Roi, décide de rompre et de former une assemblée nationale.

Le 20 juin 1789, les députés du Tiers état font le serment de ne pas se séparer jusqu’à ce qu’une constitution ait été établie. C’est le serment du jeu de Paume.

Le 27 juin 1789, Louis XVI reconnait la validité de cette assemblée et donne l’ordre aux représentants de la noblesse et du clergé de rejoindre cette assemblée. Elle est alors rebaptisée le 9 juillet 1789, Assemblée Nationale Constituante. Son rôle est de rédiger une constitution.

Le 11 juillet 1789, Necker, ministre des finances du Roi, est destitué. Le peuple de Paris craignant que leurs représentants ne soient attaqués par les armées royales, cherchent des armes et des munitions pour se défendre.

Le 14 juillet 1789, ils se dirigent vers la Bastille et prennent d’assaut la forteresse-prison qui outre une réserve d’armes et de munitions n’avait que sept détenus sans aucune importance politique. Pour éviter un massacre, le gouverneur, commandant de la Bastille capitule et ouvre les portes. La Bastille est aux mains du peuple parisien.

Peu de temps après la prise de la Bastille,

Le 4 août 1789, l’Assemblée abolit les privilèges de la noblesse.

Le 26 août 1789, elle proclame la Déclaration des droits de l’homme et du Citoyen.

 

Le 2 Novembre 1789, Pour essayer de résoudre la crise financière, les biens de l’église sont sécularisés afin de garantir l’émission des Assignats (Monnaie de papier).

Le 14 juillet 1790 La Fête de la Fédération.

 

Un an après la prise de la Bastille, est organisée sur le champ de Mars la Fête de la Fédération C’est une très grande fête populaire où tous les représentants du peuple français sont présents. Au cours de cette fête, le Roi Louis XVI prête serment à la constitution et des délégués de toutes les régions de France proclament allégeance à une seule communauté nationale. C’est la première fois dans l’histoire européene qu’un peuple réclame le droit à l’autodétermination. Cette fête à laquelle les membres du clergé, de la noblesse et du Tiers état participaient, est considérée comme le symbole de la solidarité du peuple français et comme une consécration de la nation de la France et de l’unité de tous les Français.

Cette monarchie constitutionnelle a eu une courte vie puisque la famille royale essaye de s’enfuir le 20 juin 1791. Cela aura pour conséquence l’abolition de la royauté et la proclamation de la première République le 21 septembre 1792.

 

La Fête nationale annuelle depuis 1880

Ce n’est qu’à la fin du 19ème siècle que la troisième République, sur une proposition de Benjamin Raspail, déclare le « quatorze Juillet », Fête Nationale annuelle.

C’est aussi à cette époque que le « quatorze juillet » prendra sa forme actuelle avec une fête populaire, un défilé militaire et feu d’artifice.

Comme le drapeau tricolore, la prise de la Bastille symbolise les trois idéaux de la République ; Liberté, Egalité, Fraternité pour tous les citoyens français.

Elle a marqué la fin de la monarchie absolue et la naissance de la Nation souveraine et finalement la naissance de la Première République en 1792.

 

Vorschau

 

Am Donnerstag, dem 15. September 19.30 Uhr stellt Klaus-Peter Schmid im Universitätsclub sein Buch „Das rätselhafte Testament- Der Fall Jacqueline Heusch und Herbert Ranft“ vor. Eine junge Französin aus der Provinz, Jacqueline Heusch und der deutsche Ex-Spion Herbert Ranft begegnen sich im Frühjahr 1942 in Paris, das von den Deutschen besetzt ist. Schnell werden sie ein Paar. Ranft bezeichnet sich als Ingenieur, hat sich einen falschen Lebenslauf zugelegt, benutzt wechselnde Identitäten. In kürzester Zeit macht er ein Vermögen. Seiner Geliebten bietet er ein Leben in Luxus, kauft ihr ein Pariser Theater, setzt sie als Direktorin ein. Eine

turbulente Beziehung, die mit der Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung im Sommer 1944 jäh endet. Ranft

setzt sich nach Brasilien ab. Mit Jacqueline bleibt er in Hassliebe verbunden, beide schicken sich Schmähungen und Liebesschwüre über den Atlantik. Und beschließen 1949, ein

neues, gemeinsames Leben zu beginnen. Da erliegt Ranft einem Herzinfarkt. Sein Vermögen ist in Paris geblieben – und Jacqueline Heusch hat es sich ohne Skrupel angeeignet. In ihrem Testament widmet sie es ausdrücklich der deutsch-französischen Verständigung. 1984 erbt so das Deutsch-Französische Jugendwerk ihr millionenschweres Vermögen. Niemand kennt die Wohltäterin. Und niemand weiß, welche dramatische Geschichte hinter ihrem Testament steckt. Ein zweifelhaftes Vermächtnis. Denn Ranft kann seine Reichtümer nur mit Kunstraub und Schwarzmarktgeschäften ergaunert haben. Eine ernüchternde Auflösung für eine wahre Kriminalgeschichte.

Klaus-Peter Schmid, Jahrgang 1942, ist auf der Schwäbischen Alb und in Mannheim aufgewachsen. Das Studium der Volkswirtschaft schloss er mit der Promotion ab. Er lebte 14 Jahre als Student und Journalist in Paris. Über 30 Jahre war er Redakteur der ZEIT, zuletzt in Berlin. 1990 wurde er mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Sein Buch erscheint Anfang August im Bouvier-Verlag Bonn.

 

Am Sonnabend, dem 17. September laden wir zu einer Tagesfahrt nach Schloss Dyck ein, einem der kulturhistorisch bedeutendsten Wasserschlösser des Rheinlandes: Auf den Spuren von Constance von Salm (französische Dichterin und femme de lettres – 1767-1845 - Constance Marie de Théis durch Heirat Prinzessin von Salm-Dyck – 1816). Nach einer Führung durch das Schloss wird Sylvie Tyralla-Noel in Leben und Werk der Dichterin einführen. Im Anschluss an ein Mittagessen im Café Botanica gibt es die Möglichkeit zu einem ausführlichen Spaziergang in dem schönen und weitläufigen Park von Schloss Dyck (bitte gutes Schuhwerk vorsehen!).

Der Bus der Firma Runge wird um 9 Uhr von der Rigal’schen Wiese abfahren und dort gegen 18.30 Uhr wieder eintreffen. Anmeldungen bitte bis zum 12.9.2011 beim Generalsekretär mit Überweisung des Kostenbeitrages von 29,- € auf das Konto der DFG (Stichwort „Schloss Dyck“).

 

Am Donnerstag, dem 13. Oktober: Nachdem Deutschland im europäischen Alleingang den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschlossen hat, stellen sich viele Fragen. Wir freuen uns deshalb, dass es uns gelungen ist, den Vizepräsidenten der Bundesnetzagentur, Johannes Kindler, zu einem Vortrag mit dem hochaktuellen Thema: „Nach der Energiewende in Deutschland – wie geht es weiter mit Frankreich und Europa?“ zu gewinnen. Wir veranstalten den Abend gemeinsam mit dem Colloquium Humanum und - dem Thema angemessen – mit den Stadtwerken Bonn. Der Vortrag findet am 13. Oktober 2011 um 19.30 Uhr im Konferenzsaal der Stadtwerke Bonn, Theaterstrasse 24, statt.

Im Anschluss ist ein Umtrunk vorgesehen.

Zu den weiteren Veranstaltungen folgen spätere Hinweise.

 

Theatergruppe

 

La première rencontre du groupe de théâtre aura lieu le mardi 20 septembre à 20 heures. Cette soirée nous permettra de faire connaissance.

Lieu : Marie Méchineau-Herrmann, Kreuzritterstrasse 4, 53227 Bonn, Tel. : 0228 445934, Mobil : 0171 7415878

E-Mail : marie.mh@t-online.de

 

Der 56. Deutsch-Französische Kongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa (FAFA/VDFG) findet vom 22. bis 25. September 2011 in Kiel statt unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Herrn Peter Harry Carstensen.

Das Thema des Kongresses lautet:

Europa kulturell vernetzen – Herausforderung an die deutsch-französische Zivilgesellschaft.

Wenn Sie gerne teilnehmen möchten fordern Sie bitte die Kongressunterlagen beim Generalsekretär an; weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite www.dfg-bonnrhein-sieg.de z.B. zum Ausdrucken der Anmeldeformulare. Ihre persönliche Anmeldung senden Sie bitte an die in den Unterlagen vorgesehenen Stellen (getrennt nach Unterkunft [Hotel] und Teilnahme am Kongress). Bei ausreichender Teilnehmerzahl richten wir auch einen gemeinschaftlichen Transport nach Kiel ein. Bitte zeigen Sie daher bei Interesse an einem gemeinschaftlichen Transport Ihre Teilnahme formlos beim Generalsekretär an.

 

 

Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Sommerwochen und hoffen auf viele Begegnungen und ein Wiedersehen bei unseren Veranstaltungen im kommenden Halbjahr

Ihr

 

Wolfgang Linckelmann

Klausdieter Hübschmann

 


 

Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Sylvie Tyralla-Noel; Dr. Wolfgang Linckelmann E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999, BLZ: 370 501 98

Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist Mitglied der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa (VDFG)