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InfoBrief 2010-4



Nr. 2010-4

17. Oktober 2010

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, chers amis,


mit diesem neuen Info-Brief berichten wir Ihnen Neues aus dem Leben der Gesellschaft.

 

Rückschau

 

Leider zwang uns höhere Gewalt den „Französischen Opernabend“, der für den 13. September 2010 im Wohnstift Augustinum geplant war, sehr kurzfristig abzusagen, was wir sehr bedauern. Wir werden mit den Künstlern und der Leitung des Wohnstiftes so bald wie möglich einen neuen Termin vereinbaren.

 

Vom 16. bis 19. September 2010 fand der 55. VDFG/FAFA – Kongress in Avignon statt. Zu Ihrer Information finden Sie nachstehend auszugsweise das Rundschreiben des neuen Präsidenten der VDFG, Herrn Gereon Fritz:

 

„Rundschreiben des Präsidenten der VDFG im Oktober 2010

Sehr geehrte Vorsitzende und Freunde in den Mitgliedsgesellschaften,

der 55. Jahreskongress der VDFG/FAFA in der traumhaft schönen und reichen Stadt Avignon ist zu Ende gegangen. Ein vorbehaltloser Dank gebührt den Organisatoren der lokalen AFAs unter Leitung von Christiane Bourdenet, aber ebenso dem Vorstand der FAFA, insbesondere Madeleine Schmeder. Ich denke da an das hervorragende Jugendtheaterseminar und -atelier im „Chêne Noir ». Ils se sont vraiment démenés avec une verve, un coeur et une perfection sans faille. Merci infiniment à vous tous.

Mit Diskussionen zur „Table Ronde“ mit Professor Henri Menudier, in intensiven Arbeitskreisen, in zahlreichen Gesprächen wurde facettenreich über das stets aktuelle Kongressthema „Kunst und Kultur, ein Erbe in gemeinsamer Verantwortung: deutsch-französische Zwiegespräche im Dienste Europas“ debattiert und sich ausgetauscht.

Die Mitgliederversammlung hat einstimmig den scheidenden Präsidenten Prof. Dr. Dr. hc. Josef Molsberger zu ihrem Ehrenpräsidenten, den scheidenden Vizepräsidenten Dr. Wolfgang Linckelmann zum Ehrenmitglied gewählt. Heike Schoo, scheidende Sprachenreferentin, wurde mit der Verdienstplakette der VDFG/FAFA ausgezeichnet. Allen dreien gebührt unser Dank.

Der herausragende Glanzpunkt des Kongresses war zweifelsohne die Verleihungsfeier des Elsie-Kühn-Leitz-Preises an die Stadt Avignon für ihre interkulturellen Verdienste, für ihren Friedensdienst, für die deutsch-französische und weit darüber hinaus geöffnete Gastfreundschaft und Herzlichkeit ihrer Bürger. Stellvertretend nahm die erste Bürgerin der Stadt, Madame le Député-Maire Marie-Josée Roig Urkunde, Medaille und Preisgeldzusage entgegen. In seiner Laudatio hob S. E. Claude Martin, Ambassadeur de France, diese Qualitäten der Stadt, besonders aber die starke und Frieden schaffende Persönlichkeit von Elsie Kühn-Leitz in eindringlicher Weise hervor.

Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € ist bestimmt für die Unterstützung von deutschfranzösischen Jugendateliers mit kulturellen oder sozialen Thematiken.

Ich danke für das große Vertrauen, welches mir durch die Wahl zum künftigen Präsidenten der VDFG ausgesprochen wurde. Mit dem neuen Vorstand sowie mit dem Vorstand der FAFA, insbesondere mit meinem französischen Partner Gérard Thieser, werde ich alles tun, um die vor uns liegenden vielfältigen Aufgaben anzugehen und voran zu bringen. Dieses jedoch wird nur durch einen noch intensiveren Austausch der Mitgliedsgesellschaften untereinander und mit der VDFG möglich sein. Als Elsie Kühn-Leitz 1957 die damals bestehenden Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland und Frankreich versammelte, gab sie dieser Versammlung den Namen „Arbeitskreis“. Als einen solchen müssen sich VDFG und FAFA auch weiterhin verstehen. Und es gilt, weitere Mitgliedsgesellschaften für die VDFG zu gewinnen. Unser Augenmerk sollte sich hier vornehmlich auf die Partnerschaftsvereine richten. 2.400 Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich, das ist die in der Geschichte einmalige Bilanz des Elysée- Vertrages vom 22. Januar 1963. Bisher jedoch hat die VDFG auf diesem Feld nur geringfügig Fuß gefasst. Werben Sie dafür in Ihrer Stadt.

Die Abteilung „Links“ unserer Internetseite ist erweiterungsfähig, insbesondere als Hilfe für Studierende mit Hinweisen auf Forschungsmöglichkeiten für Abschluss-, Bachelor- Masterarbeiten. Es ist auch bereits darüber nachgedacht, für Französischlehrerinnen und Französischlehrer unter Anleitung eines erfahrenen Theaterpädagogen ein Seminar zu veranstalten zum Thema „Wie gelingt eine französische Theateraufführung mit den Schülerinnen und Schülern aus den Oberstufenkursen?“ Der geeignete Ort und die Finanzierung eines solchen Angebotes sind voraussichtlich bereits gefunden. …..“

 

Vorschau

 

Am Dienstag, dem 19. Oktober 2010 laden wir zu einer szenischen Lesung mit Musik und Bilderausstellung mit dem Duo Sago: Impressionen aus Mallorca – eine Liebesgeschichte im Chopin-Jahr.

Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Wohnstift Augustinum und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn e.V. beginnt um 19.30 Uhr in der Römerstrasse 118. Der Eintritt von € 10,00 ist nur an der Abendkasse zu entrichten.

 

Am Sonnabend, dem 30. Oktober 2010 besuchen wir die Ausstellung „Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris“ im Folkwangmuseum Essen und anschließend die Zeche Zollverein.

Die angemeldeten Teilnehmer treffen sich um 9.30 Uhr vor der Stadthalle Bad Godesberg (Endstation U-Bahn, Parkplatz Rigal’sche Wiese). Die Führung beginnt um 12.45 Uhr und dauert ca. 1 Stunde (Einlass pünklich um 12.30 Uhr). Vorher gibt es ab 11.30 Uhr für alle die Möglichkeit, ein Mittagsbüffet im Restaurant des Museums einzunehmen zum Preis von 12,90 €. Wer daran teilnehmen möchte, teile dies bitte dem GS verbindlich mit (Die Fahrt ist ausgebucht).

 

Am Freitag, dem 5. November 2010 treffen wir uns zu unserem Dîner amical im Hotel Kameha Grand Bonn. Schriftliche Anmeldung bis 28.10.2010 erbeten. Bereits angemeldete Teilnehmer übermitteln bitte die Wahl des Hauptgerichtes an den Generalsekretär. Siehe besondere Einladung!

 

Am Donnerstag, dem 18. November 2010 lädt Françoise Linckelmann zu einem Leseabend in französischer Sprache ein. Sie wird Daniel Pennacs Buch

Chagrin d’école (Schulkummer) vorstellen.

« - Un livre de plus sur l’école, alors ?

- Non, pas sur l’école ! Sur le cancre. Sur la douleur de ne pas comprendre et ses effets collatéraux sur les parents et les professeurs. »

Für dieses Werk hat Daniel Pennac den Prix Renaudot 2007 erhalten

Teilnehmer melden sich bitte bis 12.11.10 beim Generalsekretär. Die Veranstaltung findet im Haus Linckelmann statt (Platanenweg 4, Rheinbreitbach) und beginnt um 19.30 Uhr.

 

Am Mittwoch, dem 24. November 2010 bitten wir zu einem Vortrag mit dem Politologen und Deutschlandexperten Prof. Dr. Henri Ménudier zum Thema „Was wir aus der deutsch-französischen Partnerschaft in der EU? Bilanz – Schwierigkeiten –Herausforderungen“ . Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut für Politische Wissenschaften und Soziologie an der Universität Bonn und dem Colloquium Humanum beginnt um 19.30 Uhr Festsaal der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, Bonn.

 

Am Mittwoch, dem 1. Dezember 2010 laden wir um 15.00 Uhr zum traditionellen Adventskaffee mit Harfenmusik auf die Godesburg ein. Wir erbitten Ihre Anmeldung bis zum 25. November 2010 beim Generalsekretär; Kosten nach individuellem Verzehr vor Ort zahlbar.

 

A vos casseroles

 

Coulibiac de saumon

Pour 8 personnes:

Farce

600g de saumon en fines escalopes

300 g de champignons de Paris

1 dl de crème fraîche

150 g de riz long

4 œufs + 1 pour la dorure

4 crêpes salées

60 g de beurre

20 g de farine

2 dl de lait

Sel, poivre

Pâte à brioche

450 g de farine

185 g de beurre

5 œufs

20 g de levure de boulanger

10 g de sel

Préparation : 55 min

Cuisson : 1 h 15

 

Pâte à brioche (la veille ou le matin pour le soir) :

Réaliser une fontaine avec la farine et le sel ; déposer au centre la levure et la dissoudre avec 8 cl d’eau, ajouter les 5 œufs puis incorporer la farine et travailler vigoureusement en rompant la pâte (15 min). Incorporer le beurre en pommade et travailler 10 min. Laisser lever la pâte dans une ambiance tiède (27°). Ensuite avec la main, faire retomber la pâte et réserver au frais jusqu’à son utilisation. (On peut remplacer la pâte à brioche par de la pâte feuilletée, c’est plus facile mais moins bon !)

Réaliser une sauce Béchamel avec 20 g de farine, 20 g de beurre et 2 dl de lait ; saler et poivrer.

Faire sauter les champignons émincés dans 20 g de beurre puis les lier avec 5 cl de crème fraîche et la moitié de la sauce Béchamel. Durcir les 4 œufs. Cuire le riz, l’égoutter et le lier avec 5 cl de crème fraîche et le reste de la Béchamel. Cuire le saumon au beurre 5 min sur chaque face.

Montage du Coulibiac :

Sur un torchon fariné, étaler la pâte à brioche en carré de 45 cm de côté ; au centre, placer 2 crêpes puis 2 fois successivement des couches de champignons, de riz, d’œufs durs coupés de rondelles, de saumon ; recouvrir de 2 crêpes. Fermer la pâte, bien souder les extrémités. Prendre le torchon aux extrémités, le retourner délicatement au-dessus de la plaque de cuisson beurrée (pliage en dessous). Percer 2 trous sur le dessus, laisser lever 30 min. Décorer , dorer à l’œuf et cuire au four (180°) 50 min. Servir tiède avec une sauce au beurre et à la ciboulette.

 

Coin littéraire

 

Deux poèmes d’automne de

Guillaume Apollinaire :

 

Automne

 

Dans le brouillard s’en vont un paysan cagneux

Et son bœuf lentement dans le brouillard d’automne

Qui cache les hameaux pauvres et vergogneux

 

Et s’en allant là-bas le paysan chantonne

Une chanson d’amour et d’infidélité

Qui parle d’une bague et d’un cœur que l’on brise

 

Oh ! l’automne a fait mourir l’été

Dans le brouillard s’en vont deux silhouettes grises

(Alcools)

 

Automne malade

 

Automne malade et adoré

Tu mourras quand l’ouragan soufflera dans les

roseraies

Quand il aura neigé

Dans les vergers

 

Pauvre automne

Meurs en blancheur et en richesse

De neige et de fruits mûrs

Au fond du ciel

Des éperviers planent

Sur les nixes nicettes aux cheveux verts et naines

Qui n’ont jamais aimé

 

Aux lisières lointaines

Les cerfs ont bramé

 

Et que j’aime ô saison que j’aime tes rumeurs

Les fruits tombant sans qu’on les cueille

Le vent et la forêt qui pleurent

Toutes leurs larmes en automne feuille à feuille

Les feuilles

Qu’on foule

Un train

Qui roule

La vie

S’écoule

(Alcools)

 

Hinweise

 

Die Deutsche Hellas-Gesellschaft lädt zu einem Vortrag von Dr. Katarina Karakasi (Frankfurt am Main) ein zum Thema „Die Archaischen Koren im Neuen Akropolis-Museum in Athen“ am 20. Oktober 2010. Beginn um 19.30 Uhr im LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstrasse 14-16. Näheres siehe www.deutsche-hellas-gesellschaft.de

 

Die Pianistin Angela-Charlott Bieber, Patennichte von Dr. Wolfgang Linckelmann, wird anlässlich des Schumann-Jahres am 22. Oktober 19.30 Uhr im Wohnstift Augustinum berühmte Klavierwerke von Robert Schumann zu Gehör bringen (Abegg-Variationen, Waldszenen, Fantasie-Stücke und Humoreske).

 

Am 27. Oktober 2010 bittet die Bezirksbürgermeisterin von Bad Godesberg, Annette Schwolen-Flümann, zur Eröffnung der Doppelausstellung unserer Mitglieder Clotilde Lafont-König: „YES WE SCAN“ und Bernhard Ludwig König: WANDERN STATT GLOTZEN“. Einführung: Christina zu Mecklenburg, Bonn; musikalische Umrahmung Vera Junker, Violoncello. Beginn 18.30 Uhr im Haus an der Redoute, Kurfürstenallee 1a, Bad Godesberg.

 

Am 21. November 2010 lädt das StadtMuseum Bonn zu einer szenischen Lesung „Wanderungen um und aus Godesberg“ von und mit Sylvie Tyralla-Noel und Peter Andersch. Grundlage des Gesprächs bilden die Wanderungen des Ernst-Moritz Arndt. Beginn 18.00 Uhr im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Adenauerallee 79, Eintritt € 5,00.

 

Veranstaltungen im Robert-SchumaN-Institut

 

Am Donnerstag, 18. November 2010, 19.30 Uhr präsentiert Peer Pfeiffer: „Die Bordeaux-Klassifizierung von 1855“ in französischer und deutscher Sprache.

Die Bordeaux-Klassifizierung wurde auf Anordnung des Kaisers Napoleon III anlässlich der Pariser Weltausstellung 1855 veröffentlicht. Ziel dieser Klassifizierung war es, eine offizielle Rangordnung festzulegen, die auf der Erfahrung langer Jahre, der Anerkennung der Qualität jeder Lage und ihrer Bekanntheit basierte. Die Klassifizierung ist noch heute gültig. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung beim Robert-SchumaN-Institut erforderlich!

 

Am Dienstag, 23. November 2010 ein Vortrag in französischer Sprache im Robert-SchumaN-Institut um 18.00 Uhr:

« Le Maréchal Soult et Louise Berg : une histoire d’amour en Rhénanie »

Dans un décor de bibliothèque, Catherine Clément, libraire à Bonn depuis 1975, et Axel Fuesers, arrière-arrière-arrière grandneveu de Louise Berg, Maréchale Soult, duchesse de Dalmatie, qui fut l’épouse de Soult pendant 55 années, mettent en scène des séquences de l’ouvrage Napoleons Marschall Soult und Louise Berg et prêtent leur voix aux personnages de l’époque.

Axel Fuesers est l’auteur, avec Albrecht Graf Finck von Finckenstein, de l’ouvrage Napoleons Marschall Soult und Louise Berg, paru en 2005 au Wallstein Verlag.

A cette occasion, Catherine Clément présentera à la vente des ouvrages anciens et contemporains consacrés à la période napoléonienne

 

Am Montag, 6. Dezember 2010 ein Vortrag (in deutscher Sprache) im Robert-SchumaN-Institut, Beginn 18.00 Uhr: Bénédicte Savoy (Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin, Kuratorin der Napoleon-Ausstellung): „Paris unter Napoléon. Die Hauptstadt der deutschen Romantik?“

Der Vortrag bietet die Gelegenheit, die Kuratorin der Ausstellung Napoleon in Europa. Traum und Trauma, die vom 17. Dezember 2010 bis zum 26. April 2011 in der Bundeskunsthalle gezeigt wird, in Bonn zu erleben.

 

Termine im nächsten Jahr:

 

Musikalisch-literarische Matinee 2011 der Deutsch-Französischen Gesellschaft am Sonntag, dem 16. Januar 2011 um 10.30 im Gemeindesaal der Ev. Erlöserkirche in Bad Godesberg.

 

Unsere nächste Exkursion ist vom 30. Mai bis 4. Juni 2011 vorgesehen in das Bourbonnais mit den Schwerpunkten Bourges und Moulin.

 

Der 56. Deutsch-Französische Kongress wird von 22. bis 25. September 2011 in Kiel veranstaltet.

 

Bitte alle Termine im Kalender vormerken!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 


 

Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Sylvie Tyralla-Noel; Dr. Wolfgang Linckelmann E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999, BLZ: 370 501 98

Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist Mitglied der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa (VDFG)