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InfoBrief 2009-3



Nr. 2009-3

20. August 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, chers amis,


 

Mit diesem INFO-BRIEF erhalten Sie das Programm für die Monate September bis Dezember 2009. Der Vorstand hat sich wieder um ein attraktives Programm bemüht, und wir hoffen auf Ihr reges Interesse.

 

Rückschau

 

Am 16. Mai 2009 luden wir zu einem lyrischen Divertissement mit der französischen Truppe „l’Opéra frivole“ ein. Die Akteure sind passionierte Sängerinnen und Sänger aus Grenoble, die sich der Musik Jacques Offenbachs widmen und wenig gespielte Stücke aufführen. „Le voyage dans la Lune“, inspiriert von Jules Vernes Werk „De la Terre à la Lune“, komponierte Jacques Offenbach im Jahr 1875. Die in drei Akte aufgebaute Operette ist eine sehr unterhaltsame politische und soziale Satire, die von einem König (le roi Vlan) handelt, der seinen Sohn (le prince Caprice) mit Microscope, dem „Weisen“ zum Mond schickt. Während dieser Reise begegnen sie dem König Cosmos, seiner Frau Popotte und deren Tochter Fantasia, welche mit dem Prinzen gemeinsam ein - auf diesem Planeten noch unbekanntes – Virus einführen … die Liebe.

Die Truppe, in fantasievollen Kostümen, bot eine überaus schwungvolle Inszenierung mit einem minimalistischen, aber sehr originellen Bühnenbild.

Fazit: Ein sehr gelungener Abend

 

Die Exkursion 2009 vom 16. bis 21. Mai war ein Besuch bei Freunden. „Die Provence, wie sie nicht jeder kennt“, war das von unserem Reiseleiter und Mitglied unserer Gesellschaft, Herrn Dr. Brockmann, genannte Ziel. Diese Ankündigung ging in Erfüllung, und zwar mehr als erwartet.

Der erste Glanzpunkt war der Blick auf das grandiose Alpenpanorama beim Flug von Köln/Bonn nach Marseille. Der erste Schock: Ein Reisekoffer war nicht mitgekommen. Eindrucksvoll der Einzug durch die Porte du Rhône in die Altstadt des festlich illuminierten Avignon. Direkt am Place du Palais im altehrwürdigen „Hôtel du Palais des Papes“ bezogen wir Quartier (in Zimmern unterschiedlicher Größe und Schönheit); der Empfang mit Cocktail freundlich. Es folgten zwei Tagesausflüge mit dem Bus: Einmal in den Süden mit den Höhepunkten: Antike Stadt Glanum, Kloster St. Paul de Mausole (van Goghs Zufluchts- und Arbeitsstätte 1880/90) und Aix-en-Provence; einmal nach Norden mit dem erholsamen Besuch im „Atelier/Musée Lichtner - Aix“, wobei uns die sympathische Frau des verblichenen Künstlers mit provenzalischen Köstlichkeiten verwöhnte, und nach Weiterfahrt über Vaison-la-Romaine (alles römisch) der Besuch von Schloß Grignan (Grüße von Mme de Sévigné) und dem herrlichen Panoramablick von der Terrasse, u. a. auf den Mont Ventoux. Dann der Reisehöhepunkt, unser Präsident war mit seiner verehrten Gattin rechtzeitig zur Stelle: Einen ganzen Tag im wunderschönen Avignon zusammen mit der Association Franco-Allemande d’Avignon (AFFA) als Programmgestalterin mit Besuch des Papstpalastes, mit Altstadtbummel zu Pont Saint Bénézet, mit Empfang und Ehrenwein durch die Vertreter der Stadt, mit einer Arbeitssitzung der beiden Gesellschaften unter der gemeinsamen Leitung von Mme Christiane Bourdenet und Herrn Dr. Linckelmann mit dem abschließenden Empfang durch die AFAA mit regionalen Spezialitäten und Weinen und vielen guten Gesprächen.

Und noch ein weiterer Tagesausflug nach Osten mit den Höhepunkten Gordes (schönstes Dorf der Provence), „Lavendelkloster Sénanque“, Village des Bories (alle Steine mörtellos geschichtet) und Winzerdorf Cairanne mit Weinprobe.

Merke: Auf den Tagesausflügen begleiteten uns sach- und sprachkundige Mitglieder der AFAA, die uns mit kleinen Vorträgen während der Fahrt und in persönlichen Gesprächen das Erlebnis von Land und Leuten mit Authentizität vertieften.

Am Rückreisetag war uns von Marseille nur der schöne Blick von der Höhe der Basilika „Notre Dame de la Garde“ vergönnt. Unser Bus war in der Stadt verunfallt. Wir mussten mit der „Sightseeing Bahn“ zur Stadt fahren. Es blieb uns nur noch die Zeit für eine Bouillabaisse im Vieux Port. Da der Rückflug nach Köln/Bonn reibungslos erfolgte, freuen wir uns auf das Wiedersehen am 28. August 2009 bei Herrn Dr. Brockmann. Ihm gilt unser besonderer Dank.

Dr. Peter Andersch

Am 3. Juli 2009 trafen wir auf der Grill- und Freizeitanlage der Waldfreunde Bonn zu unserem jährlichen Grillabend zusammen. Bei Würstchen und Steaks vom Grill und gekühlten Getränken erfreuten sich 35 Mitglieder an Gesprächen und Zusammensein.

Alle erfreuten sich an dem gemeinsamen Chorgesang, geleitet von Dr. Hermann Müller-Solger und dem Besuch der Endrundenteilnehmer des Debattierwettbewerbes 2009

 

Vorschau

 

Am Donnerstag, 17. September 2009 laden wir zu einem französischen Leseabend. Die Journalistin Marie Kindler stellt den Roman „COURLANDE“ von Jean-Paul Kauffmann vor, der u.a. den Paul-Morand-Preis der Académie Française erhalten hat.

La Courlande, terre de nulle part, contrée des confins bordée par la mer Baltique renaît intacte dans le roman de Kauffmann avec ses ciels infinis, ses forêts, ses plages désertes et ses châteaux en ruine détenus naguère par les barons baltes, descendants des chevaliers Teutoniques.

Poursuivant une très ancienne histoire d’amour, Jean-Paul Kauffmann a succombé à l’attraction de cet ailleurs, dernière écluse entre le monde slave et le monde germanique.

Ce récit de voyage est aussi une enquête sur la disparition : il s’agit de retrouver la trace d’une jeune Courlandaise, d’un chercheur de tombes, d’un monarque français…

Retrouver aussi un pays, autrefois une anomalie historique, aujourd’hui à la recherche de son âme.

Jean-Paul Kauffmann est l’auteur, entre autres, de L’Arche des Kerguelen (1993), de La Chambre noire de Longwood (1997) et de La Maison du retour (2007).

Die Lesung beginnt um 19.00 Uhr im Haus Linckelmann, Platanenweg 4, 53619 Rheinbreitbach. Ihre Anmeldung erbitten wir bei Dr. Wolfgang Linckelmann, Tel. 02224 3568 oder E-Mail : wf.linckelmann@t-online.de

 

Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2009 treffen sich wieder alle Boules-Freunde zum nächsten Spiel um 18.00 Uhr im Panoramapark Rheinallee an der Bastei in Bonn. Anmeldungen bis 6.10.09 bitte bei Dr. Hermann Müller-Solger, Telefon 0228 64 62 48.

 

Vom 8. bis 11.Oktober 2009 findet der 54. Jahreskongress der VDFG/FAFA in Duisburg statt unter dem Generalthema:

Was bewegt Europa heute: Politik, Wirtschaft, Kultur?

Interessenten werden gebeten, beim Generalsekretär ein Informationspaket anzufordern. Siehe auch www.dfg-bonnrheinsieg.de oder www.voila-duisburg.de

 

 

Am Sonnabend, 17. Oktober 2009 präsentiert Madame Marie-Agnès Herout Cidres bouchés, Calvados und Pommeau de Normandie aus ihrem Haus Cidreries et Caves de la Chapelle in Auvers (Normandie).

Die Verkostung beginnt um 19.00 Uhr im Oxford-Club, Adenauerallee 7, Bonn.

Ihre Anmeldung beim Generalsekretär und Überweisung des Kostenbeitrages von € 15,00 auf das Konto der Gesellschaft erbitten wir bis 04.10.2009.

 

 

Vom 25. bis 29. Oktober laden wir zu einer Exkursion mit Seminar, für unsere Gesellschaft veranstaltet von der Karl-Arnold-Stiftung, ein. Zum Thema

Europa, woher – wohin?

Wir fahren über Aachen nach Luxemburg, Metz und Scy-Chazelles u.a. und lassen uns informieren über europäische Geschichte und Institutionen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euro-Region Saar/Lothringen/Luxemburg.

Anmeldung bis 11. September 2009 bei der Karl-Arnold-Stiftung auf beiliegendem Anmeldebogen oder von unserer Internetseite www.dfg-bonnrheinsieg.de

 

 

Weitere Veranstaltungstermine:

04.11.2009 Empfang für Erasmus-Studenten/Innen

07.11.2009 Dîner Amical

12. bis 13. 11.2009 Fahrt zur Studienmesse und Stellenbörse in Straßburg

15.11.2009 Sonntagsmatinee: Schiller im Dialog

09.12.2009: Adventskaffee

 

Le coin littéraire

 

LE DICTIONNAIRE DES IDÉES REÇUES

 

A

 

ACADÉMIE FRANÇAISE. – La dénigrer, mais tâcher d’en faire partie si on peut.

AGRICULTURE. – Manque de bras.

AFFAIRES (LES). – Passent avant tout. – Une femme doit éviter de parler des siennes. – Sont dans la vie ce qu’il y a de plus important. – Tout est là.

AIRAIN. – Métal de l’antiquité.

ALBÂTRE. – Sert à décrire les plus belles partie du corps de la femme

ALLEMANDS. – Peuple de rêveurs (vieux).

ANGE. – Fait bien en amour et en littérature.

ARGENT. – Cause de tout mal. – Dire : « Auri sacra fames ».

ARCHITECTES. – Tous imbéciles. – Oublient toujours l’escalier des maisons.

ASPIC. – Animal connu par le panier de figues de Cléopâtre.

ASTRONOMIE. – Belle science. – Très utile pour (n’est utile que pour) la marine. – Et à ce propos, rire de l’astrologie.

ATHÉE. – Un peuple d’athées ne saurait subsister.

AUTEUR. – On doit « connaître des auteurs » ; inutile de savoir leurs noms.

AUTRUCHE. – Digère des pierres.

ABÉLARD. – Inutile d’avoir la moindre idée de sa philosophie, ni même de connaître le titre de ses ouvrages. – Faire une allusion discrète à la mutilation opérée sur lui par Fulbert. – Tombeau d’Héloïse et d’Abélard ; si l’on vous prouve qu’il est faux, s’écrier : « Vous m’ôtez mes illusions ».

ABSINTHE. – Poison extra-violent. – A tué plus de soldats que les Bédouins.

ACTRICES. – La perte des fils de famille. – Sont d’une lubricité effrayante, se livrent à des orgies, avalent des millions (finissent à l’hôpital). – Pardon ! il y en a qui sont bonnes mères de famille !!

APPARTEMENT DE GARÇON. – Toujours en désordre. – Avec des colifichets de femme traînant çà et là. – Odeur de cigarettes. – On doit y trouver des choses extraordinaires.

ANGLAIS. – Tous riches.

ANGLAISES. – S’étonner de ce qu’elles ont de jolis enfants.

ARTISTES. – Tous farceurs. – Vanter leur désintéressement (vieux). – S’étonner de ce qu’ils sont habillés comme tout le monde (vieux). – Gagnent des sommes folles, mais les jettent par les fenêtres. – Souvent invités à dîner en ville. – Femme artiste ne peut être qu’une catin.

 

Gustave Flaubert

 

 

A vos casseroles

 

Magrets de canard au cassis

 

2 gros magrets de canard

450 g de cassis frais ou congelés

10 cl de liqueur de cassis

2 cuillers à soupe de miel liquide

4 cuillers à soupe de vinaigre de vin

1 cuiller à soupe de vinaigre balsamique

Sel et poivre

Quadrillez le gras des magrets avec la pointe d’un couteau. Dans un plat creux, mélangez le vinaigre de vin et le miel, frottez les deux faces des magrets avec ce mélange et laissez-les mariner 20 min. Passé ce temps, égouttez-les.

Faites chauffer une poêle antiadhésive épaisse. Quand elle est bien chaude, posez les magrets côté gras contre le fond. Comptez 10 min. de cuisson à feu moyen, puis retournez-les et jetez le gras contenu dans la poêle, salez, poivrez, couvrez la poêle et laissez encore mijoter 10 min.

Sortez les magrets de la poêle et laissez-les reposer dans une double feuille d’aluminium.

Pendant ce temps, versez les cassis dans la poêle et faites-les mijoter 5 min. en remuant pour qu’ils s’enrobent de jus de magret. Egouttez et mettez-les dans un plat de service préchauffé.

Déglacez la poêle avec la liqueur de cassis et le vinaigre balsamique, en grattant les sucs avec une spatule. Coupez les magrets en tranches, mettez-les dans le plat de service. Versez la sauce sur les cassis et les magrets, servez avec des pommes de terre rissolées et une salade verte.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 


 

Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

????Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: nfo@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel;

Dr. Wolfgang Linckelmann : E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999,

BLZ: 370 501 98