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InfoBrief 2008-2



Nr. 2008-2

05. Mai 2008

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, chers amis,


 

dieser Info-Brief unterrichtet Sie wieder über die letzten Neuigkeiten aus unserer Gesellschaft.

 

Prix Joseph Rovan

des französischen Botschafters

Im Rahmen eines Jahrestreffens der Vorstände der DFG’s (Mitglieder der VDFG) in der französischen Botschaft in Berlin verlieh der französische Botschafter Bernard de Montferrand am 19. April 2008 der DFG Premnitz in Brandenburg und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein Sieg e.V. den Prix Joseph Rovan zu gleichen Teilen.

Der Botschafter würdigte mit dem Preis die Arbeit und das Engagement der DFG Bonn und Rhein-Sieg und ihres Präsidenten Dr. Wolfgang Linckelmann für folgende Vorhaben:

Jährliche Fahrt von Schülern und Studenten zum deutsch-französischen Forum – Studienmesse und Stellenbörse - nach Straßburg mit Besuch des Europäischen Parlaments, und für das Projekt eines Debattierwettbewerbs in französischer Sprache für Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis (Preis: u. a. Fahrt nach Paris)

 

Der Joseph Rovan Preis des französischen Botschafters für die DFG wurde 2008 zum dritten Mal vergeben und ist mit 2000 € dotiert. Der 2006 ins Leben gerufene Preis wird an die Deutsch-Französischen Gesellschaften vergeben, die sich in besonderer Weise für den kulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich und um neue Zielgruppen oder die Sprachförderung verdient gemacht haben. Der Preis ehrt seinen Namensgeber, den großen Historiker und Architekten der deutsch-französischen Freundschaft Joseph Rovan (1918-2004). Der aus München stammende und 1934 nach Frankreich emigrierte Rovan hatte sich zeitlebens für die Zusammenarbeit und Freundschaft der beiden Völker eingesetzt, insbesondere über das Bureau international de Liaison et de Documentation (BILD) und dessen deutschen Partner, die Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit e. V. .

 

Rückschau

 

Leseabend am 26. 02.2008

Sylvie Tyralla-Noel stellte den letzten Roman von Patrick Modiano Dans le café de la jeunesse perdue vor. Sie erwähnte die wesentlichen Punkte seiner Biographie, u. a. den Konflikt mit seinem Vater, platzierte den Roman innerhalb seines Gesamtwerkes und las einige charakteristische Kapitel vor. Eine lebhafte Diskussion schloss sich dem Vortrag bei Wein und Quiche lorraine an.

 

Vortrag des frz. Botschafters Bernard de Montferrand zum Thema „45 Jahre deutsch-französische Beziehungen“ am 7. März 2008 im Internationalen Club La Redoute

Der Botschafter setzte den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft auf das Datum der Unterzeichnung des Elysée - Vertrages am 22. Januar 1963. Er sagte gleich zu Beginn seines Vortrages, für Deutschland sei die Aussöhnung mit Frankreich der Schlüssel für die Wiedereingliederung in die Wertegemeinschaft gewesen, während Frankreich die Förderung eigener Interessen erwartete. In der Tat ist die deutsch-französische Aussöhnung zu einem Eckstein der europäischen Integration geworden. Insbesondere konnten nur Deutschland und Frankreich alle wichtigen Integrationsschritte von der Montan-Union bis zum heutigen Stand gemeinsam vorantreiben und verwirklichen. Der ausgeprägte politische Wille, der dieses Geschehen ermöglichte, ist auch zukünftig nötig, ungeachtet bestehender Auffassungsunterschiede. Am Ende waren Kompromisslösungen möglich, die für beide Partner tragbar sind.

In der Zukunft gelte – so der Botschafter – die deutsch-französische Methode fortzusetzen und dabei andere Partner einzubinden, um weiter am gemeinsamen Europa zu arbeiten.

 

Der deutsch-französische Motor muss weiter laufen und die notwendigen Impulse setzen. Eine gute Zusammenarbeit muss sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, damit die europäische Integration nachhaltig wirkt, die europäische Stimme in der Welt gehört wird und unsere Werte beachtet werden.

Der Botschafter zeigte sich überzeugt, dass - obwohl noch vieles zu tun sei – der deutsch-französischen Kooperation eine positive Zukunft beschert sei, wenn der politische Wille dazu aufgebracht wird.

 

Am 15. April 2008 erinnerte uns Frau Dr. Valerie Lemonnier-Mönig in einem ungewöhnlich beein-druckenden Vortrag anlässlich seines 60. Todesjahres an Abbé Franz Stock, einem der großen Wegbereiter der deutsch-französischen Aussöhnung.

Abbé Franz Stock, 1904 im sauerländischen Neheim-Hüsten geboren, war vor dem 2. Weltkrieg zunächst als Rektor der deutschen katholischen Gemeinde in Paris tätig. Während des Krieges war er als Seelsorger in den Gefängnissen der deutschen Besatzungsmacht in Paris eingesetzt, um hauptsächlich französische Widerstandskämpfer zu betreuen. Er begleitete über 2000 zum Tode Verurteilte zur Hinrichtungsstätte am Mont Valerien und versuchte ihnen bis zum letzten Moment Kraft und Trost zu spenden und den Kontakt zu den Familien aufrechtzuerhalten.

Direkt nach dem Kriege übernahm er, von den Franzosen eingesetzt, die Leitung eines „Stacheldrahtseminars“ in Chartres , dessen Ziel es war, deutsche Kriegsgefangene, die aus vielen Teilen Frankreichs zusammengezogen waren, zum Priester auszubilden. Er starb, von Krankheit und innerem Leiden geschwächt, gerade 44 Jahre alt, 1948 in einem Krankenhaus in Paris.

Valerie Lemonnier-Mönig, französische Dozentin am Romanischen Seminar der Universität Bonn, brachte uns in lebendiger Weise Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Priester-Persönlichkeit nahe und kommentierte einen ca. 30-minütigen Film, in dem viele französische Zeitzeugen sowie ein ehemaliger Theologie-Student aus dem Priesterseminar zu Wort kamen, der heute ein kleines Museum in Erinnerung an Abbé Stock in Neheim-Hüsten betreut. Von den „Zufällen“ des Schicksals als Germanistin an der Sorbonne zu einem Praktikum nach Neheim-Hüsten verschlagen, verbrachte sie ein Jahr im Hause dieses Teilnehmers am Stacheldrahtseminar und wurde so zu ihrer Maitrise über Abbé Stock angeregt. Wie stark Abbé Franz Stock noch in die Gegenwart wirkt, zeigen die Feierlichkeiten zu seinem 60. Todesjahr u.a. in Paris mit Ministerpräsident Rüttgers und Präsident Sarkozy in der Kathedrale von Chartres. Der Platz vor der nationalen Gedenkstätte „Memorial de la France combattante“ am Mont Valerien trägt seinen Namen. Die beiden Franz-Stock-Komitees in Neheim-Hüsten und Chartres halten die Erinnerung an ihn wach und streben die Errichtung einer europäischen Jugendbegegnungstätte auf dem Gelände des ehemaligen Stacheldrahtseminars in Chartres an. (weitere Informationen unter www.franz-stock.org)

 

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 25.04.2008 waren 38 Mitglieder im Pavillon der evangelischen Trinitatisgemeinde in Endenich erschienen. Herr Dr. Linckelmann gab den Mitgliedern einen Überblick über die realisierten Projekte des letzen Jahres und kommentierte dessen Verlauf. Besonders erfreulich ist die Verleihung des „Joseph Rovan“ Preises des französischen Botschafters an die Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. für die Organisation eines Debattierwettbewerbes in französischer Sprache und die Reise von 80 Jugendlichen zum Deutsch-Französischen Forum in Straßburg. Sehr bedauert wurde das Ausscheiden des Vorstandsmitglieds Janos Feidler. Herr Feidler konnte sich im Rahmen der Studien- und Stellenbörse des Deutsch-Französischen Forums in Straßburg eine neue berufliche Perspektive bei einer Luxemburger Bank eröffnen. Darüber hinaus muss die Gesellschaft leider auf die Mitarbeit der Schatzmeisterin Frau Hilde Schwadorf verzichten. Frau Schwadorf stehen weitere berufliche Herausforderungen bevor und demnach wäre der zusätzliche Arbeitsaufwand, welche die Schatzmeisterposition mit sich bringt, nicht mehr zu bewältigen. Herr Dr. Linckelmann dankte ihr für ihre ausgezeichnete Arbeit, die ihr auch die Rechnungsprüfer in ihrem Bericht bestätigten. Glücklicherweise fand die Gesellschaft in Herrn Burkart Beilfuß bis zur Neuwahl des Vorstandes 2009 einen neuen Schatzmeister. Er wurde einstimmig in diese Position gewählt. Als neue Rechnungsprüfer wurden Herr Behrens und Herr Hurtig gewählt. Der Vorstand wurde einstimmig bei Stimmenthaltung der Vorstandsmitglieder entlastet.

Herr Dr. Linckelmann bedankte sich herzlich für das Engagement der mitwirkenden Vorstandsmitglieder. Durch deren Engagement konnten die Projekte erst verwirklicht werden. Er hob unter anderem den Einsatz von Frau Doris Crampen und Herrn Georg Bodin für den französischen Konversationskreis hervor, dankte dem Ehepaar Müller-Solger für die Organisation der Burgundfahrt und den Herren Dr. Kalbhen und Ritter für ihr langfristiges Engagement als Rechnungsprüfer. Darüber hinaus forderte er alle interessierten Mitglieder auf, konstruktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung von Projekten mitzuwirken und gab einen Ausblick über die bevorstehenden Veranstaltungen des nächsten Halbjahres. Zu nennen wäre die Möglichkeit einer Mitarbeit bei der Straßburgfahrt, der Erasmusabend oder das „Eintüten“ der Programmhefte, wo immer fleißige Helfer gebraucht werden.

Mitglieder und Freunde der Gesellschaft können sich auch wieder auf ein abwechslungsreiches und interessantes Programm für das nächste Halbjahr freuen. Neben zwei Konzerten, Ausflügen mit der DFG Köln wird unter Anderem am 21.Oktober 2008 eine Veranstaltung zur französischen Präsidentschaft im Haus der Geschichte stattfinden. Unbestreitbar Termine, die man sich vormerken sollte.

 

Vorschau

 

Am Donnerstag, 15. Mai 2008 laden wir zu einem Vortrag von Joachim Rogge, Frankreichkorrespondent des Bonner Generalanzeigers (Moderation Joachim Westhof). Kein französischer Präsident zuvor hat die nationale, aber auch europäische Ebene derart aufgemischt wie Nicolas Sarkozy. Frankreich, das bislang nur entrückte republikanische Monarchen im Elysée-Palast kannte, erlebt einen hemdsärmelig-dynamischen Präsidenten, der sich stets an vorderster Front, in geradezu amerikanischer Manier, in Szene setzt. Seit Amtsantritt hat Sarkozy ein Reformankündigungsfeuerwerk mit dem Ziel gezündet, die verkrusteten Strukturen des Landes aufzubrechen. Es hat tatsächlich den Anschein, als könnte ihm dies gelingen.

Joachim Rogge (49), ein Sohn des Ruhrgebiets, arbeitet seit Anfang 2001 als Frankreich-Korrespondent für einen Pool deutscher und österreichischer Tageszeitungen. Zuvor war Rogge DDR- bzw. Berlin- und Neue-Länder-Korrespondent, stets auch für den Bonner Generalanzeiger. Mit Frau und 2 Kindern lebt er in Paris, in einem eher bunt gemischten Kleine-Leute-Viertel im Pariser Osten. Den Stoff für viele bunte Geschichten findet er damit vor der Haustür. Und zum Elysée sind es nur ein paar U-Bahnstationen.

Die Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Universitätsclub, dem Colloquium Humanum und dem Robert-Schuman-Institut findet um 19.30 Uhr in der Konvictstrasse 9 statt.

 

Am 16. Mai 2008 18.00 Uhr findet eine table-ronde zum Thema „Vielfalt für Frankreich und Europa“ mit der DFG Köln, der DFG Leverkusen, der DFBG Köln und der DFG Bonn und Rhein-Sieg in Köln statt: Studienhaus der Volksschule Köln, Josef-Haubrich-Hof 2. Siehe beigefügte Einladung!

 

Am Freitag, 30. Mai 2008 heißt unser Motto „Jouons aux boules“.

Haben Sie das Spiel schon gespielt? Pétanque?„Les pieds tanqués“ – die Füße unbeweglich? Die Kugel in der Hand, das Wischtuch am Gürtel, mit der herrlichen Belagerung des cochonet? Die Konzentration, die ruhige Hand, der Vorteil, aber natürlich auch immer wieder das Missgeschick, wenn die Kugel nicht so will, wie sie soll!

Sie können diese Erfahrung machen, als Ersterfahrung oder auch als geübter Spieler oder Spielerin, bei der Teilnahme am ersten Boulesspiel der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg. Ob aus dieser ersten eher geselligen als sportlichen Begegnung beim Boules mehr wird, lassen wir offen.

Unterliegen Sie auch dem Irrtum, dass Boules/Pétanque ein Männersport sei? Machen Sie damit Schluss, Madame! Auch in Ihre Hand passt die Kugel. Außerdem gibt es wichtige Aufgaben, die Spiele und Spieler zu überwachen. Und wenn Sie immer noch meinen, dieses Spiel sei vor allem Männersache, dann muss doch klar sein, dass die erforderliche Aufsicht mit dem Aufzeichnen der Punkte und manchen wichtigen Entscheidungen in keine Hand besser passt als in Ihre, Madame.

Bitte kommen Sie am 30. Mai 2008 um 18 Uhr nach Bonn zum Alten Zoll. Sie finden dort rheinaufwärts das Boules-Gelände mit einem Kiosk, der Erfrischungen und auch einen kleinen Snack bereithält. Wir werden etwa 3 Stunden für die Einführung in das Spiel und erste Spielrunden brauchen.

Bitte melden Sie sich beim Spielleiter, Herrn Dr. Hermann Müller-Solger, bis zum 16. Mai an:

- Telefon: 0228 646248 (wird aber wegen Reise wenig besetzt sein),

- Fax: 0228 9649 895

- E-Mail: hermann-ms@t-online.de

- Postanschrift: Henri-Spaak-Str. 47, 53347 Alfter

Bitte verstehen Sie, dass bei weniger als 6 Meldungen die Veranstaltung ausfallen wird.

Hinweis: Es ist nicht erforderlich, eine Baskenmütze zu tragen oder, dem Ursprung des Pétanque-Spiels entsprechend, im Akzent von La Ciotat zu sprechen.

 

Am Donnerstag, 12. Juni 2008 (entgegen dem Datum im ausgedruckten Programm) findet die Gemeinschafts-veranstaltung „WEIMAR LIEGT AM RHEIN“ mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn auf Schloß Eichholz statt

Die besondere Einladung wird Ihnen zeitgerecht zugesandt.

 

Deutsch-französische Kulturnacht des Kulturvereins Lessenich-Meßdorf e.V. am 21. Juni 2008 mit Unterstützung der DFG Bonn und Rhein-Sieg:

In der diesjährigen Kulturnacht präsentieren wir einen Querschnitt aus der vielfältigen Kultur unseres Nachbarlandes Frankreich, aus seiner Geschichte, seiner Landschaft mit seinen Bewohnern, seiner Musik, Mode und Tanz und vielem mehr aus Frankreich.

Ein Angebot typisch französischer Speisen (Quiche, Crêpe, Baguette, Pommes frites, Käse, Flammkuchen (u. a.) und Getränke (Rot- und Weißweine, Cidre, Pernot, Champagner, Pastis, Cointreaux, usw.) tragen zusätzlich dazu bei, sich in dieser Nacht wie „Gott in Frankreich“ zu fühlen und französische Lebensart und Lebensfreude zu spüren. Beginn: 19.15 Uhr Ortsmitte Lessenich-Meßdorf, Roncallistrasse - Freiluftveranstaltung; geplantes Programm:

- Einstimmung und Begrüßung

- Tanz- und Chansonbeiträge

- Ballettensemble und zeitgenössische Musik

- Deutsch-Französischer Chor

- Modenschau

- Promiquiz

- Feuerwerk und Tanz bis Mitternacht

 

Am Freitag, 4. Juli 2008 18.00 Uhr laden wir wieder zu unserem traditionellen Grillabend ein in der bekannten Freizeit- und Grillanlage der Waldfreunde Bonn auf dem Hardtberg, Wesselheideweg in Bonn-Duisdorf. Für Fleisch, Brot und Getränke wird gesorgt, für Vor- und Nachspeisen erbitten wir Ihre fantasievolle Unterstützung. Wir erwarten Ihre Anmeldung und die Überweisung des Kostenbeitrages von € 12,00 auf das Konto der Gesellschaft bis 28. Juni 2008.

 

Konversationskreise

 

Derzeit sind in der DFG Bonn und Rhein-Sieg zwei Konversationskreise aktiv, der eine am östlichen (Hennef), der andere am südwestlichen (Wachtberg) Rand von Bonn. Bei ca. 60 Mitgliedern in Bonn (ohne Bad Godesberg) ließe sich auch hier ein entsprechender Kreis mit eigenem Programmprofil denken.

Hierzu möchte Dr. Bruno Zimmermann als neues Mitglied mit Wohnsitz in Bonn und Südwestfrankreich Interessenten für Dienstag, den 20. Mai 2008, 20.00 h in sein Haus, Kapellenstr.39e 53121 Bonn (Endenich) herzlich einladen. Er denkt an 6 – 8 Treffen pro Jahr. In einem ersten „Brainstorming“ (seit 1959 als Begriff im Französischen eingeführt) sollen Ideen zum Programm aus dem Teilnehmerkreis incl. Seiner selbst gesammelt und diskutiert und die Themen für nachfolgende Treffen festgelegt werden. Zur Sprachwahl möchte ich vorschlagen, sich, ohne die „typisch deutsche“ Angst vor Fehlern, unbefangen in Französisch zu unterhalten.

Dr. Bruno Zimmermann

 

Hinweise

 

„Die Europäische Perspektive – Werte, Politik, Wirtschaft“ lautet der Titel eines Vortrages, den Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP – Präsident des Europäischen Parlaments am Donnerstag, 29. Mai 2008 um 19.30 Uhr im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, halten wird. Die Mitglieder DFG sind dazu herzlich eingeladen. Siehe auch beigefügte Einladung.

 

Gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn, des Konsulats der Republik Polen in Köln und der Universität Bonn – Abteilung Osteuropäische Geschichte - am Donnerstag, 19. Juni 2008 18.00 Uhr im Hörsaal I der Uni Bonn:

„Die Patronin der Marienburg soll wieder erstehen“

Über viele Jahrhunderte strahlte die majestätische Madonnenfigur der Mutter Jesu, die um 1340 von unbekannten Meistern modelliert wurde, in der Chornische der Marienburg schützend weit ins Land. Das über acht Meter große Marienbildnis war das Wahrzeichen der Marienburg und zugleich Namensgeberin für die Burg und die Stadt. Dieses bedeutende Glaubenszeichen wurde im letzten Krieg etwa 600 Jahre nach seiner Entstehung völlig zerstört und wird seit dem schmerzlich vermisst; es soll nun wiedererstehen. Am 19. Juni 2008 ist ein Team der dazu gegründeten Stiftung aus Marienburg / Malbork zu Gast bei der DPG. Der Burgkonservator, Herr Jesonowski, unterstützt von der Übersetzerin Frau Fabianska – zugleich Stiftungssprecherin - wird über das sehr erfreuliche Vorhaben referieren.

 

Fête du 14. Juillet 2008 im Robert-Schuman-Institut:

16.00 Uhr: Filmvorführung: Le Renard et l’enfant (2007)

(Der Fuchs und das Mädchen) Eintritt frei!

Ab 19.00 Uhr: Soirée du 14 juillet:

- Serge Lagarde mit seinen berühmten Crêpes und Galettes,

- Einem Buffet mit französischen Leckereien und köstlichem Wein

- Einem fantastischen Musikprogramm mit

- Dem Duo François Favre (Klavier)

- Der Bonner Gruppe „Mille fleurs“ Lotte Gaertig und Stefan Tapp) mit französischen Chansons

Freunde und Partner des RSI sind herzlich eingeladen.

 

 

Der 53. Kongress der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland und der Französisch-Deutschen Gesellschaften in Frankreich findet am 18. bis zum 21. September 2008 in Rosny sous Bois (bei Paris) statt. Thema: „Für eine neue deutsch-französische Dynamik in Europa, die Rolle der Partnerschaften, der Vereine und der Jugend“. Nähere Informationen sind beim Generalsekretär erhältlich.

 

 

A vos Casseroles

 

Galette de tapenade et anchois

 

1 rouleau de pâte feuilletée

5 tomates

8 anchois à l’huile

190 g de tapenade

Basilic

Huile d’olive

 

Préchauffer le four à 210°. Garnir le moule de la pâte feuilleté, la piquer. Etendre la tapenade, garnir de rondelles de tomate. Ciseler les feuilles de basilic, les répartir sur la préparation. Saler éventuellement. Arroser d’huile d’olive, mettre au four 15 minutes environ.

Ajouter les anchois, remettre au four environ 10 minutes à 180°.

Servir tiède avec uns salade verte.

 

 

Le coin littéraire

 

Germaine de Staël: Des femmes qui cultivent les lettres

 

L’existence des femmes en société est encore incertaine sous beaucoup de rapports. Le désir de plaire excite leur esprit ; la raison leur conseille l’obscurité ; et tout est arbitraire dans leurs succès comme dans leur revers. […]

Dans les monarchies, elles ont à craindre le ridicule, et dans les républiques la haine.

Il est dans la nature des choses, que, dans une monarchie où le tact des convenances est si finement saisi, toute action extraordinaire, tout mouvement pour sortir de sa place, paraisse d’abord ridicule. Ce que vous êtes forcé de faire pour votre état, pour votre position, trouve mille approbateurs ; ce que vous inventez sans nécessité, sans obligation, est d’avance jugé sévèrement. La jalousie naturelle à tous les hommes ne s’apaise que si vous pouvez vous excuser, pour ainsi dire, d’un succès par un devoir ; mais si vous ne couvrez pas la gloire même du prétexte de votre situation et de votre intérêt, si l’on vous croit pour unique motif le besoin de vous distinguer, vous importunerez ceux que l’ambition amène sur la même route que vous.

Quand une femme publie un livre, elle se met tellement dans la dépendance de l’opinion, que les dispensateurs de cette opinion lui font sentir durement leur empire.

Une partie de ces inconvénients ne peut se retrouver dans les républiques, et surtout dans une république qui aurait pour but l’avancement des lumières. Peut-être serait-il naturel que, dans un tel état, la littérature proprement dite devînt le partage des femmes, et que les hommes se consacrassent uniquement à la haute philosophie. […]

Néanmoins, depuis la révolution, les hommes ont pensé qu’il était politiquement et moralement utile de réduire les femmes à la plus absurde médiocrité ; ils ne leur ont adressé qu’un misérable langage sans délicatesse comme sans esprit ; elles n’ont plus eu de motifs pour développer leur raison : les mœurs n’en sont pas devenues meilleures. […]

Eclairer, instruire, perfectionner les femmes comme les hommes, les nations comme les individus, c’est encore le meilleur secret pour tous les buts raisonnables, pour toutes les relations sociales et politiques auxquelles on veut assurer un fondement durable.

 

(De la littérature, Seconde partie, ch. IV.)

 

 

Sylvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 

 


 

Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg- bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel;

Dr. Wolfgang Linckelmann : E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999,

BLZ: 370 501 98