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InfoBrief 2007-1



Nr. 2007-1

20. März 2007

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, chers amis,


 

Neuigkeiten und wichtige Informationen warten darauf, mit diesem neuen INFO - Brief Mitglieder und Freunde der Gesellschaft zu erreichen:

 

Rückblick

 

Am 14. Januar 2007 luden wir zu unserer traditionellen Neujahrsmatinee in das Rheinhotel Dreesen ein. Die diesjährige Veranstaltung war eine Hommage an Alfred de Musset, der vor 150 Jahren starb. Sylvie Tyralla-Noel und Olivier Duchatelle lasen zunächst eine Textkollage zur Liebesbeziehung zwischen George Sand und Alfred de Musset und dann zwei Szenen aus dem Theaterstück „On ne badine pas avec l’amour“ vor. Das musikalische Programm übernahm der bekannte Bonner Cellist Guido Schiefen, der selten gespielte Stücke von Max Reger, Thilo Medek und Hans Bottermund virtuos interpretierte. Der anschließende Empfang bot Gelegenheit für persönliche Gespräche.

 

Histoire / Geschichte – Podium zum Deutsch-französischen Geschichtsbuch

Wie alle Museen hat auch das Bonner Haus der Geschichte am Montag geschlossen. Am 22. Januar war das anders: An diesem Tag feiert man die deutsch-französische Freundschaft und gedenkt der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags vor 44 Jahren.

Bereits zum dritten Mal beging das Haus der Geschichte dieses Jubiläum in Zusammenarbeit mit dem Robert Schuman Institut, in diesem Jahr unter aktiver Mitwirkung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg. Im Mittelpunkt stand eine Schulbuchpremiere, die Vorstellung des deutsch-französischen Geschichtsbuchs im Rahmen einer Podiumsdiskussion. „Histoire / Geschichte“ heißt das Werk, das in nur knapp drei Jahren von fünf deutschen und fünf französischen Historikern erstellt worden ist. Es behandelt die Nachkriegsgeschichte und spiegelt deutsche und französische Sichtweisen. Von diesem Buch, das von den Medien beider Länder mit für ein Schulbuch ungewöhnlicher Aufmerksamkeit bedacht worden ist, ging offenbar eine große Anziehungskraft aus: Rund 360 Besucher waren der Einladung der Veranstalter gefolgt, sodass die Podiumsdiskussion per Video in einen Nebensaal übertragen werden musste.

Der Staatssekretär für Bundes- und Europa-angelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Mertes, wies in seinem Grußwort auf das Novum hin, dass sich alle Kultusminister der Länder ebenso wie der französische Erziehungsminister auf eine Empfehlung zur Nutzung des deutsch-französischen Geschichtsbuchs an ihren Schulen verständigt hätten.

Zwei deutsche und zwei französische Teilnehmer bestritten die Bonner Diskussion: Mitherausgeber Peter Geiss, im normalen Leben Geschichtslehrer am Bonner Friedrich-Ebert-Gymnasium, Pilotgruppenmitglied Pierre Monnet von der EHESS in Paris, Gérard Foussier, Chefredakteuer der Zeitschrift „Documents“, sowie „taz“-Korrespondentin Dorothea Hahn. Letztere war es, die immer wieder „in die Suppe spuckte“, wie sie selbst sagte und die Diskussion kräftig anheizte.

Pointierte Kritik übte sie sowohl am Inhalt der Darstellung, der in seiner EU-Begeisterung dann doch zu weit gehe, als auch daran, dass das Projekt, das auf eine Anregung eines deutsch-französischen Jugendparlaments an die Regierungschefs im Jahr 2003 zurückgeht, doch sehr „von oben“ komme. Zudem komme die viel zitierte Bürgergesellschaft praktisch nicht vor. Die Mitherausgeber zeigten sich kritikfähig und stellten ihrerseits offen Probleme dar,

beispielsweise die Schwierigkeiten beim Übersetzen von Schlüsselbegriffen wie „Trümmerfrau“ oder „Kulturnation“, oder auch die notwendige didaktische Reduktion, bei der auf die Lehrmethoden beider Länder Rücksicht genommen werden musste. Intensive Diskussionen aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen habe es unter anderem bei Fragen zur Rolle der Kommunistischen Partei, zum Streik, zu den atlantischen Beziehungen, zum Kolonialismus oder zum Begriff der Laizität gegeben. Um den Kulturen diesseits und jenseits des Rheins gerecht werden zu können, sind verschiedene Dossiers in das Geschichtsbuch aufgenommen, aufgelockert durch Bilder und Karikaturen. Das gefiel auch den beiden Schülern, die nach der zweistündigen Diskussion von ihren Unterrichtserfahrungen mit dem neuen Buch berichteten. Ansprechend fanden beide die Übersichtlichkeit und relative Knappheit des Buches: „So bekommt man schnell einen guten Überblick“, lobten die Gymnasiasten.

Für Peter Geiss liegt der Wert des Buches – maßgeblich von französischer Seite beeinflusst – zusätzlich in der Weitung des Blickes über die nationalen Grenzen hinaus; in der Tatsache, dass es erlaube, auch das eigene Land mit anderen Augen zu sehen. Offenbar lag auch Pierre Monnet mit seiner Einschätzung ganz richtig: „Die Zeit ist reif für ein solches Buch“, denn beim Verlagsverkauf im Foyer waren die Exemplare von „Histoire / Geschichte“ schnell vergriffen.

Bei dem bereits in Vorbereitung befindlichen zweiten Band, der die Zeit vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1945 behandelt, wollen die deutschen und französischen Bearbeiter stärker auf die Rolle der Frauen in der Geschichte eingehen und etwaige Differenzen auch sprachlich noch deutlicher gegenüberstellen. Man darf auf das Produkt, das 2008 erscheinen soll, gespannt sein. (Konersmann, Linckelmann)

 

Am 9.02.2007 stellte Sylvie Tyralla-Noel den Roman von Tahar Ben Jelloun „Partir“ in französischer Sprache vor. Sie leitete den Abend mit einem Interview und einem Zeitungsbeitrag zu Ben Jellouns Konzeption der Literatur ein und las dann kommentierend Auszüge aus dem Roman vor.

 

Am 27.02.2007 luden das Robert-Schuman-Institut, das Colloquium Humanum, der Uni-Club und unsere Gesellschaft zu einem Abend mit Heiko Engelkes zum Thema „Wer kommt nach Chirac? – der Kampf um den Elysée“. Vor einem überfüllten Saal leitete er sein Referat mit einer allgemeinen Betrachtung über die Machtbefugnisse des französischen Staatspräsidenten ein. Diese Machtbefugnisse erlauben es ihm, in Ausnahmefällen ohne parlamentarische Zustimmung allein zu regieren. Ohne sich festzulegen und erklärtermaßen Beweise vorbringen zu können, beschäftigte er sich vornehmlich mit der sozialistischen Kandidatin Ségolène Royal, von der er auf Grund von Indizien annimmt, dass sie den Kampf um den Elysée gewinnen könnte. Sie entstammt einer streng katholischen und konservativen Offizierfamilie aus Lothringen. Schon als Heranwachsende distanzierte sie sich von ihrer Familie, schaffte die Aufnahme in die Eliteschule ENA (Ecole nationale d’admistration), wo sie Kommilitonin von vielen heute politisch agierenden Persönlichkeiten war. Sie wurde sehr schnell in die Beratermannschaft von Mitterrand aufgenommen. In dieser ausführlichen Präsentation ging leider die Vorstellung der anderen Anwärter auf das Amt des Präsidenten unter. Erst auf Fragen aus dem Publikum streifte er die Biografie des konservativen Nicolas Sarkozy; ebenfalls erwähnte er François Bayrou, den Kandidaten der Mitte.

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend, aber das eigentliche Dilemma, vor dem sich Frankreich augenblicklich befindet, hat er leider nicht angesprochen.

 

Vorschau

 

Am Dienstag, 27. März 2007, treffen wir uns zum Vortrag „Jacques Prévert und seine Zeit“. Wolfgang Schwarzer, Leiter der VHS Duisburg und Vorsitzender der DFG Duisburg, wird uns in seiner sehr lebendigen Vortragsweise Einblick in Leben und Werk des Dichters verschaffen. Jacques Prévert wurde im Jahr 1900 geboren und begleitete das Jahrhundert mit seinen Gedichten, Chansons, Drehbüchern, Theaterstücken und Collagen, die ihn weltberühmt machten. Seine Werke sind Reaktionen auf die Gesellschaft, Kultur und Politik bis in die siebziger Jahre des XX. Jahrhunderts. Unangepasst, frech, poetisch und romantisch, so schrieb er, so lebte er, unverwechselbar und unsterblich durch „Les feuilles mortes“, „Les Enfants du Paradies“ und vieles andere. Die Gemeinschaftsveranstaltung mit dem RSI beginnt um 19.30 Uhr im Robert-Schuman-Institut, Adenauerallee 25, Bonn.

 

Am Donnerstag, 26. April 2007 findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Siehe besondere Einladung!

 

Am Sonntag, 06. Mai 2007 laden wir zur Französischen Wahlparty.

Es wird noch richtig spannend in den letzten Wochen vor den französischen Präsidentschaftswahlen. Verfolgen Sie die Entscheidung im zweiten Wahlgang bei der Konrad-Adenauer-Stiftung im Bildungszentrum Schloss Eichholz bei Bonn. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. lädt die Stiftung am Sonntag, 6. Mai 2007 ab 18:00 Uhr zur Französischen Wahlparty ein. Erleben Sie Lifeberichterstattung, Analysen und Hintergrundinformationen mit Experten aus Frankreich und Deutschland im Kreise politisch interessierter Menschen aus Frankreich und Deutschland bei einem französisch inspirierten Buffet. Nähere Informationen und das ausführliche Programm erhalten Sie von der Konrad-Adenauer-Stiftung zugesandt oder bei: Clarissa Rönn, Telefon 02236/707-4226; E-Mail: clarissa.roenn@kas.de

 

Am Mittwoch, 9. Mai 2007 laden wir zu einem Podiumsgespräch zum Thema „Robert Schuman in Zeugnissen“ mit dem Zeitzeugen und Schumanfreund Hans-August Lücker ein. Als Bundestagsabgeordneter von 1953 bis 1980, Mitglied des Europäischen Parlaments von 1958 bis 1984 und dessen Vizepräsident von 1975 bis 1979, war Hans-August Lücker mit dem großen Europäer Robert Schuman befreundet und ist einer seiner besten Biographen. Am 9. Mai vor genau 57 Jahren veröffentlichte Robert Schuman seine Erklärung über die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl.

Die Gemeinschaftsveranstaltung mit dem RSI beginnt um 19.30 Uhr im Robert-Schuman-Institut, Bonn, Adenauerallee 35.

 

Entgegen dem ausgedruckten Programm findet der Vortrag von Margarete Zahn zum Thema „Romanik im Burgund“ am Dienstag, dem 15. Mai 2007 im Bonner Augustinum um 19.30 Uhr statt.

Die romanische Epoche wird als das „Goldene Zeitalter“ der burgundischen Architektur bezeichnet. Die ersten bedeutenden Großbauten entstanden ab dem Jahr 1000, es sind die Abteikirche St. Philibert in Tournus und die Kirche St. Benignus in Dijon. Zwischen 1088 und 1130 folgte der gigantische Bau von Cluny III, der leider dem Revolutionszerstörungsdrang 1790 zum Opfer fiel. Aber er setzte Maßstäbe. So kann man St. Lazare von Autun, La Charité-sur-Loire, Beaune und auch Vézelay als Nachfolgebauten bezeichnen. Bis Bernhard von Clairvaux kam, der den üppigen Lebenswandel seiner geistlichen Brüder ablehnte, zu schlichter Prunk abgewandter Bauweise anmahnte und den Zisterzienserorden gründete. Nach Cîteaux und Clairvaux entstand ab 1139 sein Hauptwerk, die heute nahezu unbeschädigte Abtei von Fontenay. Nach dem Tod des hl. Bernhard wurde die Abtei von Pontigny als „zweite Tochter“ von Cîteaux gegründet…

 

Exkursion 2007

 

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. bietet auch in diesem Jahr eine Reise nach Frankreich. Unsere Zielregion ist Burgund, reich an Vergangenheit, voller Leben in der Gegenwart und mit viel Versprechen für die Zukunft. Wir hoffen, dass alle Teilnehmer sich gern und lange an diese Reise erinnern werden. Es gibt zahlreiche gute Reiseführer. Besonders zu empfehlen ist der Führer aus dem Dumont-Verlag.

Wir reisen in einem bequemen Autobus und sehen zwei Etappen vor. Die ersten drei Nächte verbringen wir in einem Drei-Sterne-Hotel in Savigny-les-Beaune (www.lud-hotel.com). Von dort unternehmen wir Tagesausflüge ins südliche Burgund mit den Zielorten Cluny und Autun, Weinprobe natürlich eingeschlossen. Über Dijon geht dann die weitere Reise ins nördliche Burgund nach Auxerre. Hier liegt das Drei-Sterne-Hotel Parc-des-Maréchaux (www.hotel-parcmarechaux.com), in dem wir die nächsten drei Nächte verbringen werden, im historischen Stadtzentrum. Vézelay, die Abbaye de Fontenay und das Schloss von Bussy-Rabutin sind hier die wichtigsten Ziele. Die Rückfahrt am 10. Juni soll mit einer kurzen Besichtigung von Nancy verbunden werden. Einen detaillierten Reiseplan können Sie auf der Webseite der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. finden (www.dfg-bonnrheinsieg.de), Änderungen vorbehalten.

Die Organisation und Leitung der Reise hat unser Vorstandsmitglied, Herr Dr. Hermann Müller-Solger, gemeinsam mit seiner Frau Sigrid übernommen. Nachfragen können an ihn gerichtet werden (Anschrift s.u.).

Die Kosten für die Teilnahme an der Fahrt belaufen sich auf 630,- € pro Person für die Unterbringung im Doppelzimmer und 770,- € für die Unterbringung im Einzelzimmer.

Im Preis enthalten sind die Fahrt, die 6 Übernachtungen, eine gemeinsame Mahlzeit pro Tag in guten Restaurants (in der Regel abends), eine Weinprobe sowie sämtliche Eintritte und Kosten für Führungen. Etwaige unverbrauchte Mittel werden nach Abschluss der Reise erstattet.

Gemeinsam mit Herrn Behrens, der ebenso wie Herr Dr. Müller-Solger seit längerer Zeit ein Haus in Burgund besitzt und dort verwurzelt ist, wollen wir am 22. Mai 2007 ein Treffen zur Vorbereitung der Reise durchführen. Wir treffen uns dazu um 19.00 Uhr im Robert-Schuman-Institut, Bonn, Adenauerallee 35.

Wir fahren am Montag, dem 4. Juni 2007, um 9.00 Uhr am Busparkplatz am Hauptbahnhof Bonn ab und treffen am Sonntag, dem 10. Juni 2007, gegen 20 Uhr dort wieder ein.

Wir erbitten Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 1. April 2007 (mit Angabe Doppel- oder Einzelzimmer). Nachzügler können nur nach persönlicher Kontaktnahme mit Herrn Dr. Müller-Solger berücksichtigt werden. Wir erbitten mit der Anmeldung eine Anzahlung in Höhe von 300,- € pro Person auf das Konto der Deutsch- Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. bei der Sparkasse KölnBonn (Kontonummer 6999, BLZ 370 501 98) Kennwort „Burgundreise“. Den Restbetrag bitten wir zum 15. Mai 2007 zu überweisen.

Bei einem Reiserücktritt nach dem 15. Mai 2007 erlischt der Anspruch auf Rückzahlung des Exkursionspreises, wenn kein Ersatzteilnehmer gestellt werden kann (z.B. aus der Warteliste). Es wird daher empfohlen, eine Reisekostenrücktrittsversicherung abzuschließen.

 

Anschrift für Anfragen und Anmeldungen:

 

Dr. Hermann Müller-Solger

Henri-Spaak-Str.47, 53347 Alfter,

Telefon 0228 64 62 48

E-Mail hermann@ms-site.de

 

UMFRAGE

ZUR PLANUNG DER EXKURSION 2008

 

Herr Bodin hat sich erboten, die Exkursion unserer Gesellschaft im nächsten Jahr (Ende Mai/Anfang Juni 2008) nach Frankreich zu planen, vorzubereiten und zu leiten. Das Reiseziel ist das westliche Tourraine mit der Unterkunft in der – vielen schon gut bekannten – Domaine de Mestré. Um eine ungefähre Vorstellung von der Anzahl der benötigten Zimmer zu bekommen und um die rechtzeitige Zimmerreservierung in dem viel besuchten Haus veranlassen zu können, bittet Herr Bodin, evtl. Interessenten unverbindlichen Kontakt mit ihm aufzunehmen:

Georg Bodin, Am Telegraf 6, 53773 Hennef, Tel. 02242 6235; E-Mail: gebod@arcor.de

Während dieser Reise könnten einige der großen Loireschlösser (z.B. Chenonçeau usw.) in der Gegend von Tours, die Stadt Tours selbst, Chinon und das Balzacmuseum im Schoss von Chacé (zahlreiche Rodin-Originale) besucht werden. Als Höhepunkt dieser Reise wäre ein Besuch beim "Cadre Noir" - wenn möglich mit einer Reprise dieser weltberühmten Reitertruppe - in Saumur/Anjou denkbar.

 

A vos Casseroles

 

Quenelles de brochet

250g de filet de brochet, poivre, 2 blancs d’œuf,

15cl de crème fraîche, sel, sauce béchamel,

fromage râpé

 

Réduire en purée la chair du brochet dans le bol du mixer, ajouter les blancs et le poivre. Mixer jusqu’à l’obtention d’une purée bien lisse. Tasser la purée dans un récipient en verre, couvrir avec du papier-film (Frischhaltefolie), mettre au réfrigérateur au moins une heure. Incorporer un peu de crème avec une cuiller en bois. Remettre 15 mn au frais. Répéter l’opération jusqu’à utilisation de la moitié de la crème. Battre la préparation et ajouter le sel. Remettre au frais. Battre légèrement le restant de la crème, incorporer à la purée. Remettre au frais une quinzaine de minutes. Beurrer le fond d’une casserole. Former les quenelles à l’aide de deux cuillers. (Environ 8 quenelles) Couvrir d’eau bouillante, laisser cuire doucement environ 10 mn. Les quenelles sont cuites quand elles remontent à la surface. Les sortir délicatement avec une écumoire. Les ranger dans un plat allant au four. Couvrir d’une sauce béchamel, ajouter le fromage râpé et faire gratiner environ 20 mn à 200°.

 

Poème printanier !!!

 

Ballade des mauvaises herbes

 

Je vois l’ortie et le chardon

Le jonc marin et la ciguë,

La chausse-trappe et le tendon.

 

Et toute l’herbe qui point et tue,

Ou qui à tout mal s’évertue,

Que chacun veut prendre et avoir,

Planter, lever jusqu’à la nue :

Bonne herbe est mise en nonchaloir.

 

Je ne vois rose ni bouton,

Lavande, violette drue,

 

Marjolaine, basilicon,

Balme ni douce odeur en rue ;

Le bon plant se détruit et mue

Dont le blanc lis deviendra noir,

Par le faux plant qui tout remue ;

Bonne herbe est mise en nonchaloir.

 

Dont le beau jardin de renom

Duquel l’odeur fut loin sentue

Ne portera plus de fruit bon

Dont la gent était soutenue :

 

La terre sera pauvre et nue

Et tous bons fuiront ce manoir.

N’est-ce pas grand déconvenue ?

Bonne herbe est mise en nonchaloir.

 

Prince, ôtez à votre venue

Mauvais plant, s’il veut apparoir ;

Bonne yert lors vo vie* tenue ;

Bonne herbe est mise en nonchaloir.

 

Eustache Deschamps (1346-1406)

* Bonne sera alors votre vie.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 

 


 

 

Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

Tel.: 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg- bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel;

Dr. Wolfgang Linckelmann : E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999,

 

BLZ: 38050000 (alt) 370 501 98 NEU !