Der InfoBrief 2005-5 steht Ihnen auch als PDF zur Verfügung!

InfoBrief 2005-5



Nr. 2005-5

19. Dezember 2005

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Freunde, chers amis,


 

mit diesem neuen Infobrief überreichen wir Ihnen das Programm für das erste Halbjahr 2006, das der Verstand

 

wieder mit großem Engagement erarbeitet hat und das Sie sicherlich zur Teilnahme an unseren Veranstaltungen anregen wird.

 

Rückschau

 

Vom 27. bis 29. Oktober führte unsere Gesellschaft – wie im letzten Jahr – eine Schüler- und Studentenreise zum Besuch des 7. Deutsch-Französisches Forum - Studienmesse und Stellenbörse - nach Straßburg durch. Die Teilnehmer, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12/13 und Studenten und Studentinnen aus den Anfangssemestern, die eine Studien- und Berufsorientierung im deutsch-französischen Kontext anstreben, konnten wichtige Informationen über die binationalen Studiengänge erhalten und Gespräche mit Personalchefs von Unternehmen über Ausbildungsanforderungen und Berufsaussichten führen (z.B. Mehrsprachigkeit). Unsere Gruppe fuhr unter Leitung unseres Vorstandsmitglieds Dietlinde Hurtig und wurde zunächst von der Europaabgeordneten Ruth Hieronymi im Europäischen Parlament (EP) empfangen. Sie gab einen Überblick über die Funktion und Arbeit des EP, an dessen Sitzung unsere Reisegruppe beiwohnen durfte. Der Besuch des Forums gab allen Teilnehmern

Gelegenheit, sich über Studienvoraussetzungen und -bedingungen einerseits und Ausbildungsvorstellungen und Arbeitsplatzanforderungen künftiger Arbeitgeber andererseits ganz allgemein und auch bei individueller Beratungen zu informieren. Interessante Themata wurden auch in Podiumsdiskussionen behandelt. Eine Stadtbesichtigung rundete den Besuch in Straßburg ab. Die Teilnehmer kehrten mit neuen Eindrücken und Ideen für ihren weiteren Berufsweg zurück. Wir danken für die Unterstützung durch die Firma Knauber und das Robert-Schuman-Institut und dem Engagement von Dietlinde Hurtig für die Vorbereitung und Durchführung der Reise.

Im Jahr 2006 wollen wir wieder jungen Menschen die Gelegenheit bieten, sich auf dem 8. Deutsch-Französischen Forum über den gleichen Themenkreis zu informieren.

 

Am 28. Oktober 2005 stellte unser Mitglied Ute Raschpichler-Saad den Roman „Je l’aimais“ von Anna Gavalda vor. Nach einer kurzen Einführung gelang es Ute Raschpichler-Saad, anhand von ausgesuchten, eindrucksvoll vorgelesenen Textpassagen einen aufschlussreichen Einblick in das Werk zu vermitteln. Nach der Lesung kam es zu einer lebhaften Diskussion über die Qualitäten und Mängel des Romans.

 

Am 5.November 2005 fuhren wir nach Düsseldorf zur Matisse-Ausstellung, die erste umfassende Ausstellung zum Werk des französischen Malers in Deutschland seit über zwanzig Jahren. Mit etwa 200 Werken zeigt die Ausstellung Matisses Kunst in allen Schaffensphasen, von den kleinen dunklen und kraftvollen Bildern der Frühzeit über die meisterlichen Kompositionen der fauvistischen und der experimentellen Phase bis zu den intimen Bildschöpfungen der sog. Nizza-Periode und den strahlend hellen und schwebend leichten Papierschnitten des Spätwerks. Das Motto der Ausstellung „Figur Farbe Raum“ hätte man mit Baudelaires „Luxe, Calme et Volupté“ vielleicht noch prägnanter definieren können! Uns wurde erklärt, wie Matisse die Perspektive aufhebt, sowie die kompositorische Hierarchie, die zwischen Haupt- und Nebensachen unterscheidet. Die Räume, das Innen und das Außen gehen ineinander über, alle Elemente sind auf den Bildern, bis an die Ränder teppichhaft miteinander verwoben. Verschränkung der Flächen nannte unsere Führerin das Verfahren. Besonders deutlich zeigt sich auf den letzen Bildern die immer größere Rolle der Oberfläche. Die gesamte Fläche strahlt einen erotischen Zauber aus, der nicht auf den Frauenfiguren konzentriert ist. Zitate aus dem eigenen Werk, Bronzeplastiken, Bildausschnitte, das Spiegelbild des Malers an der Arbeit, lassen immer wieder die Grenzen zwischen Kunst und Leben erschwimmen. Die hervorragende Führung war natürlich viel zu kurz, aber jeder von uns hatte anschließend die Möglichkeit, noch einmal langsam durch die Ausstellung zu gehen.

 

Am 9. November 2005 referierte Eleftheria Wollny-Pópota M.A. über „das Griechenlandbild von Napoleon“….ich war nicht da

 

Am 19. November 2005 trafen wir uns zu unserem traditionellen Déjeuner amical, diesmal im Restaurant des ARP MUSEUM im Bahnhof Rolandseck. Die restaurierten Wartesäle der 1. und 2. Klasse des historischen Bahnhofs bitten einen sehr großzügigen Rahmen - nicht nur für Konzerte und Autorenlesungen. Nach dem Sektempfang, der Begrüßung durch Herrn Dr. Linckelmann und einer kleinen „Eintrittsrede“ von Monsieur Olivier Duchatelle, dem neuen Leiter des Robert-Schuman-Instituts, über eine verstärkten Zusammenarbeit der DFG und des Instituts in der Zukunft, gingen wir zu Tisch. Während des Essens bekamen wir interessante Erläuterungen zur Geschichte des Bahnhofs, zu ihrer Rettung vor dem Abriss durch Johannes Wasmuth und zum aktuellen Ausbau des ARP MUSEUM. Und wir hatten selbstverständlich viel Zeit für interessante Gespräche.

 

Am 27. November 2005 hatten wir zu einer szenischen Lesung mit Sylvie Tyralla-Noel und Dr. Peter Andersch im Arndt-Haus eingeladen, zum Thema „Schiller und Frankreich“. In einem lebendigen Dialog unterrichte Schiller seine französische Besucherin und Schiller-Kennerin über seine geistige Teilnahme an der großen Revolution und seine Zweifeln daran, über seine Beschäftigung mit der französischen Geschichte und seine ästhetischen Bedenken zum französischen Drama, und musste dabei selbst etwas Neues erfahren, und zwar Madame de Staëls bewundernde Darstellung ihrer Begegnungen und Gespräche mit Schiller. Der große Salon des Arndt-Hauses bietet einen idealen Rahmen für Veranstaltung dieser Art und wir danken dem StadtMuseum für seine Zusammenarbeit.

 

Advent, Stimmung, gemütliches Ambiente, herrlicher Ausblick, wunderbare Harfenmusik und besinnliche Texte …….erlebten am 8. Dezember 2005 die Besucher unseres traditionellen Adventskaffees. Lyliane Kempen ist auch dieses Jahr wieder ein wunderbarer Adventskaffee auf der Godesburg gelungen. Die rege Beteiligung unserer Mitglieder spricht für sich. Wir danken für den wunderschönen besinnlichen Nachmittag auch den jungen Künstlerinnen Sonia Schwarz und Karuna Koch mit ihren Müttern und ebenso ihrer Harfenlehrerin Josiane Straub.

 

Je nach dem müssen wir noch den Vortrag mit Dr. Johannes Heiner erwähnen

 

Vorschau

 

Am Sonntag, dem 15. Januar 2006 laden wir zur Neujahrsmatinee ein in das Rheinhotel Dreesen, Rheinstrasse 45-49, Bad Godesberg, Beginn um 10.30 Uhr. Die Einladung mit dem Anmeldebrief (Anmeldung bis 10. Januar 2006) und das Programm wurden bereits versandt.

 

Am Dienstag, dem 7. Februar 2006 laden wir zu einem Vortrag mit Wolfgang Schwarzer ein. Herr Schwarzer ist ein profunder Kenner der französischen Kriminalliteratur, er wird den 1939 erschienenen Roman von Gaston Leroux „Der Phantom der Oper“ vorstellen und analy-sieren. Stehen vielleicht wahre Gegebenheiten am Anfang? Spielt die Zeit eine Rolle? Wer sind die mysteriösen Protagonisten?

Beginn: 19.30 Uhr im Robert-Schuman-Institut, Bonn, Adenauerallee 35

 

Am Samstag, dem 4. März 2006 treffen wir uns in der Bonner Bundeskunst- und Ausstellungshalle zu einer Führung durch die Ausstellung „Französische Meisterwerke des 17. und 18. Jahrhunderts aus deut-schen Sammlungen. Anhand von ca. 150 repräsentativen Gemälden soll es eine facettenreiche Darstellung der französischen Malerei von den Caravaggio-Nachfolgern bis zu den Klassizisten um 1800 bieten. Gleichzeitig spiegelt es die Entstehungsgeschichte wichtiger deutscher Gemäldesammlungen sowie die Rezeption französischer Kunst in Deutschland wieder. Die Ausstellung war bis vor kurzem im Pariser Grand Palais zu sehen, wo sie sich zum Publikummagnet entwickelte.

Wir treffen uns in der Kunsthalle um 10.45 Uhr. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 01. März 2006 beim Generalsekretär Preis:10 € bei 20 Personen.

 

Vom Montag, dem 13. März bis zum Donnerstag, dem 16. März 2006 fahren wir zu einem Seminar der Karl-Arnold-Stiftung „EUROPA VOR ORT“ nach Straßburg. Siehe Programm und Anmeldeformular, das mit getrennter Post bereit versandt wurde. Anmeldungsfrist: 20. Januar 2006 bei der Karl-Arnold-Stiftung !! (Kopie an Generalsekretär erbeten)

 

Anecdote

 

L’humour du Roi Henri IV

 

Un jour, à la chasse, le Roi s’arrête dans une auberge de village. On lui prépare à souper, et Henri IV demande qu’on lui envoie l’homme le plus spirituel du pays pour se distraire avec lui pendant le repas. Cet homme est un nommé Gaillard. Le Roi le fait venir, l’accueille joyeusement et l’assied à sa table, puis lui demande : « Quelle différence y a-t-il entre gaillard et paillard ? » Le villageois lui répond hardiment : « Il n’y a que la largeur d’une table. » Henri IV, ravi, s’exclame en riant : « Ventre Saint Gris ! Je ne pensais pas trouver si grand esprit dans si petit coin ! »

Se rendant une fois au Louvre, à pied dans les rues de Paris, avec un cortège de nobles qui le suivent, il croise une femme qui conduit une vache. Il lui en demande le prix, la femme le lui indique. Henri IV répond : « C’est trop, mais je vous en donnerai tant. » La paysanne, désignant d’un geste large sa suite chamarrée : « Vous n’êtes pas marchand de vaches, Sire, je le vois bien. » Henri IV, alors, de rétorquer : « Pourquoi ne le serais-je pas, ma commère ? Voyez-vous pas tous ces veaux qui me suivent ? »

 

A vos casseroles !

Bûche de Noël aux Châtaignes

Ingrédients

Biscuit :

4 jaunes d’œufs

90 g de sucre

90 g de farine

3 blancs d’œufs battus en neige

125 g de beurre fondu

 

Préparation aux châtaignes :

1 kg de châtaignes

45 cl de lait

60 g de sucre

½ cuiller à café d’extrait de vanille

100 g de beurre manié (50 g de beurre et 50 g de farine travaillés à la fourchette)

2 jaunes d’œufs

150 g de chocolat fondu

crème Chantilly ou sucre farine pour la décoration

 

Peler les châtaignes, les blanchir et les faire cuire à feu doux dans le lait avec le sucre et l’extrait de vanille environ 20 minutes.

Préchauffer le four à 220°. Battre les jaunes d’œufs et le sucre jusqu’à ce que le mélange blanchisse. Ajouter peu à peu la farine, puis le beurre fondu et les blancs d’œufs montés en neige. Garnir une plaque de four de papier de cuisson, étaler la pâte pour obtenir un rectangle de 1,5 cm d’épaisseur. Cuire au four 8 à 10 minutes. Renverser le biscuit sur un torchon, enlever le papier, couvrir d’un second torchon, pour qu’il reste souple, laisser refroidir complètement.

Passer les châtaignes pour obtenir une purée bien lisse. Incorporer le beurre manié, les jaunes d’œufs et le chocolat fondu. Etendre trois quarts de la préparation sur le biscuit, rouler pour obtenir une bûche. Recouvrir avec le reste de la préparation aux châtaignes. Faire des rainures avec une fourchette pour imiter l’écorce, imiter la neige avec la crème Chantilly ou le sucre farine. On peut ajouter des petits champignons en meringue, des feuilles de houx, etc.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Sylvie Tyralla-Noel

Wolfgang Linckelmann

 

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Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

??0228 9863654 FAX: 0228 9863655

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel;

Dr. Wolfgang Linckelmann : E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999,

BLZ: 3805000