Der InfoBrief 2004-2 steht Ihnen auch als PDF zur Verfügung!

InfoBrief 2004-2



Nr. 2 - 2004

27. Februar 2004

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Freunde, chers amis,

hiermit möchten wir Ihnen wieder Neues aus dem Leben der Gesellschaft mitteilen.


Rückschau

Am 11. Januar 2004 fand unsere traditionelle Neujahrsmatinee in einer neuen Umgebung und als Gemeinschaftsveranstaltung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bonn e.V. statt.

Zum Thema der Matinee „Hommage à George Sand“ hatten Sylvie Tyralla-Noel ein „Interview“ über die Stellung der Frau in der Gesellschaft aus Originaltexten und Dr. Peter Andersch eine Geschichte ihrer Liaison mit Frédéric Chopin zusammengestellt und zusammen mit Klausdieter Hübschmann vorgetragen. Ihre eigene Freude und Begeisterung übertrug sich auf das Publikum. Die junge Pianistin Emmelina Littau spielte einfühlsam und kontrastreich vier Kompositionen von Frédéric Chopin. Die polnischen Sänger Danuta Bernolak und Piotr Knukowski, begleitet am Klavier von Piotr Kedzierski, führten vier Texte von Adam Mickiewicz in der Vertonung von Frédéric Chopin in polnischer Volkstracht auf und rissen ihre Zuhörer mit. Ein kleiner Empfang im Anschluss rundete die Veranstaltung ab, die von unserem Präsidenten Dr. Wolfgang Linkelmann und dem Vizepräsidenten der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Jürgen Wahl mit kurzen Begrüßungsworten eröffnet wurde. Nach dem Empfang nutzten viele Mitglieder die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen.


Am 19. Januar 2004 referierte Rainer Krippendorf heiter und kurzweilig über französische Spuren in Bonn und Umgebung.


Am 10. Februar 2004 führte Wolfgang Schwarzer recht unterhaltsam und lebendig seine Zuhörer in die Geschichte des Kriminalromans ein. Aus der Beschreibung von realen Kriminalfällen über den „schwarzen“ Roman entstand am Ende des 19. Jahrhunderts der Krimi. Schwarzer weckte die Sensibilität des Publikums für die politische Brisanz mancher Krimis und zeigte, wie sich öffentliche Meinung und Kriminalliteratur gegenseitig bedingen.

Vorschau

 

Wichtiger Hinweis zum 19. März 2004 20.00 Uhr

In der kurzen Zeit zwischen Redaktionsschluss und Auslieferung des Programms für die erste Jahreshälfte 2004 ergab sich eine Änderung, die in der Druckvorlage leider nicht mehr berücksichtigt werden konnte: Der Vortrag von Dr. Christoph Barmeyer „ DER FROSCH UND DIE KRÖTE - Unternehmens - und Managementkommunikation in Deutschland und Frankreich“ findet nicht im Robert-Schuman-Institut sondern als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Robert-Schuman-Institut und dem Universitätsclub im Saal des Universitätsclubs, Konviktstrasse 9, Bonn, um 20.00 Uhr statt. Wir bitten um besondere Beachtung. Frankreich und Deutschland, Europas wichtigste Partnerländer weisen zwar viele Gemeinsamkeiten in Politik, Wirtschaft und Kultur auf, jedoch sind die Kommunikationsstile der Unternehmen von den jeweiligen Kontexten geprägt und recht unterschiedlich. Interessant ist nun zu vergleichen, wie Unternehmen und Manager in Frankreich und Deutschland kommunizieren. Mit welchen Mitteln und auf welche Weise werden Kunden, Investoren und Mitarbeiter angesprochen? Welche Erwartungen haben sie?

Der Vortrag wird auf unterhaltsame Weise am Beispiel von Werbungen, Geschäftsberichten und Praxisfallen aus dem Arbeitsalltag kulturelle Besonderheiten der französischen und deutschen

Kultur darstellen und natürlich auch erklären, was es mit dem Vortragstitel auf sich hat…


Dr. Christoph I. Barmeyer, ist Hochschullehrer und Leiter des Départements "Ressources Humaines" an der Grande Ecole IECS / Univ. Robert Schuman, Strasbourg sowie Berater für deutsch-französisches Management. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen in deutscher, französischer und englischer Sprache und Vorstandsmitglied von SIETAR (Society for Intercultural Education, Training and Research).

 

Am Sonnabend, dem 27. März 2004 10.00 Uhr findet die ordentliche Mitgliederversammlung 2004 im Haus Schlesien in Heisterbacherrott statt. Siehe besondere Einladung!

 

Am Montag, dem 19. April 2004 laden wir zum Benefizkonzert des Streichquartetts „Stella filante“ der „musiciens sans frontières“ in die Redoute um 19.30 Uhr ein. Siehe beiliegendes Programm!

Das Konzert wird am 20. April 2004 im Augustinum um 19.30 Uhr wiederholt.

 

Am Donnerstag, dem 22. April 2004 referiert unser Vorstandsmitglied Georg Bodin um 19.30 Uhr im Robert-Schuman-Institut, Bonn, Adenauerallee 35, zum Thema DIE TEMPLER – Zum Mythos des „französischen“ Ritterordens. Letztes Jahr hatte Bodin kenntnisreich über die Geschichte des Ordens informiert und nun wird er sich der Mythosbildung und ihrer Ursachen zuwenden.

 

Am Donnerstag, dem 6. Mai 2004 um 19.30 Uhr laden wir zu einer TABLE RONDE mit Europaparlamentarien aus Deutschland und Frankreich sowie einem polnischen Vertreter ein. Thema: Europa geht uns alle an – wie wird das größere Europa ein Erfolg?

Die Veranstaltung findet im Forschungszentrum CEASAR, Ludwig-Erhard-Allee 2, Bonn, Rheinaue, statt.

Teilnahme nach vorheriger Anmeldung beim Generalsekretär erbeten.

 

EXKURSION vom 20. bis 23. Mai 2004

Wie Sie aus dem Programm entnommen haben fahren wir dieses Jahr nach Lille, Europas Kulturhauptstadt 2004. Folgende Aktivitäten sind geplant: Eine Führung durch die Altstadt von Lille, die Besichtigung der Rubensausstellung im Beaux-Arts- Museum, eine Führung durch Arras, die Besichtigung des Bergwerkmuseums von Lewarde, Besichtigung der Kathedrale und der Altstadt von Tournai und des Schlosses Beloeil. Unser Hotel befindet sich im Zentrum von Lille. Kosten: Etwa 400 Euro für Fahrt, Übernachtung mit Frühstück und Führungen im Einzelzimmer, etwa 340 Euro/ Person im Doppelzimmer. Geplant ist auch ein gemeinsames Abendessen am Samstag, dem 22. Mai in Anwesenheit von zwei Personen aus Lille, die über das Leben in der Stadt berichten werden; Kosten: ca. 45 Euro/Person plus Getränke.

Anmeldung bis 15. März 2004 für Teilnahme an der Exkursion und am Abendessen schriftlich/Fax bei Frau Tyralla-Noel:

Schillerstrasse 3, 53489 Sinzig; Fax-Nr. 02642

45403

Sonstiges


Die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft lädt zu einem Vortrag zum Thema ein:

„Libyen: Rückkehr in die internationale Gesellschaft?“

Referent: Prof. Dr. Werner Ruf, Kassel

Der Vortrag findet am Dienstag, dem 9. März 2004 um 18.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-

Stiftung, Godesberger Allee 149, Bonn statt.


 

Avis de recherche – Literarischer

Steckbrief


Solution de l’avis précédent : George Sand

Nouvel avis :

Notre nouvel auteur a quatre choses en commun avec George Sand : son année de naissance, son socialisme romantique, le feuilleton et le nombre impressionnant de ses oeuvres. Son enfance est heureuse et insouciante, sa jeunesse est rebelle. Il quitte le lycée sans baccalauréat et fait le désespoir de son père qui essaie de mettre un frein à des aventures plus

malicieuses que méchantes. Il entre comme chirurgien surnuméraire à l’hôpital de la Maison du roi, dont son père était le premier médecin. Il participe comme chirurgien militaire à plusieurs expéditions dans les mers du Sud et au Proche-Orient. Il revient à Paris où il devient l’ami de Balzac, d’Alexandre Dumas, de Victor Hugo, entre autres.

Après avoir dilapidé l’héritage de son grand-père et celui de son père, il doit renoncer en partie à sa vie de luxe et de plaisirs. Lui qui n’avait écrit que pour s’amuser et qui se croyait destiné à la peinture, commence à écrire pour vivre. Et comme il désire bien vivre, il faut beaucoup écrire : 39 romans, 2 recueils de nouvelles, 8 ouvrages politiques, 19 pièces de théâtre, une Histoire de la marine française, et quelques oeuvres diverses.

Son oeuvre principale, un roman en dix volumes (environ 1300 pages) fera de lui l’auteur le plus lu de son époque. On le lit dans les salons de l’aristocratie, on le lit dans les salons bourgeois, dans l’arrière-boutique des petits commerçants et des artisans, jusque dans les taudis des ouvriers.

Le premier étonné de ce succès est l’auteur luimême. On lui avait commandé un roman imité d’un roman anglais sur les bas-fonds de Londres, aussi son projet initial avait-il été de „faire un roman bien épicé, bien salé, à l’usage du beau monde“. Puis voilà que ce roman qui paraît en deux ans sous la forme d’un feuilleton prend de l’autonomie, le romancier court après son roman! Les personnages et les épisodes sont si vivants que les lecteurs oublient qu’il ne s’agit que d’un roman. Dans les innombrables lettres qu’ils adressent à l’auteur ils parlent des personnages comme s’ils étaient en chair et en

os, s’indignent, suggèrent et compatissent. A l’instar du héros principal, un abbé fonde un orphelinat dans l’Indre! Tout est si bien observé, l’argent, la maladie, le crime, la misère, le régime pénitentiaire, mais aussi les possibilités offertes à la philanthropie et à l’humanitarisme.

Dans une vision sociale extraordinaire notre auteur invente les „ateliers nationaux“ qui seront

crées en 1848 ainsi que „l’établissement de la Banque des travailleurs sans ouvrage, dont les

prêts-secours ont pour but de remédier à l’un des plus graves accidents de la vie ouvrière, l’interruption du travail“. Son imagination, et non des idées politiques de gauche, l’amène à un socialisme fouriériste un peu paternaliste. Un membre du Jockey-club devient socialiste malgré lui!

On pourrait également dire qu’il a inventé la psychanalyse longtemps avant Freud! Il est également permis de se demander ce que ses personnages bien parisiens ont à faire avec

la grande-duchesse de Gerolstein, 25 ans avant l’oeuvre bien connue d’Offenbach! Notre auteur est mort à Annecy en exil à cause de ses idées de gauche (la Savoie n’était pas encore française) la même année que Musset, Béranger et Vidocq.


De qui s’agit-il ?


Mit freundlichen Grüßen


Sylvie Tyralla – Noel

Wolfgang Linckelmann

 



Impressum:

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über

das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach

Bedarf.

Anschrift:

Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.,

Am Gärtchen 31

53347 Witterschlick

Tel.: 0228 9863654

FAX: 0228 9863655

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel; Dr. Wolfgang Linckelmann

E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse Bonn, Kontonummer 6999,

BLZ: 3805000