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InfoBrief 2002-4



Nr. 2002-4

01. Oktober 2002

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Freunde, chers amis,

 

vor einem Monat erhielten Sie das Programm für das zweite Halbjahr 2002. Wir hoffen, dass Sie darin interessante Veranstaltungen gefunden haben und wir auf Ihre Teilnahme rechnen können. Nun wollen Ihnen weitere Informationen und Einzelheiten mitteilen.

 

Was bisher geschah

 

Fête de la musique

 

General-Anzeiger Bonn, 24.06.02 schrieb zum Konzert im Festsaal der Universität anlässlich der "Fête de la musique":

„Vor 20 Jahren, als Jacques Lang in Frankreich Kulturminister war, rief er für das Datum des Sommer-Beginns, den 21. Juni, die "Fête de la musique" ins Leben, bei der auf Straßen und Plätzen, in Konzert- und Opernhäusern für jedermann zugänglich von professionellen Musikern wie von Laien gespielt werden sollte. In Frankreich ist daraus eine große Bewegung entstanden, und sie hat inzwischen auch in einigen Städten Deutschlands Fuß gefasst. Aus solchem Anlass gab der Deutsch-Französische Chor Bonn auf Initiative der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. unter der Leitung von Stiftskirchen-Kantor Stefan Mohr ein Konzert im Festsaal der Universität.

Das Programm war primär französisch ausgerichtet. Fauré, Franck, Debussy, Duruflé und Geoffray waren hier die Komponisten-Namen. Es gab jedoch auch drei deutsche Piècen ausgesprochen witziger Art, von Distler, Pepping und Richard Strauß. Dessen "Hüt du dich" wurde von den acht Männerstimmern des Chores humorig gestaltet, während der Frauenchor mit Iberts melodiöser "Berceuse du petit zébu" seine Solo-Präsentationen hatte. Auch im Ganzen konnte sich der Deutsch-Französische Chor wieder hören lassen. Die Sopranistin Beate Müller hatte sich "Les nuits d'été" von Berlioz und "Après un rêve" von Fauré angenommen. “

 

Grillabend

 

Am 5. Juli 2002 veranstalteten wir unseren traditionellen Grillabend. Bei gutem Wetter und reichlich gedecktem Tisch fanden unsere Mitglieder Gelegenheit zu einem ungezwungenen Gespräch und fröhlichem Gesang. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen des Abends durch mitgebrachte Salate, Nachtische, Kaffe und Kuchen beigetragen haben.

 

Die Weinlandschaft Mittelrhein - Bereich Siebengebirge

 

Wir trafen uns am 12. September 2002 im Weingut Blöser, einem der drei nördlichsten Weingüter am Rhein und dem einzigen Weingut in Nordrhein-Westfalen.

Dort wurden uns der Betrieb und der geräumige Weinkeller während eines Rundganges gezeigt, bevor wir acht verschiedene Weine aus eigenem Anbau kredenzt bekamen.

Schade nur, dass so wenige Mitglieder auf den Wein des Mittelrheins neugierig waren.

 

Guillaume Apollinaire in Bonn

 

Am 26. September 2002 versammelte sich eine interessierte Gruppe um Prof. Dr. Kurt Roessler, der uns durch die kleine Ausstellung im Stadtmuseum führte. Er stellte überzeugend den Bezug von der Lyrik Apollinaires zur rheinischen Landschaft her. Die zahlreichen Fragen beantwortete er mit Verve.

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Was Sie demnächst erwartet

 

- Am Mittwoch, dem 9. Oktober 2002 laden wir zu einem Abend mit dem bekannten Deutschlandkorrespondenten der französischen Tageszeitung LE FIGARO Jean Paul Picaper zum Thema „Die Bundestagswahlen aus französischer Sicht “ ein.

Die Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Robert-Schuman-Institut, Adenauerallee 35, beginnt um 19.30 Uhr. Jean Paul Picaper wird bei dieser Gelegenheit sein neues Buch „ Die Verleumdungs AG “ vorstellen und signieren; anschließend kleiner Empfang.

 

- Am Donnerstag, dem 24. Oktober 2002 stellt Prof. Dr. Willi Hirdt sein neues Buch „ Manet und Zola“ vor. Die Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Robert-Schuman-Institut, Adenauerallee 35, beginnt um 19.30 Uhr.

- Zur geplanten Veranstaltung am Mittwoch, dem 30. Oktober 2002 „ Deutsche, Franzosen und Polen – historische Belastungen des Weimarer Dreiecks und die Zukunft der Partnerschaft „ erhalten Sie eine besondere Einladung. Die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Europaunion und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft e.V. findet im HAUS DER GESCHICHTE statt.

- Am Mittwoch, dem 6. November 2002 laden wir gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie (DFGWT) und dem Haus der Geschichte zu einem Vortrag von Prof. Dr. Huber zum Thema Deutsch-französische Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Technologie ein. Die Veranstaltung findet im Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, statt und beginnt um 19.30 Uhr.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 31. Oktober 2002.

- Déjeuner amical am Samstag, dem 16. November 2002 - Als Alternative zum bisherigen Diner laden wir dieses Jahr zu einem Mittagessen in das Restaurant DACAPO ein. Das Menü besteht wieder aus drei Gängen, Hauptgericht und Dessert werden als Buffet angerichtet. Im Preis von € 25,00 sind außerdem ein Sektempfang und ein Kaffee enthalten. Anmeldungen und Überweisung des Kostenbeitrages werden ab sofort erbeten (bis spätestens 10. November).

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- Der nächste „JOUR FIXE“:

Zum nächsten „Jour Fixe“ laden wir unsere Mitglieder und Freunde der Gesellschaft zu einem zwanglosen Gespräch ein, am Mittwoch, 16. Oktober 2002, im Oxford – Club Bonn e.V., Adenauerallee 7, ab 18.00 Uhr.

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Neues aus der VDFG

Die VDFG hat einen neuen Präsidenten. Auf der Mitgliederversammlung der VDFG im Rahmen des Kongresses der VDFG und FAFA vom 20. bis 22.9. in Metz wurde nach dem angekündigten Rücktritt von Frau Dr. Gödde-Baumanns nach 7-jähriger Amtszeit der bisherige Vizepräsident und Präsident der DFG Tübingen Prof. Dr. Josef Molsberger zum Präsidenten gewählt.

Prof. Dr. Molsberger lehrt als Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Tübingen und steht kurz vor der Emeritierung. Er ist Frankreich seit Jugendtagen verbunden und war neben seiner Lehrtätigkeit in verschiedenen deutsch-französischen Gremien im Forschungs- und Bildungsbereich tätig.

In Würdigung ihres langjährigen Engagements und Ihrer hohen Verdienste übertrug die Mitgliederversammlung Frau Dr. Gödde-Baumanns die Ehrenpräsidentschaft der VDFG. Als Nachfolger für den ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschiedenen langjährigen Pressereferenten der VDFG Dr. Karsten Weber (DFG Karlsruhe), wurde der Präsident unserer Gesellschaft, Dr. Wolfgang Linckelmann, in den Vorstand der VDFG gewählt.

Über den Kongress selbst soll zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden. Der nächste Kongress der VDFG uns FAFA findet vom 11. bis 14. September 2003 in Leipzig unter dem Motto „Trialog zwischen Frankreich, Deutschland und Osteuropa“ statt.

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Avis de recherche – Literarischer Steckbrief

 

Solution de l’avis précédant : Marguerite Duras

 

Nouvel avis

Notre nouvel auteur est un personnage inquiétant, tant par ses propos que par ses écrits. Lorsque son premier roman parut il demanda à sa mère comment elle le trouvait. Elle le trouva absolument captivant. Cependant elle aurait préféré qu’un autre que son fils l’eût écrit… Cette remarque ne l’empêcha pas de persister sur la voie qu’il s’était prescrite et de continuer à inquiéter.

Il ne s’agissait pas pour lui d’épater le bourgeois, mais plutôt de réformer la vieille institution « roman ». Ses études sur le rôle de la description et la manière de décrire devinrent vite incontournables, de même ses réflexions sur la logique des événements dans le roman. Inutile de dire que la critique littéraire commença par se déchaîner contre notre auteur et ceux qui adoptèrent ses innovations ou s’étaient fait des réflexions similaires à peu près au même moment : se débarrasser du 19e siècle et ne pas endosser le carcan nommé Sartre. Principale critique : trop de descriptions que le lecteur qui s’intéresse aussi à l’action aurait tendance à sauter, ce qui fait qu’il arrive à la fin du livre sans avoir rien lu !

Notre auteur vit là plutôt un certain malaise de la critique, qui souvent n’offre qu’un compte-rendu de l’action et non une analyse de l’œuvre : alors que faire quand il n’y a pas d’action ?

Les lecteurs, eux, ne s’y trompèrent pas et se prirent au jeu, car pour lire ses œuvres, il faut accepter les règles du jeu, et notre auteur acquit rapidement une grande popularité qui passa vite les frontières de l’hexagone. Invité aux Etats-Unis à faire une série de cours sur la littérature française, il prit tant à cœur les problèmes que pose notre belle grammaire aux étudiants anglophones qu’il écrivit pour eux un roman policier passionnant qui est en fait un exercice de conjugaison ! Là, pas question de sauter une page !

Ceci dit, notre mystérieux personnage continue à inquiéter avec son univers romanesque où rêve et réalité, objectivité et subjectivité se côtoient sans frontière délimitée.

De qui s’agit-il ?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvie Tyralla – Noel Wolfgang Linckelmann

 

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Impressum:

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

??0228 9863654 FAX: 0228 9863655

E-Mail: info@deutschfranzoesischegesellschaft-bonnrheinsieg.de

Internet: www.deutschfranzoesischegesellschaft-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel;

Dr. Wolfgang Linckelmann : E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

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