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InfoBrief 2014-2



Nr. 2014-2

06. September 2014

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, chers amis,


 

heute erhalten Sie den neuen INFO-BRIEF mit den letzten Neuigkeiten aus der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg.

 

RÜCKSCHAU

Vom 28. Mai bis zum 2. Juni 2014 führte unsere diesjährige Exkursion, die unter dem Motto „Allons voir les Ch’tis“ stand, nach Nordfrankreich. Burkart Beilfuß hatte der Exkursion vier Schwerpunkte gegeben:

 

- Die großen Städte Lille und Arras

- Der 1. Weltkrieg

- Neue Museen in Roubaix und Lens

- Bezaubernde Landschaften am Meer und bei den Monts de Flandre bei Cassel.

 

Wir hatten eine Führung in den Gängen unter der Stadt Arras, die einst durch Entnahme von Baumaterial entstanden und später als Schutzräume dienten. Ein sehr schöner Spaziergang führte uns von der Grand‘ Place bis zur Place des Héros und zur ehemaligen Abtei St. Vaast. Die Abteikirche, im 18. Jahrhundert im spätbarock-klassizistischen Stil erbaut, ist in der Größe und Ausstattung in Europa einzigartig. Beide Plätze, aus dem 16./17. Jahrhundert, wurden im ersten Weltkrieg fast total zerstört, der Wiederaufbau hat zwischenzeitlich erheblich Patina angesetzt. Diese Plätze zeugen vom ehemaligen Reichtum der Stadt Arras.

In Lille besichtigten wir die Grand‘ Place, die alte Börse, das Hospice Comtesse und die Kathedrale Notre-Dame-de-la-Treille. Dieser Sakralbau aus dem 19. Jahrhundert wurde nie fertiggestellt. Die Fassasde ent¬stand bis 1999 als selb¬stän¬dige Kon¬struk¬tion aus überwie¬gend trans¬pa-ren¬ten Ma¬te¬ria¬lien nach einem Ent¬wurf von Peter Rice († 1992) und Pierre-Louis Carlier.

Sehr beeindruckend war der Soldatenfriedhof auf der Lorettohöhe, die zentrale Gedenkstätte zum 1. Weltkrieg in Frankreich. Anschließend besichtigten wir einen deutschen Soldatenfriedhof. Hier wurde deutlich, wie deutsche und französische Erinnerungskulturen gestaltet werden: hier Verinnerlichung, dort Pathos.

Ein Relikt des 2. Weltkrieges – die Coupole d’Helfaut-Wizernes – eine riesige Abschussrampe für V 2 –Raketen stand auch auf dem Programm.

Mit der Tram fuhren wir zur Piscine de Roubaix, ein in ein Kunstmuseum umgewandeltes Schwimmbad im Art-Deco Stil. Hervorzuheben sind die Plastiken aus dem 19. Jahrhundert sowie eine Sammlung von Picasso Keramiken.

In Lens besichtigten wir die neue Louvre-Dependance. Ein transparenter Bau beherbergt eine faszinierende Sammlung von Exponaten vom Altertum bis zum Impressionismus. Die Objekte werden chronologisch und epochenparallel präsentiert, so dass ein Entwicklungsvergleich der verschiedenen Kulturen sofort möglich ist. Die Wahl des Standortes Lens für das Louvre-Museum erfolgte im Rahmen einer Rehabilitierung und einer kulturellen Aufwertung einer benachteiligten Region.

Die Exkursion führt uns bis zum Blanc-Nez am Ärmelkanal. Die Wetterlage ermöglichte uns einen unbeschreiblich schönen Blick auf die Klippen von Dover zu werfen.

Den Abschluss bildeten eine Fahrt durch die Monts de Flandre, eine Besichtigung des Marguerite Yourcenar-Museums und ein Spaziergang durch die Stadt Cassel.

Unser aller Dank gilt für die umfangreiche Vorbereitung und Durchführung Burkart Beilfuß.

 

Am Donnerstag, dem 3. Juli 2014 trafen wir uns zu unserem traditionellen Grillabend, der - dank des schönen Wetters – viele Mitglieder zur Teilnahme angelockt hatte. Unser Dank gilt allen, die das Fest unterstützt haben, insbesondere der Familie Hübschmann.

 

Am 10. und 11. Juli 2014 unternahm unsere Gesellschaft eine Exkursion zu den Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs im Elsass. Anhand von Vorträgen, unter anderem über neu erschienene Literatur zum Ersten Weltkrieg, widmete sie sich dabei dem Thema

Erinnerungskultur des Ersten Weltkriegs. Lesen Sie bitte den Reisebericht von Dr. Martin Ochs als Beilage zu diesem INFO-BRIEF und/oder auf unserer Internetseite unter „Hinweise und Berichte“.

 

VORSCHAU

 

Am Montag, dem 15. September 2014 lädt der Oxfordclub zu einem gemütlichen Clubabend mit Mitgliedern anderer internationaler Gesellschaften ein. Die Veranstaltung beginnt im Oxfordclub, Adenauerallee 7, 53113 Bonn, um 19.00 Uhr. Die Kosten sind nach eigenem Verzehr vor Ort zahlbar. Anmeldungen werden erbeten unter 0228 22 45 83 oder 22 222 15 oder unter oxford-club-bonn@gmx.de.

 

Am Freitag, dem 19. September 2014 treffen wir uns zu einer literarischen Weinprobe im Gewölbe der Rigal’schen Kapelle, Kurfürstenallee 11 in Bad Godesberg. Wir folgen Klaus Hübschmann auf der Route des Vignobles (Loire-Weinstrasse) auf 800 km Länge in die Weingärten und Weinkeller der Region. Wir erfahren die Weinvielfalt des Loiretales und genießen und entdecken die Erzeugnisse dieses Terroirs von Nantes, im Anjou, in Saumur und in der Touraine. Sylvie Tyralla-Noel und Peter Andersch tragen deutsche und französische literarische Texte zum Wein und zur Loire vor. Wir erbitten Ihre Anmeldung beim Generalsekretär und Überweisung des Kostenbeitrags von € 15,00 bis zum 10. September 2014. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

 

Am Mittwoch, dem 1. Oktober 2014 laden wir zusammen mit dem Institut Français zu einem Vortrag von Bernard Spring über Alfred Wolfenstein (1883-1945) ein. Jahrzehntelang hat der zu Unrecht vergessene deutsch-jüdische Schriftsteller mit seinem vielseitigen Schaffen - Lyrik, Romane, Essays - die deutsche Literatur beeinflusst und viele namhafte Zeitgenossen wie Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann und Stefan Zweig geprägt. Er verstand sich als Literaturvermittler zwischen Frankreich und Deutschland, die er als literarische Keimzelle des modernen Europas betrachtete. In vielen Essays verteidigte er das Frankreich der Moderne gegen die antifranzösischen Tendenzen während des Ersten Weltkrieges und später gegen das abwertende Bild der NS-Diktatur. Er übersetzte die Klassiker aus Romantik, Realismus und Symbolismus. Für Seine Rimbaud-Übersetzung bekam er 1930 den deutschen Übersetzerpreis.

1938 emigrierte er nach Frankreich und fand eine zweite Heimat, zunächst in Paris dann in Südfrankreich. Er nahm sich in Paris 1945 das Leben und wurde auf dem Cimetière de Pantin begraben.

 

Romain Rolland schrieb über ihn 1916: « Il est sympathique, intelligent, réfléchi, tranquille et droit ». Hermann Hesse 1938: „ Ein Dichter von Rang, zugleich ein feinfühlender Kenner des Schönen, ein Humanist.“

 

 

Bernard Spring ist zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dozent und Doktorand der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt am Germanistischen Institut der Universität Halle-Wittenberg mit Schwerpunkt Literatur der Weimarer Republik und des Exils.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Institut Français, Adenauerallee 35, 53113 Bonn.

 

Von Freitag, dem 10. bis zu Sonntag, dem 12. Oktober 2014 findet der 59. Kongress der VDFG und der FAFA in Dijon statt. Unterlagen können Sie beim Generalsekretär erbitten oder auf unserer Internetseite www.dfg-bonnrheinsieg.de finden.

 

Am Sonnabend, dem 25. Oktober 2014 fahren wir nach Wuppertal zur Besichtigung der Pissaro-Ausstellung im Von der Heydt-Museum.

"Vater des Impressionismus" ist Camille Pissarro des Öfteren genannt worden und angesichts seines mächtigen Rauschebartes könnte man ihn sogar spontan für den Gottvater dieses Stils halten: aber auch die anderen Impressionisten, Monet, Sisley, Renoir, Degas, Cézanne, trugen, entsprechend der Mode ihrer Zeit, einen Bart.

Das Von der Heydt-Museum stellt jetzt Camille Pissarro in den Mittelpunkt einer großen Ausstellung. Anhand von rund 130 Werken wird sein Lebensweg und die künstlerische Entwicklung Pissarros nachgezeichnet von seinen ersten Werken, die noch in Südamerika entstanden, bis zu seinen letzten Bildern, die Pissarro in Paris und an der Küste der Normandie malte.

Pissarro orientierte sich immer wieder neu, er löste sich z. B. aus dem Schatten der Schule von Barbizon, er trat mit Cézanne in einen fruchtbaren Dialog, er setzte sich in den 90er Jahren mit den Ideen des Pointillismus auseinander, er schuf wegweisende "Stadtlandschaften" und fand damit einen bildlichen Ausdruck für das moderne Leben. Da auch seine Freunde sehr experimentierfreudig waren, werden ihre Bilder denen Pissarros gegenübergestellt, um das Geflecht der Beziehungen zwischen den verschiedenen Künstlern und Gruppierungen sichtbar und erfahrbar zu machen. Abgesehen von den betörenden Werken Pissarros sehen Sie hier auch die großartigen Werke von Courbet, Corot, Cézanne, Manet, Monet, Gauguin, van Gogh und anderen Künstlern dieser aufregenden Epoche.Nach der Führung werden wir im Brauhaus zu Mittag essen und uns anschließend eine Besichtigung des „Historischen Zentrums“ in Wuppertal-Barmen vornehmen. Das Historische Zentrum mit dem Engels-Haus und dem Museum für Frühindustrialisierung in Barmen bildet zusammen mit dem Stadtarchiv in Unterbarmen das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Wuppertal. Zum Gebäudekomplex des Historischen Zentrums in Barmen gehören die Kannegießer'sche Fabrik, die Häuser Barthels und Röhrig, die Reddehase'sche Remise und der neu und attraktiv gestaltete Engels-Garten, der sich an das Umfeld des Opernhauses anschließt. In diesem Ensemble ist das Museum für Frühindustrialisierung angesiedelt, das als industrie- und sozialgeschichtliches Museum die frühe Entwicklung der Industrie im Wuppertal mit ihren technik-, sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Facetten thematisiert.

 

Schwerpunkt der musealen Präsentation ist die Entwicklung der Textilindustrie, der damit verbundenen Industrialisierung und Verstädterung mit all ihren sozialen Folgen. Das Museum wurde 1983 eröffnet.

Engels-Haus

 

Abfahrt ab Bonn-Bad Godesberg: 9.46 Uhr

Abfahrt ab Bonn-Hauptbahnhof: 9.53 Uhr

Rückfahrt ab Wuppertal: wahrscheinlich 17.45 Uhr

Kostenbeitrag (bei 20 Anmeldungen) : € 35,00 (Bahnfahrt, Eintrittskosten und Führungen, Fahrt mit der Schwebebahn)

Wir erbitten Ihre Anmeldung beim Generalsekretär und Überweisung des Kostenbeitrags bis zum 20.10.2014.

 

Am Freitag, dem 7. November 2014 laden wir zu einem neuen Salon Littéraire ein. Sylvie Tyralla-Noel wird den Roman „Le collier rouge“ von Jean-Christophe Rufin in französischer Sprache vorstellen.

Dans une petite ville du Berry, écrasée par la chaleur de l’été, en 1919, un héros de la guerre est retenu prisonnier au fond d’une caserne déserte. Devant la porte, son chien tout cabossé aboie jour et nuit. Non loin de là, dans la campagne, une jeune femme usée par le travail de la terre, trop instruite cependant pour être une simple paysanne, attend et espère. Le juge qui arrive pour démêler cette affaire est un aristocrate dont la guerre a fait vaciller les principes.

Trois personnages et, au milieu d’eux, un chien…

Plein de poésie et de vie, ce court récit, d’une fulgurante simplicité, est aussi un grand roman sur la fidélité.

Jean-Christophe Rufin, médecin, voyageur et écrivain, est membre de l’Académie française et a reçu le prix Goncourt pour son roman « Rouge Brésil » en 2001.

Die Veranstaltung findet im Hause Linckelmann, Platanenweg 4 in 53619 Rheinbreitbach statt und beginnt um 19.30 Uhr. Wir bitten um Ihre Anmeldung beim Generalsekretär bis zum 3.11.2014.

 

Am Dienstag, dem 18. November 2014 hält Prof. em. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried einen Vortrag zum Thema „Vom Verlangen nach Wissen zu Heavy Metal – Aktualität Karls des Großen“.

Frieds Forschungsschwerpunkte sind die politische Geschichte sowie die Geistes- und Ideengeschichte des frühen und hohen Mittelalters unter besonderer Berücksichtigung der Zeit der Karolinger, Ottonen und frühen Stauferzeit. Weitere Schwerpunkte bilden die mittelalterliche Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte, die Geschichte der Universitäten und Schulen im Mittelalter, die Geschichte des Papsttums und des kanonischen sowie römischen Rechts im Mittelalter, die Kultur- und Sozialgeschichte.

Fried beschäftigte sich jahrzehntelang mit Karl dem Großen. Im Alter von siebzig Jahren legte er 2013 eine umfassende Biographie zu dem Frankenherrscher mit dem Untertitel „Gewalt und Glaube“ vor. Frieds Biographie erlebte innerhalb kürzester Zeit mehrere Auflagen. Dabei steht die Suche nach „dem Kern der Persönlichkeit und den Antrieben des Handelns aus den Umständen ihrer Zeit“ im Vordergrund. Der Aufstieg des Karlsreiches gelang durch erfolgreiche Kriege und Eroberungen. Als Leitmotiv für Karls Handeln arbeitet Fried seinen Glauben heraus. „Karls Hauptsorge galt dem christlichen Glauben und der Kirche. Sie durchzog auch seine Taten“. Eine große Bedeutung im Denken und Handeln der Menschen hat für Fried die Endzeiterwartung um 800.

Karl der Große. Gewalt und Glaube. Eine Biographie. Beck, München 2013.

Die Veranstaltung, eine gemeinsame Veranstaltung mit der Universität Bonn – Institut für Geschichtswissenschaft, Studium Generale, der Europa-Union Bonn und des Institut Français beginnt um 19.30 Uhr im Hörsaal 1 im Hauptgebäude der Universität, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn.

 

Am Donnerstag, dem 20. November 2014 treffen wir uns zum traditionellen Dîner Amical im Restaurant „Godesburg“ um 19.30.

Siehe besondere Einladung Anfang November!

 

Von Freitag, dem 28. bis zu Samstag, dem 29. November 2014 begleiten wir eine Gruppe Schüler und Studenten zum 16. Deutsch-Französischen Forum in Straßburg.

 

Am Samstag, dem 6. Dezember 2014 laden wir zu unserem alljährlichen Adventskaffee ein. Diesmal treffen wir uns im Restaurant „Kleinpetersberg, Austraße 46, 53179 Bonn (an der Fähre Mehlem-Königswinter). Frau Josiane Straub wird uns zwei junge Harfenistinnen vorstellen.

Beginn 15.30 Uhr. Wir erbitten Ihre Anmeldung bis zum 1.12.2014 beim Generalsekretär. Kosten nach individuellem Verzehr vor Ort zahlbar.

 

Am Dienstag, dem 9. Dezember 2014 wird Dr. habil. Nicolas Offenstadt einen Vortrag zum Thema „Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg als Herausforderung: Die Frontkämpfer in Frankreich 1919-2014“ halten.

Nicolas Offenstadt studierte unter anderem an der renommierten Science Po in Paris und war pensionnaire der Fondation Thiers. Maître de conférences an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne, arbeitet er in einem epochenübergreifenden Zugang zu den Praktiken von Krieg und Frieden im späten Mittelalter und während des Ersten Weltkrieges. Zu seinen Publikationen zählen unter anderem die Monographien, "Les Fusillés de la Grande Guerre" (2009), “14-18 La Grande Guerre dans la France contemporaine" (2010), sowie gemeinsam mit André Loez "La Grande Guerre. Carnet du centenaire" (Albin Michel, 2013).

Die Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Institut Français beginnt um 18.30 Uhr im Vortragsraum des Instituts, Adenauerallee 35, 53113 Bonn.

 

SONSTIGES

 

„…viel zu stolz, um nicht mutig zu sein.“

Ricarda Huch im Gespräch – eine szenische Lesung von und mit Sylvie Tyralla-Noel und Peter Andersch:

 

- Sonntag, 16 November 2014 im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Adenauerallee 79, um 18 Uhr, eine Veranstaltung des StadtMuseums Bonn, und

- Mittwoch , 10. Dezember 2014 im LVR-Landesmuseum, Colmantstr. 18, um 19.30 Uhr, eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Bonn.

 

Unser Mitglied Dr. Clotide Lafont-König lädt zur Vernissage der Gruppenausstellung „Bonjour Deutschland – der Mensch und die Natur“ im Haus an der Redoute, Kurfürstenallee in Bad Godesberg am 12. Dezember 2014, um 18 Uhr ein. Einleitung: Frau Prof. Françoise Rétif. Musikalische Umrahmung: Deutsch-Französisches Chor Bonn.

Rahmenprogramm:

Am 14. Dezember ab 16 Uhr: Melonga

Am 17. Dezember um 17 Uhr: Johannes K. Prill liest Gedichte von Heinrich Heine vor.

 

Über die Kindertagesstätte Mini-Mäuse

 

Wir sind eine rein private, international ausgerichtete Kindertagesstätte für Kinder von 3 Monaten bis zum Schuleintritt. Wir sind weder konfessionell, noch weltanschaulich oder institutionell ausgerichtet.Wir unterscheiden uns von anderen, indem wir aus Pisa-Ergebnissen und Erkenntnissen der Neurologie gelernt haben und deshalb - als eine der ersten Kitas in NRW - massiv für einen möglichst frühen, allerdings spielerischen Einstieg in Erziehung und Bildung plädieren, denn wir sind überzeugt, dass nur dieser frühe Einstieg das Bestehen Ihrer Kinder in einer ungewissen, von gravierenden technischen, ökologischen und ökonomischen Umbrüchen gebeutelten Welt garantiert.

Wir bieten kleine, überschaubare Gruppen an, die von staatlich geprüftem Fachpersonal und auch Muttersprachlerinnen aus England und Frankreich betreut und gefördert werden.

Wir sehen uns darüber hinaus auch als modernes Dienstleistungs-Unternehmen, das sich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verpflichtet fühlt. Somit sind wir bestrebt, mit unserem effizienten und flexiblen Betreuungssystem den Bedürfnissen moderner und berufstätiger Eltern gerecht zu werden.

 

Unsere Kooperationspartner in Bonn:

• BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

• GIZ Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

• invent intelligent traffic and userfriendly technolog

• Bundeskartellamt

• DZNE Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen

• Tank & Rast

• DHPG Wirtschaftsprüfung Steuerberatung Rechtsberatung

 

Die Mini-Mäuse, der Trainingsplatz für das Lebe

Unsere Broschüre zum Download (PDF, 6 MB)

 

h4>Ausstellung im Stadthaus:

Bonn auf Karten und Plänen aus der Franzosenzeit

 

Ib - Bonn auf Karten und Plänen aus der Franzosenzeit (1794 bis 1814) zeigt eine Ausstellung im Foyer des Stadthauses. Sie ist von Mittwoch, 3. September, bis Mittwoch, 1. Oktober, zu den Öffnungszeiten jeweils Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 16 Uhr zu sehen.

Seit 1794 war Bonn mit seinen Vororten zwanzig Jahre lang unter französischer Verwaltung. Wie überall in den besetzten linksrheinischen Gebieten revolutionierten die neuen Herrscher die Verwaltung. Unter anderem führten sie eine Vermessungs- und Katasterverwaltung ein, die bei der Erfassung einer Grundsteuer helfen und Stadtplanungszwecken dienen sollte. Deshalb fanden auch in Bonn detaillierte Vermessungen statt. In dieser Zeit erstellten zumeist deutsche Geometer nach französischen Anweisungen insgesamt 56 Kataster- und Übersichtskarten sowie zwei spezielle Bestandspläne der Stadt Bonn.

Die Ausstellung zeigt sechs dieser historischen Karten und Pläne und richtet ihr Augenmerk besonders auf den ästhetischen und künstlerischen Ausdruck der mehr als 200 Jahre alten Dokumente. Dabei werden besondere Kartenmerkmale hervorgehoben, die die Schönheit in diesen Karten und Plänen ausmachen. (Newsletter Bonn Live Online v. 05.09.14)

 

COIN LITTÉRAIRE

 

Joachim Du Bellay

 

Les Regrets IX

 

France, mère des arts, des armes et des lois,

Tu m’as nourri longtemps du lait de ta mamelle :

Ores, comme un agneau qui sa nourrice appelle,

Je remplis de ton nom les antres et les bois.

Si tu m’as pour enfant avoué quelquefois,

Que ne me réponds-tu maintenant, ô cruelle ?

France, France, réponds à ma triste querelle !

Mais nul, sinon Echo, ne répond à ma voix.

Entre les loups cruels j’erre parmi la plaine,

Je sens venir l’hiver, de qui la froide haleine

D’une tremblante horreur fait hérisser ma peau.

Las ! tes autres agneaux n’ont faute de pâture,

Ils ne craignent le loup, le vent ni la froidure :

Si ne suis-je pourtant le pire du troupeau.

 

Les Regrets XXXI

Heureux qui, comme Ulysse, a fait un beau voyage,

Ou comme celui qui conquit la Toison,

Et puis est retourné, plein d’usage et raison,

Vivre entre ses parents le reste de son âge !

Quand reverrai-je, hélas, de mon petit village

Fumer la cheminée, et en quelle saison

Reverrai-je le clos de ma pauvre maison,

Qui m’est une province, et beaucoup d’avantage ?

Plus me plaît le séjour qu’ont bâti mes aïeux

Que des palais romains le front audacieux,

Plus que le marbre dur me plaît l’ardoise fine,

Plus mon Loire gaulois que le Tibre latin,

Plus mon petit Liré que le mont Palatin,

Et plus que l’air marin la douceur angevine.

 

A VOS CASSEROLES

 

Cake salé au saumon et au basilic

Ingrédients pour 6 personnes

 

3 œufs

200 g de farine

1 cuiller à café de levure chimique

5 cl d’huile d’olive

5 cl de lait

80 g d’emmental râpé

12 feuilles de basilic (au moins)

Beurre

150 g de saumon coupé en 6 cubes

Sel et poivre

 

Préparation

 

Préchauffer le four à 180°.

Dans une jatte mélanger les œufs, la farine, la levure, l’huile, le sel et le poivre. Ajouter le lait, l’emmental et les feuilles de basilic coupées grossièrement. Mixer avec un mixer plongeant jusqu’à obtention d’un beau mélange vert.

Verser la moitié de la pâte dans 6 moules à muffins beurrés, placer un cube de saumon au centre et verser le reste de la pâte de façon à recouvrir le saumon.

Mettre au four environ 30 minutes.

Laisser reposer 10 minutes avant de démouler sur une assiette.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sylvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 


 

Impressum:

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

 

Anschrift:

Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.

Am Gärtchen 31

53347 Witterschlick

Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt

Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel; E-Mail: tyralla-noel@web.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

 

Bankverbindung:

IBAN: DE33 3705 0198 0000 00 69 99

BIC: COLSDE33XXX

 

Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist Mitglied der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa (VDFG)