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InfoBrief 2019-3



Nr. 2019-3

15. Dezember 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, chers amis,


Mit diesem letzten Info-Brief im Jahre 2019 möchten wir Ihnen eine kleine Rückschau über die Aktivitäten im zweiten Halbjahr 2019 zukommen lassen und Programm des ersten Halbjahres 2020 präsentieren.

Rückschau

Vom 18. bis zum 21. September 2019 fuhren wir nach Lothringen mit einem Abstecher in die Champagne. Unser erstes Ziel war die Besichtigung des Wohnhauses von General de Gaulle „La Boisserie“ sowie des Mémorials in Colombey-les-deux-Eglises. Die strenge bürgerliche Atmosphäre der Räume, ihre einfache Einrichtung, die große Stille des Hauses und der weite Blick auf die Landschaft haben uns alle sehr beeindruckt. Im Mémorial wurde uns eine sehr lebendige Ausstellung zu Leben und Wirkung Charles de Gaulles.
Jacques Chirac gab 2006 den Impuls zum Neubau der Gedenkstätte und am 11. Oktober 2008 wurde das Mémorial mit der ersten Ausstellung „De Gaulle – Adenauer: die deutsch-französische Versöhnung“ von Nicolas Sarkozy und Angela Merkel eröffnet, genau 50 Jahrenach der historischen Begegnung des Generals mit dem Kanzler Konrad Adenauer in La Boisserie.
Die Ausstellung verknüpft die Zeitgeschichte mit dem Leben de Gaulles: die Belle Époque, der Erste Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg, mit besonderen Akzenten auf den Themen France Libre, Résistance und Libération.
Nach seinem Rückzug aus der Politik 1946 nach „La Boisserie“ kehrt de Gaulle 1958 in das politische Leben zurück und gründet die Fünfte Republik, um sich dann nach Mai 1968 und der Niederlage in einem Referendum über die Regionalisierung definitiv nach Colombey zurückzuziehen, wo er 1969 starb und begraben wurde.
Wir hatten eine sehr gute Führung, etwas emotional sogar, so dass wir den Eindruck hatten, die Grandeur Charles de Gaulles und seine weitsichtigen Visionen leben weiter! Zur Abkühlung gingen wir zu einer Champagner-Dégustation!
Am nächsten Tag stand Domrémy und Jeanne d’Arcs Geburtshaus auf dem Programm. Wie das Haus zu ihrer Zeit aussah, kann man sich nicht richtig vorstellen, aber immerhin blieb es lange im Familienbesitz und wurde ständig bewohnt, bis es zum Museum wurde. Im Dokumentationszentrum besichtigten wir eine kleine Ausstellung über Leben und Kultur im Mittelalter. Es wurde auch erklärt, wie es zum Hundertjährigen Krieg kam, welche Parteien sich gegenüberstanden. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Scy-Chazelles, wo wir nach einem interessanten Film über sein Wirken das Wohnhaus Robert Schumans besichtigten. Hier auch beeindruckten uns die Schlichtheit der Einrichtung und die große Bescheidenheit des Hausherren.
Am Freitag entdeckten wir Metz. Nach einem schnellen Gang über die Esplanade am Arsenal vorbei sahen wir uns die runde Templerkirche und Saint-Pierre-aux- Nonnains an, einen römischen Bau, der Trierer Aula ähnlich, der im frühen Mittelalter, zurzeit der Merowinger zur Kirche wurde. Auf dem Weg zur Kathedrale gingen wir an Prunkbauten der Verwaltung und dem Geburtshaus Paul Verlaines vorbei. In der Kathedrale haben wir uns vor allem Chagalls Fenstern gewidmet. Da Kultur hungrig macht, schlenderten wir durch die Markthalle, wo wir uns letztendlich mit einem schlichten Mittagessen in der Sonne stärkten. Anschließend gingen wir ins städtische Museum, la Cour d’Or. Das Museum steht auf den römischen Thermen und es wird vermutet, dass die Merowinger da ihren Hof hatten. Im Museum bewunderten wir u.a. den Mithra-Altar, die Kanzel aus der Saint-Pierre-aux-Nonnains-Kirche, eine sehr schöne Arbeit aus der karolingischen Zeit, eine Elfenbein-Schatulle und die rätzelhaft bemalten Holzdecken eines Kanoniker-Hauses aus dem 14. Jahrhundert.
Am letzten Tag gingen einige ins Centre Pompidou, andere nach Gravelotte in das neue Museum zum Deutsch-Französischen Krieg 1870-1971. Nach einer Besichtigung des historischen Bahnhofs aßen wir zusammen und fuhren dann nach Deutschland zurück.

Am 26. September 2019 trafen wir uns zu einem Vortrag von Dr. Hellmut Hanle vom „Colloquium Humanum“ zum Thema „Alexander v. Humboldt in Paris“, das uns der ehemalige Mitarbeiter der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausführlich schilderte. Anlaß war der 250. Geburtstag des Universalgelehrten.

Am 17. Oktober 2019 trafen wir uns im Hause Menzel zum zweiten Treffen des „Salon Politique“. Diesmal sprachen wir über die „Europäische Armee – Ein Anfang oder schon ein Ende?“. Jürgen Knobloch, aktiver Offizier der Bundeswehr mit Erfahrung sowohl im französischen Generalstab, als auch im Einsatz der Bundeswehr in Mali, und Detlef Puhl, der drei Jahre als stellvertretender Direktor im Planungsstab des französischen Verteidigungsministeriums arbeitete, führten in das Thema ein. Sie schilderten ihre Erfahrungen mit den doch sehr unterschiedlichen Arbeits- und Verhaltensweisen, sowie mit den Unterschieden im Verständnis der Rolle der Streitkräfte in beiden Ländern. Daraus entspann sich eine lebhafte Diskussion unter den 18 Teilnehmern an diesem Abend über die Aussichten einer gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die Rolle, die unsere beiden Länder dabei spielen können.

Am 7. November 2019 trafen wir uns im Hause Linckelmann zum Salon Littéraire. Françoise Linckelmann a présenté le dernier roman de Maylis de Kérangal « Un monde à portée de la main ». Un roman d’apprentissage, celui de la technique de la peinture de décors, le faux bois, le faux marbre, les fausses écailles, mais aussi l’apprentissage de la vie que font les trois héros du roman, trois adolescents qui quittent le milieu familial de l’enfance et entrent dans l’âge adulte et la vie professionnelle. Françoise a très bien mis en avant les doutes et les difficultés que rencontrent les personnages devant la matière à représenter, pas de toucher, seulement ce que l’on voit compte. Le roman se termine sur la découverte de la beauté absolue, lorsque Paula est prise dans l’équipe de peintres qui reproduit la grotte de Lascaux.

Von Freitag, dem 08. auf Samstag, den 09.November unternahmen Schüler*innen von Gymnasien aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis einen Ausflug nach Straßburg zum Besuch des Deutsch-Französischen Forums. Die Organisation der Reise erfolgte durch die Deutsch-Französische Gesellschaft mit finanzieller Unterstützung durch das Institut Français, Bonn.
Das Deutsch-Französische Forum, die deutsch-französische Hochschul- und Studienmesse, zeigt jährlich in Straßburg mehr als 120 ausstellende Hochschulen, Institutionen, Universitäten und Unternehmen, insbesondere aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.
Diese Messe bietet die Möglichkeit, sich über bi- und trinationale Studienangebote der Deutsch-Französischen Hochschulen und viele weiterer Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren sowie Antworten auf Fragen rund um das Thema Studium und Fördermöglichkeiten in den verschiedenen Ländern zu erhalten.
Neben dem Messebesuch hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Straßburg zu erkunden, den Europarat zu besuchen, das Europaparlament zu sehen sowie einen Einkaufsbummel und eine Stadtführung zu unternehmen.
Als Fazit der Schüler*innen wurde festgestellt: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Vielleicht haben einige Schüler*innen nun eine genauere Vorstellung ihrer beruflichen und schulischen Zukunft. Darüber hinaus hatte die Reisegruppe größtenteils Glück mit dem Wetter, keine Staus und in einem modernen Reisebus eine angenehme Fahrt.

Am 20. November 2019 luden wir zu einer Informationsveranstaltung mit Dr. Knut Krohn, Korrespondent des Bonner „General-Anzeiger“ in Paris, ein. Thema war „Der Brand in Notre Dame – eine Katastrophe und ihre unkalkulierbaren Folgen“ Als die Kathedrale von Notre Dame de Paris am 15. April 2019 in Flammen stand, waren die Freunde Frankreichs geschockt. Da brannte nicht nur ein berühmtes Gotteshaus katholischer Christen, sondern ein Symbol des ewigen Frankreich und ein historisches Denkmal europäischer Kultur. Spontan hatte die Deutsch-Französische Gesellschaft damals zu Spenden für den Wiederaufbau aufgerufen – wohl wissend, daß dieser nicht an Geld scheitern würde, sondern um ein Zeichen unserer Solidarität mit den französischen Freunden zu setzen. Nun, ein gutes halbes Jahr später, hat uns Knut Krohn seine Eindrücke vom Tag des Brandes geschildert, von der Trauer, der Ergriffenheit Tausender Menschen, die die Katastrophe aus nächster Nähe miterleben mußten. Er informierte aber auch darüber, welche unkalkulierbaren Folgen dieser Brand noch zeitigen könnte. Die Stabilität des jahrhundertealten Mauerwerks ist noch keineswegs gesichert, auch wenn die zwei Türme wohl nicht mehr in Gefahr stehen einzustürzen. Noch drehen sich alle Arbeiten um die Sicherung der Mauern bzw. die Analyse der Schäden, des Ausmaßes der Verunreinigung durch Staub aus dem geschmolzenen Blei. Weitere Schäden durch Herbstwinde oder winterliche Kälte an den durch Löschwasser durchtränkten Mauern sind nicht ausgeschlossen. Bis es tatsächlich zum Wiederaufbau kommt, so lautete das Fazit, wird noch viel Zeit vergehen. Die von Präsident Macron anvisierten fünf Jahre würden auf keinen Fall reichen, berichtete Knut Krohn – aber ein Gottesdienst zu Beginn der Olympischen Spiele 2024, der werde wohl in Notre Dame stattfinden - irgendwie, prophezeite der Korrespondent.

Am 22. November 2019 lud unser Weinkenner Klausdieter Hübschmann zu einer weiteren Weinprobe ein. Diesmal waren Weine aus dem südlichen Rhônetal Objekt der Dégustation. Er stellte drei Weißweine und vier Rotweine vor, erklärte fachmännlich ihre Eigenschaften in Duft und Geschmack, ließ uns seine Ausführungen bestätigen.
Die Stimmung war von vornherein sehr entspannt und wurde immer heiterer! Unser Dank geht an Klausdieter und an alle, die mitgeholfen haben, diesen Abend schön zu gestalten!

Am 7. Dezember 2019 trafen wir uns zum traditionellen Adventskaffe auf der Godesburg. Daß wir von den obligatorischen Adventstexten Abstand genommen hatten und stattdessen Auszüge aus Theodor Fontanes Bericht über seine Gefangenschaft auf der Île d’Oléron 1870 vorgelesen haben, hat uns offensichtlich keiner übelgenommen! Zum Trost: Der Raum war adventlich und der Blick auch!

Am 10. Dezember 2019 konnten wir unsere Spende für den Wiederaufbau von Notre Dame de Paris in Höhe von 2.400 € direkt der Botschafterin Frankreichs, Anne-Maire Descôtes, übergeben, die zu Vorträgen in Bonn weilte – unter anderem dem Vortrag im Institut Francais von Frau Professor Dr. Schock-Werner, der einstigen Dombaumeisterin zu Köln, die nun im Auftrag der Bundesregierung die Hilfsleistungen aus Deutschland für den Wiederaufbau koordiniert.


Vorschau


Am Sonntag, 19. Januar 2020 laden wir zum Neujahrsmatinee ein. (Siehe besondere Einladung)

Am Mittwoch, dem 29. Januar 2020 treffen wir uns zu einem neuen Salon Politique zum Thema: „Peuple – Volk, wer ist gemeint?“
Die Veranstaltung findet im Haus Tyralla, Deutschherrenstr. 90 in 53177 Bonn-Bad Godesberg statt und beginnt um 19 Uhr. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Dr. Puhl unter info@dfg-bonnrheinsieg.de bis zum 25. Januar und den üblichen Beitrag zum Buffet.

Am Dienstag, 11. Februar 2020 fahren nach Frankfurt/Main zur Van Gogh-Ausstellung im Städel. Im Zentrum der Ausstellung steht die Entstehung des „Mythos van Gogh“ um 1900 sowie die Bedeutung seiner Kunst für die Moderne in Deutschland. Gezeigt werden mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier. Den Kern bilden 50 zentrale Werke von Vincent van Gogh aus allen Schaffensphasen. Es ist die umfangreichste Präsentation mit Werken des Malers seit fast 20 Jahren in Deutschland.
Die Erfolgsgeschichte van Goghs ist eng mit dem Städel verbunden. Als eines der ersten Museen erwarb das Frankfurter Museum für den Aufbau einer modernen Kunstsammlung durch den Städelschen Museums-Verein 1908 das Gemälde Bauernhaus in Nuenen (1885) und die Zeichnung Kartoffelpflanzerin (1885). Drei Jahre später gelangte eines der berühmtesten Gemälde van Goghs in das Museum, das Bildnis des Dr. Gachet (1890).
Den Kern bilden 50 zentrale Werke von Vincent van Gogh aus allen Schaffensphasen. Zu sehen sind herausragende Leihgaben aus Privatsammlungen und führenden Museen weltweit. Einfluss und Wirkung van Goghs auf die nachfolgende Generation veranschaulichen in der Ausstellung 70 Werke von deutschen Künstlerinnen und Künstlern, darunter befinden sich sowohl bekannte Namen wie Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker oder Gabriele Münter als auch wiederzuentdeckende Positionen etwa von Peter August Böckstiegel, Theo von Brockhusen, Heinrich Nauen oder Elsa Tischner-von Durant.

Hinfahrt:
Abfahrt: 8.56 Uhr in Bonn, 9.04 Uhr in Bad Godesberg (umsteigen in Koblenz)
Ankunft: 12.05 Uhr in Frankfurt/Main Hbf. Die Führung findet um 14 Uhr statt.

Rückfahrt:
Abfahrt: 16.25 Uhr in Frankfurt/Main Hbf (umsteigen in Koblenz)
Ankunft in Bonn: 19.02 Uhr.

Wir fahren mit dem Quer-Durchs-Land-Ticket (44 € hin und zurück p.P.) Eintritt: 14,00€, Führung: 5€ bei 20 Teilnehmern. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Dr. Puhl unter info@dfg-bonnrheinsieg.de bis zum 4. Februar 2020 und die Überweisung des Kostenbeitrags von 63 €.

Am Freitag, 6. März 2020 findet unser Dîner Amical im Restauant „Villa von Sayn“ in Rheinbreitbach, Schulstr. 2 statt. Unser Ehrengast wird Dr. Guillaume Maisondieu sein, Mitglied unseres Beirats, der als Führungskraft der Deutschen Telekom etwas über die Arbeitskulturen in Deutschland und Frankreich diskutieren wird. Das Menu bekommen Sie bei Ihrer Anmeldung bei Herrn Puhl unter info@dfg-bonnrheinsieg.de. ( Preis: 35€.)

Am Sonntag, 22. März 2020 laden wir zu einem Beethoven-Konzert mit Angela-Charlott Linckelmann in der Oberen Burg Rheinbreitbach, Schulstraße 7a, ein. Die Karten für diese Veranstaltung können Sie über folgende Mail-Adresse, info@obere.burg,de, bestellen und per Banküberweisung (Volksbank Rheinbreitbach: DE56 5746 0117 0005 8149 19) bezahlen. Die Karten liegen für Sie an der Abendkasse bereit. Beginn des Konzerts: 19 Uhr.
Geboren in München, studierte die Pianistin dort bei Jürgen von Oppen, in Salzburg bei Alfons Kontarsky und in Basel bei Rudolf Buchbinder. 1983 errang die Stipendiatin des bayerischen Musikrates den 1. Preis beim Bundeswettbewerb der deutschen Musikakademien. Sie lebt und arbeitet heute freiberuflich in Reutlingen. Seit 2009 leitet sie die Solistenklasse im Fach Klavier an der Musikschule Pliezhausen/Neckar. Außerhalb ihrer solistischen Tätigkeit, die die Wiedergabe von Werken sämtlicher Epochen bis zur neuesten Musik umfasst, widmet sie sich mit großer Leidenschaft der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen. Eine besonders intensive Zusammenarbeit besteht mit dem Geiger Michael Dinnebier. Mit ihm ist sie regelmäßig zu Gast in Konzerten und Produktionen beim SWR Freiburg.

Am Donnerstag, 2. April 2020 lädt Sylvie Tyralla-Noel zu einem neuen Salon Littéraire ein. Elle présentera le roman de David Diop „Frère d’âme“ en français. Diop a reçu le prix Goncourt des lycéens en 2018 pour ce remarquable livre où il thématise avec beaucoup de sensibilité l’enrôlement de soldats africains dans l’armée française pendant la Guerre de 14-18. Diop est professeur à l’université de Pau, spécialiste du XVIIIème siècle et en particulier de la rhétorique nègre au XVIIIème siècle. Die Veranstaltung findet im Hause Menzel, Mecklenburger Straße 3 in 53175 Bonn um 19 Uhr statt. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Dr. Puhl unter info@dfg-bonnrheinsieg.de bis zum 24. März 2020.

Am Dienstag, 7. April 2020 findet die Ordentliche Mitgliederversammlung 2020 um 18 Uhr im Kaminzimmer der Musikschule Bad Godesberg, Kurfürstenallee 8 statt. (Siehe besondere Einladung)

Am Freitag, 15. Mai 2020 lädt der Partnerschaftsverein Rheinbach – Villeuneuve-les-Avignon zu einer musikalischen Lesung mit Marie Modiano. Begleitet von Peter von Poehl (Guitarre) wird sie aus ihrem Roman „Lointain / Ende der Spielzeit“ vorlesen. Moderation: Christel Engeland. Die Veranstaltung findet statt in der Galerie Alexandra B. Weiherstr. 10c in Rheinbach und beginnt um 19 Uhr. Eintritt 15€ / 12€.

Am Samstag, 25. April 2020 sind wir Gastgeber der Regionaltagung der DFG Nordrhein-Westfalen. Jeder ist herzlich eingeladen, mitzuhelfen. Ihre Anmeldung unter info@dfg-bonnrheinsieg.de ist erwünscht, damit wir uns einteilen können.
Tagungsort ist das Institut Français.

Am Donnerstag, 7. Mai 2020 veranstalten wir gemeinsam mit dem Institut Francais und der Universität Bonn sowie der Stiftung Konrad-Adenauer-Haus einen Diskussionsabend zum Thema „Ziemlich fremde Freunde.“ Die Professoren Hélène Miard-Delacroix von der Sorbonne-Universität in Paris (Deutschlandkunde) und Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, werden in das Thema einführen. Sie haben kürzlich einen Dialog zwischen ihnen veröffentlicht, der unter dem Titel „Von Erbfeinden zu guten Nachbarn“ erschienen ist. Die Veranstaltung findet im Institut Français statt und beginnt um 18.15 Uhr. Wir bitten um Ihre Anmeldung bei Dr. Puhl unter info@dfg-bonnrheinsieg.de.

Am Samstag, 9. Mai 2020 feiern wir, wie üblich, den Europa-Tag der Stadt Bonn im Alten Rathaus in Bonn. Um uns dort angemessen zu repräsentieren, bitten wir um zahlreiches Erscheinen und ggf. Beiträge zum Info-Tisch. Anmeldung unter info@dfg-bonnrheinsieg.de ist erwünscht, damit wir uns einteilen können.

Ende Mai 2020: Wir planen eine Reise nach Paris. Auf dem Programm steht ein Besuch in der Assemblée Nationale und die Diskussion mit einem Abgeordneten. Details können wir erst später festlegen.

Am Freitag, 19. Juni 2020 beenden wir das erste Halbjahr mit unserem traditionellen Grillabend. . Wie üblich sorgt die Gesellschaft für Fleisch, Würstchen und Getränke und bittet Sie mit Salaten und Nachtischen, das Büffet zu ergänzen. Wir bitten um Ihre Anmeldung bei Dr. Detlef Puhl (info@dfg-bonnrheinsieg.de) und Überweisung des Kostenbeitrages von 18 € pro Person bis zum 14. Juni 2020. Der Abend beginnt um 18 Uhr voraussichtlich (es wird noch bestätigt) auf der (wetterfesten) Grillanlage der Waldfreunde Bonn, Kottenforst, Wesselheideweg.

A vos casseroles


Ragoût de chevreuil aux petites racines

Ingrédients
1 kg de viande de chevreuil coupée en morceaux
1 gros oignon
1 gousse d’ail
20 g de ceps secs
3 cuillers à soupe d’huile
1 cuiller à café de graines d’aneth
1 cuiller à café de coriandre
8 baies de genièvre
2 feuilles de laurier
Sel
2 cuillers à soupe de miel
500 ml de vin rouge
500 g de carottes multicolores
3 panais

200 g de racines de persil
6 topinambours
2 salsifis
1 l de bouillon de légumes
500 g de pommes de terre à purée
500 g de céleri rave
100 ml de crème liquide
100 ml de lait
50 g de beurre
1 zeste de citron bio
40 g de confiture d’orange
100g de canneberges (Cranberries)
Poivre noir
4 cuillers à soupe d’huile d’olive
1 cuiller à café de thym


Peler et hacher l’ognon et l’ail. Faire revenir les morceaux de viande, ajouter l’oignon. Ajouter l’aneth, la coriandre, les baies de genièvre, le laurier et les ceps. Saler. Ajouter l’ail et le miel, puis le vin rouge. Laisser bouillir à feu doux jusqu’à ce que le vin soit presque évaporé.
Pendant ce temps peler les carottes, les panais, les racines de persil, les topinambours et les salsifis, les faire cuire 10-12 minutes dans de l’eau bouillante. A la fin de la cuisson les passer à l’eau froide et les égoutter.
Récupérer un litre du bouillon de légumes et le verser sur la viande. Laisser mijoter 1 heure 30 couvert, puis 30 minutes sans le couvercle.
Peler les pommes de terre et le céleri rave. Faire cuire. En fin de cuisson, égoutter, ajouter la crème liquide, le lait et le beurre, saler et passer. Réserver au chaud. Ajouter le zeste et la confiture d’orange au ragoût. Mijoter 15 minutes. Ajouter les canneberges, cuire encore 5 minutes. Saler et poivrer.
Faire chauffer l’huile d’olive dans une grande poêle, y faire sauter les légumes quelques minutes, ajouter le thym. Rectifier l’assaisonnement et servir.

Le coin littéraire


Un village

Des murs crépis, de pauvres toits,
Un pont, un chemin de halage,
Et le moulin qui fait sa croix
De haut en bas, sur le village.

Les appentis et les maisons
S’échouent, ainsi que choses mortes.
Le filet dort : et les poissons
Sèchent, pendus au seuil des portes.

Un chien sursaute en longs abois :
Des cris passent, lourds et funèbres ;
Le menuisier coupe son bois,
Presque à tâtons, dans les ténèbres.

Tous les métiers à bruit discord
Se sont lassés l’un après l’autre
Derrière un mur, marmonne encor
Un dernier bruit de patenôtres.

Une pauvresse aux longues mains,
Du bout de son bâton tâtonne
De seuil en seuil, par les chemins ;
Le soir se fait et c’est l’automne.

Et puis viendra l’hiver osseux,
Le maigre hiver expiatoire,
Où les gens sont plus malchanceux
Que les âmes en purgatoire.

Emile Verhaeren, Toute la Flandre


Wir hoffen, dass das Programm für das erste Halbjahr 2020 Ihren Interessen trifft und freuen uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung zu sehen. Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtfest und eine gutes Neues Jahr! Mit freundliche Grüßen


Sylvie Tyralla-Noel,
Detlef Puhl


Impressum
Mit dem INFO - BRIEF unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft.
Der INFO - BRIEF erscheint nach Bedarf.
Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Andreasstraße 51, 53179 Bonn, Tel. : 0228 947 761 50.

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.
E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de
Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de
Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel; E-Mail: tyralla-noel@web.de