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Für seine mehr als 30jährige Tätigkeit als Rechnungsprüfer der Vereinigung DeutschFranzösischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) wurde unser Mitglieder Klaus Plümmer beim Jahreskongress der VDFG/FAFA Ende Oktober in Dortmund geehrt.
Der VDFG-Vorstand verkündete in der Mitgliederversammlung, dass er Klaus Plümmer, der nicht mehr zur Wiederwahl kandidierte und am Kongress nicht teilnehmen konnte, die Ehrennadel der VDFG/FAFA verliehen habe.
Unser Präsident, Dr. Detlef Puhl, konnte ihm die Auszeichnung bei unserem Dîner Amical am 18. November in der Rheinaue überreichen. Der gesamte Vorstand der DFG Bonn und Rhein-Sieg e.V. gratuliert Klaus Plümmer und dankt ihm ebenfalls für sein langjähriges Engagement für die VDFG und für unsere DFG, zu deren Gründungsmitgliedern er gehört.
 

NEUER VORSTAND DER VDFG

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. in Dortmund wurde routinemäßig ein neuer Vorstand gewählt. Die langjährige Präsidentin Dr. Margarete Mehdorn kandidierte nicht noch einmal für eine weitere dreijährige Amtszeit; es wäre ihre dritte. Stattdessen wurde der bisherige Vizepräsident Jochen Hake aus Holzwickede zum neuen Präsidenten gewählt. Unsere DFG Bonn und Rhein-Sieg war durch unseren Präsidenten, Dr. Detlef Puhl, vertreten; Rainer Kubis, unser Generalsekretär, mußte seine Teilnahme kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Detlef Puhl, der dem bisherigen Vorstand der VDFG als Pressereferent angehörte, wurde ohne Gegenstimmen in seinem Amt für weitere drei Jahre bestätigt.

 

Für ausführliche Berichte über die Mitgliederversammlung und den 66. Jahreskongreß klicken Sie bitte auf „VDFG“.

„ÜBER DEN KRIEG HINAUS“

 Am 26. Oktober war unsere Gesellschaft Mitveranstalter einer höchst aktuellen Podiumsdiskussion im Gustav-Stresemann-Institut:  „Über den Krieg hinaus – Konturen einer europäischen Ostpolitik“ lautete das Thema, über das Vertreter aus Ländern des „Weimarer Dreiecks“ diskutierten – und zwar mit der Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, Iryna Shum.

  Die Generalkonsulin bekräftigte die Forderung ihres Landes, das den Krieg nicht gewollt habe, der russische Präsident Wladimir Putin müsse vor Gericht gestellt werden und die Ukraine, die sich als integralen Bestandteil der euro-atlantischen Gemeinschaft verstehe, müsse diesen Krieg gewinnen. Die deutsche Position erklärte Botschafter a.D. Dr. Hans-Dieter Heumann, der die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine würdigte, aber hinzufügte: auf der Liste der Unterstützernationen stehen wir pro Kopf der Bevölkerung an 13. Stelle; „mehr ist möglich.“ Vor allem Panzer wären jetzt dringend notwendig.

  Frankreichs Position erklärte der ehemalige Direktor des Institut Francais, unser Freund Dr. Landry Charrier. Demnach kann auch Frankreich mehr tun. Aber auch Frankreichs Armee ist noch in schlechtem Zustand und steht vor kostspieligen Herausforderungen:  Atommacht, Cyberattacken, Weltraum. Dennoch könnten möglicherweise 50 Leclerc-Panzer aus dem Bestand an die Ukraine geliefert werden. Wichtig sei, daß auch ein Signal an die NATO sende:  Wenn es ernst wird, steht Frankreich an der Seite der Alliierten. Polens Sorgen erläuterte der Journalist Bartosz Dudak, der für die Deutsche Welle arbeitet. Er erinnerte an die Warnungen und die unmittelbaren Gefahren, die für sein Land aus dem Krieg gegen die Ukraine drohen. Zwangsläufig verschiebe sich das Machtgleichgewicht in Europa nach Osten.

  Unter der wie immer kompetenten Moderation von Andreas Noll vom Deutschlandfunk entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.