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Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

10. Februar 2021

Weiterhin müssen wir mit unseren Aktivitäten „auf Sicht fahren“. Angesichts der weiter andauernden Corona-Pandemie verbietet sich eine Programmplanung. Aber wir wollen dennoch nicht untätig bleiben und Ihnen Gelegenheiten bieten, sich mit Themen zu beschäftigen, die Deutschland und Frankreich oder auch  Europa betreffen. Wie viele andere Vereine laden wir Sie deshalb dazu ein, sich der modernen Kommunikationstechnik zu bedienen und die Angebote im virtuellen Raum zu nutzen. Auch wir wollen versuchen, unsere traditionell in kleinerem Kreise stattfindenden  „salons“ über das Internet anzubieten. Dementsprechend haben wir folgendes geplant:

  •   Am Donnerstag, 18. Februar, beginnen wir um 17 Uhr mit einem virtuellen „Salon politique“, bei dem wir, wie üblich, Themen diskutieren, die unsere beiden Länder betreffen, aber durchaus unterschiedliche Ursachen haben und unterschiedlich wahrgenommen werden können. Diesmal wollen wir die Frage diskutieren, inwieweit wir derzeit diversen Verschwörungstheorien ausgesetzt sind und wie wir dabei diskursfähig bleiben. Sylvie Tyralla-Noel und Rudolf Herrmann werden dazu Impulse aus französischer und aus deutscher Sicht liefern. Dazu müssen Sie sich unter info@dfg-bonnrheinsieg.de anmelden. Daraufhin erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung den Zugangscode.
     
  • Am Freitag, 5. März, präsentiert Sylvie Tyralla-Noel von 17 Uhr bis 18 Uhr im „Cercle littéraire“ unseres Institut Francais den Roman „L’anomalie“ von Hervé Le Tellier in französischer Sprache. Dieses Werk wurde 2020 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Dazu müssen Sie sich unter folgender Adresse anmelden:  mediathek.bonn@institutfrancais.de.  Dann erhalten Sie den Zugangscode.    
  • Am Mittwoch, 14. April, um 17 Uhr bieten wir unseren „salon littéraire“ an. Dann wird Francoise Linckelmann wieder ein Buch vorstellen, und zwar „Le vent rreprend ses tours“ von Sylvie Germain. Auch dazu müssen Sie sich unter info@dfdg-bonnrheinsieg.de anmelden, um Zugang zu erhalten.    

Soweit unsere eigenen Programmvorschläge. Gern gebe ich Ihnen aber noch einige Einladungen weiter, die für Sie ebenfalls von Interesse sein könnten.

  • Am Donnerstag, 11. Februar, von 15 Uhr bis 16 Uhr,  bietet das « Institut de Recherche et de Communications sur l’Europe » (IRCE) eine Videokonferenz (auf französisch) mit dem Direktor der EU-Grenzagentur FRONTEX, Fabrice Leggeri, an. Angesichts der Turbulenzen, in die Frontex in den vergangenen Wochen geraten ist, könnte dies von Interesse sein. Dazu ist ein Anmeldung unter folgender Adresse nötig:  http://www.irce-oing.eu/2021/01/visio-conference-3-fev-l-agence-frontex-modele-structurant-de-solidarite-europeenne.html.
     
  • Am Montag, 15. Februar, von 15h30 bis 16h30, führt die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) ein Gespräch auf Englisch mit der französischen Armeeministerin Florence Parly:  „European Defence:  An  Overview oft he French Priorities“ Die Anmeldung hierzu erfolgt über events@dgap.org
     
  • Am Dienstag, 16. Februar können Sie von 10 Uhr bis 11 Uhr eine weitere Videokonferenz des IRCE (auf französisch) verfolgen, in der der deutsche Botschafter in Paris, Hans-Dieter Lucas, eine Bilanz der deutschen Präsidentschaft im Rat der EU zieht, und der BotschafterPortugals in Paris, Dr. Jorge Torres-Pereira, die Vorstellungen der seit Januar amtierenden portugiesischen Präsidentschaft erläutert. Den Zugang erhalten Sie über http://www.irce-oing.eu/2021/01/16-fev-visio-bilan-de-la-presidence-allemande-du-conseil-de-l-ue-prise-de-relais-et-constats-preliminaires-de-la-presidence-portugaise.
     
  • Am Mittwoch, 3. März, bietet die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft in Kooperation mit dem Gustav-Stresemann-Institut eine Podiumsdiskussion an unter dem Thema:  „10 Jahre arabischer Frühling – Versuch einer Bilanz unvollendeter Revolten“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und wird von Experten aus Tunesien, Algerien, Ägypten und der Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Maghreb des Bundestags, Gabriele Heinrich, auf deutsch bzw. französisch  (simultan gedolmetscht) bestritten. Den Zugangscode erhalten Sie unter https://www.gsi-bonn.de/dialog0303

Schließlich möchte ich Ihnen noch einige Informationen weiterleiten, die ebenfalls von Interesse sein dürften.

  • Sie finden den ersten Newsletter des Jahres vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds, sowie eine kurze Präsentation der für NRW zuständigen Regionalberater. Wer immer von Ihnen Lust und Zeit hat, sich für ein bilaterales Projekt der Zusammenarbeit zu engagieren, etwa in Vereinen oder als Einzelpersonen, und dabei Unterstützung für die Finanzierung sucht, kann Rat beim Bürgerfonds suchen. (siehe >hier<).
  • Gern gebe ich Ihnen auch einen Hinweis auf einen Blog weiter, der vom Krefelder Verein für Heimatkunde kommt und sich mit den Gallizismen in der deutschen Sprache beschäftigt (siehe >hier<).
  • Und besonders gern gebe ich eine Nachricht unsers Freundes Hermann Müller-Solger weiter, der ja nach Burgund verzogen ist und dort ein Flötenmuseum eröffnet hat. Dieses fand in der lokalen Zeitung „Journal du Centre“ Beachtung, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. (siehe >hier<)

Und zu guter Letzt schließe ich heute mit einem Aufruf in  eigener Sache:  Als Sie mich vor fast zwei Jahren zu Ihrem Präsidenten gewählt haben, konnten wir niemanden finden, der meine Funktion als Generalsekretär unseres Vereins übernehmen konnte. Also versuche ich seitdem, mit tatkräftiger Unterstützung des gesamten Vorstands, beiden Aufgaben gerecht zu werden. Dies kann freilich nicht von Dauer sein. Bei unserer nächsten Mitgliederversammlung in diesem Jahr (satzungsgemäß im ersten Halbjahr; wir werden sehen, wann eine Versammlung wieder möglich sein wird) stehen Wahlen zum Vorstand an. Ich appelliere deshalb heute an Sie, eine Kandidatur für diese Funktion zu erwägen oder dafür zu werben. Sie werden sehen, daß es Freude macht, zum Team dieses Vorstands zu gehören. Ich hoffe und setze auf Ihr Engagement.

Bleiben Sie gesund.     
Beste Grüße,

Dr. Detlef Puhl
(Präsident)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

20. Januar 2021

  Sie haben gemerkt – auf unsere traditionelle Neujahrsmatinee müssen wir dieses Jahr aus bekanntem Grund verzichten. Ich hoffe aber, Sie haben die Feiertage und den Jahreswechsel bei guter Gesundheit und in guter Stimmung verbringen können. Zu Beginn des Jahres 2021 stehen wir aber immer noch vor großer Ungewißheit, allerdings auch vor großer Hoffnung in Bezug auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie.  Sie wird uns mit Sicherheit noch eine Weile –eine allzu lange Weile—begleiten, obwohl mit dem Beginn von Impfungen tatsächlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. In dieser Zeit, in der wir also noch Geduld üben müssen, will ich Ihnen einige Angebote weiterreichen, die es Ihnen erlauben, sich weiterhin mit deutsch-französischen Themen zu beschäftigen.

  •   Bereits morgen, am 19. Januar um 19 Uhr, bietet das Frankreich-Zentrum der Universität Bonn (CERC) eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema Europas digitale Zukunft an. Sie dient als Auftakt für eine Netzwerkgründung der universitären Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland. Ulrich  Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks wird ebenso dabei sein wie Henri Verdier, Botschafter der französischen Regierung für Digitalisierungsfragen. Die französische Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes, wird ein Grußwort sprechen. Anmelden  können Sie sich unter cerc@uni-bonn.de
  •   Am Mittwoch, 20. Januar, um 18h00 können Sie virtuell an einer Table Ronde der Maison Heinrich Heine in Paris teilnehmen. Über das Thema „Le Général de Gaulle, l’Allemagne et l‘Europe » diskutieren, in französischer Sprache, der deutsche Botschafter in Paris, Hans-DieterLucas, der Vorsitzende der Fondation Charles de Gaulle, Hervé Gaymard, und der Histroiker Georges-Henri Soutou vom Institut de France. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Henri Ménudier. Anmelden können Sie sich unter communication@maison-heinrich-heine.org.
  •   Am Freitag, 22. Januar, kommt die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen – wieder nur als Videokonferenz, die Sie unter www.bundestag.de mitverfolgen können. Die Tagung dauert von 09h30 bis 13h20 und sieht eine Anhörung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor, der über die Pläne für eine Bahnverbindung Berlin-Paris befragt werden wird. Außerdem beraten die Abgeordneten über deutsch-französische Initiativen für eine europäische Gesundheitsunion. Den Jahresbericht 2019 über die bilaterale Zusammenarbeit füge ich bei. Die beiden Präsidenten, Wolfgang Schäuble und Richard Ferrand, haben übrigens zu diesem Tag einen gemeinsamen Beitrag in der westfranzösischen Zeitung „Ouest-France“ veröffentlicht, den ich hier leider nicht wiedergeben kann. .
  •  Freitag, der 22. Januar ist aber auch der „Deutsch-Französische Tag“. Verschiedene virtuelle Angebote dazu finden Sie auf der website der VDFG www.vdfg.de, oder über CDFG im Menü dieser Internetseite. Hier in Bonn lädt das Institut Francais zu einem Gedankenaustausch über „Utopien und Dystopien für die Arbeitswelt vonmorgen“. Damit haben sich Schülerinnen und Schüler in workshops beschäftigt und als Ergebnis Videos erstellt.  Von 18h30 bis 20h00 werden dann in einer öffentlichen Zoom-Veranstaltungen Gespräche zwischen Generationen und Berufsgruppen, sowie Experten der europäischen Sozial- und Beschäftigungspolitik darüber stattfinden. Daran können Sie sich gern beteiligen. Mehr Infos dazu erhalten Sie unter https://www.institutfrancais.de/bonn/event/deutsch-franzoesocher-tag-2021-utopien-fuer-die-arbeitswelt-von-morgen-aus-deutsch .
  •   Am Dienstag, 26. Januar, schließlich bietet das CERC seine dritte „Lecture Croisée“ mit Pierre Rosanvallon (Collège de France), Prof. Paula Diehl (Kiel) und Prof. Wolfgang Knöbl (Hamburg) zum Thema. Auch dazu können Sie sich anmelden unter:  cerc@uni-bonn.de

  Zu Ihrer Information füge ich noch eine Umfrage bei, die die deutsche Botschaft in Paris zum Ansehen der Deutschen in Frankreich hat erheben lassen.

Bleiben Sie auch weiterhin gesund und geduldig. Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.

Beste Grüße,

 

Dr. Detlef Puhl
(Präsident)