Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

20. September 2020

Heute möchte ich Sie kurz auf einen Termin aufmerksam machen, der für uns alle von Interesse sein dürfte.

Am Montag, 21.September und Dienstag, 22. September kommt die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung zu ihrer vierten Sitzung zusammen. Diese wird am Montag ab 14 Uhr und am Dienstag ab 9h30 in Deutschland live im Parlamentsfernsehen sowie im Internet auf www.bundestag.de übertragen.

Ursprünglich war das Treffen der 50 französischen und 50 deutschen Abgeordneten in der Paulskirche in Frankfurt/Main vorgesehen gewesen. Angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen der Corona-Pandemie werden die Abgeordneten aber auch diesmal wieder in Paris bzw. Berlin bleiben und per Videokonferenz tagen. Auf der Tagesordnung stehen interessante Themen:

Am Montag diskutieren die Abgeordneten mit der Präsidentin der EZB, Christine Lagarde. Dabei dürfte es vor allem um den Wiederaufbaufonds der EU und die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion gehen, Themen bei denen die Entscheidungen des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente noch ausstehen.  Am Dienstag folgt eine Anhörung der beiden Gesundheitsminister Jens Spahn und Olivier Véran. Anschließend wird über Beschlußvorschläge entschieden, die sich um folgende wichtige Themen drehen:  die gemeinsame Pandemiebekämpfung, die Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion, den Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Paris, sowie  die Einsetzung von zwei Arbeitsgruppen – eine zu „Integration, Asyl und Migration“ und eine für Außen- und Sicherheitspolitik.

Damit nimmt das Arbeitsprogramm dieser einzigartigen parlamentarischen Versammlung konkrete Formen an. Diese Beratungen mitzuverfolgen dürfte für viele von Ihnen  von Interesse sein .

Beste Grüße,

Dr. Detlef Puhl
(Präsident)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

17. August 2020

Ich hoffe, Sie haben den Sommer und Ihren Urlaub genießen können. Leider müssen wir freilich feststellen, daß die Corona-Pandemie noch keineswegs überwunden ist. Im Gegenteil – die Zahl der Infektionen steigt wieder an, wenn auch (noch) nicht auf das Niveau des Frühjahrs. Ich kann also jetzt ist noch keine Entwarnung gegeben und Programmplanung für das zweite Halbjahr 2020 bleibt schwierig bis unmöglich. Seien Sie sicher, daß Ihr Vorstand alles tun wird, um Aktivitäten zu ermöglichen und Sie hiervon schnellstmöglich unterrichtet. Halbjahr 2020 zu erstellen. Alles hängt davon ab, wie sich die Infektionslage bei uns entwickelt und welchen Niederschlag dies in den jeweils gültigen Infektionsschutzverordnungen der Landesregierung NRW findet.

Diese werden ca. alle 2 Wochen aktualisiert. Weiterhin stehen alle Vorschläge, die ich Ihnen hier und in Zukunft unterbreiten kann, unter dem Vorbehalt, daß sie tatsächlich ausgeführt werden können. Auf unserer website können Sie sich darüber aktuell informieren.

Zunächst muß ich Sie darüber informieren, daß wir das für den 18. September geplant gewesene Grillfest endgültig absagen müssen. Der Grillplatz bleibt bis zum Jahresende geschlossen. Hoffen, wir, daß wir diese liebgewordenen Tradition im nächsten Jahr wieder aufnehmen können.

Ausdrücklich ermuntern möchte ich Sie aber, sich für unsere Hybridveranstaltung bei Frau Kathrin Weichselbaum vom Institut Francais zu registrieren (kultur.institutfrancais@uni-bonn.de), die am Montag, 7. September, um 18h30 stattfinden wird. Dadurch erhalten Sie Zugang über „Zoom“ zu der ursprünglich für den 7. Mai geplant gewesenen Diskussionsveranstaltung „Ziemlich Fremde Freunde“ im Institut Francais in Bonn, zu der wir wegen der corona-bedingt geltenden Abstandsregeln nur eine sehr kleine Anzahl ausgewählter Gäste einladen können. Über „Zoom“ können Sie aber die Diskussion auf Ihrem Computer verfolgen und auch selbst über die Chat-Funktion Ihre Fragen einbringen. Die Professoren Dr. Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne, Paris) und Dr. Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte, München) werden die Frage diskutieren, was Deutsche und Franzosen immer wieder in die Lage bringt, uns trotz allem guten Willen und guter Erfahrung mißzuverstehen oder aneinander vorbeizureden. Unter der Gesprächsleitung von Michael Krons (Phoenix) werden sie den unterschiedlichen historischen Prägungen von gesellschaftlicher Realität, politischem Selbstverständnis und nationalen Interessen nachgehen und zeigen, was Deutsche und Franzosen voneinander lernen können. Frankreichs Botschafterin in Berlin, Frau Anne-Marie Descôtes, wird ein Grußwort sprechen. Im Anschluß an die Podiumsdiskussion wird mit einer Festrede des Vizepräsidenten des NRW-Landtags, Oliver Keymis, der Veranstaltungsaal des Institut Francais Bonn auf den Namen „Robert Schuman Saal“ getauft. Kooperationspartner für diese Veranstaltung sind neben dem Institut francais Bonn, die Stiftung Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf, sowie die DFG Köln.

Wir hoffen ja alle, daß sich auch das kulturelle Leben bald wieder normalisieren kann. Aber solange die Pandemie dauert, werden wir mit Einschränkungen und Unsicherheiten leben müssen.

Bleiben Sie auch weiterhin gesund und geduldig. Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.

Beste Grüße,

Dr. Detlef Puhl
(Präsident)