Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

2. Januar 2020

heute möchte ich mich nur bei Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und/oder Ihr Engagement für die deutsch-französische Verständigung bedanken. Ein in vieler Hinsicht spannendes Jahr geht zu Ende. Es begann mit der Unterzeichnung des Aachener Vertrags im Januar, der das Fundament der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern und Völkern noch breiter und stabiler machen soll. 2020 werden wir beobachten müssen, wie er umgesetzt wird. Es ging weiter mit der Europa-Wahl im Mai und der Bestellung des neuen Spitzenpersonals in der Europäischen Union. 2020 werden wir diskutieren müssen, ob und wie die Rettung des europäischen Friedensprojekts gelingt. Und es endete mit provokanten Äußerungen Emmanuel Macrons im November zur Nato und dem Wahltriumph Boris Johnsons im Dezember mit dem endgültigen Votum für den Brexit. 2020 steht auch die Zukunft des „Westens“ auf dem Spiel. Bei uns und bei unseren Nachbarn erheben Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus wieder ihr Haupt. Auch 2020 werden wir, gerade wir, uns dagegen wehren müssen. Kulturell ging das Jacques Offenbach-Jahr zu Ende und das Beethoven-Jahr begann. 2020 werden auch wir das reiche kulturelle Erbe Europas, das ein gemeinsames Erbe ist, pflegen.

Auch 2020 werden wir also viel zu tun haben. Das wird uns ermuntern, unsere Aufgaben für die deutsch-französische Verständigung weiterhin und stetig ernstzunehmen und dabei das Interesse und die Freude am umfassenden Austausch zwischen unseren Ländern zu fördern. In diesem Sinne freue ich mich darauf, daß wir uns gemeinsam weiter engagieren und wünsche Ihnen, im Namen unseres Vorstands, ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2020.  

Beste Grüße,

Dr. Detlef Puhl
(Präsident)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

15. November 2019

 

gern möchte ich Sie heute noch einmal auf einen, bzw. zwei NEUE TERMINE aufmerksam machen, die nicht in unserem Halbjahresprogramm enthalten sind. Als die Kathedrale von Notre Dame de Paris am 15. April in Flammen aufging, sind viele von Ihnen unserem Aufruf gefolgt und haben eine Spende überwiesen, die dem Wiederaufbau dieses Gotteshauses aus dem 13.Jahrhundret, dieses Kulturdenkmals einer europäischen Epoche, dienen soll. Damit wollten wir unsere Solidarität mit unseren französischen Freunden zum Ausdruck bringen. Nun, ein gutes halbes Jahr später, wollen wir darüber informieren, wie der Stand der Dinge ist. Deshalb lade ich Sie alle ganz herzlich zu zwei Veranstaltungen ein, die diesem Thema gewidmet sind.

 

  •  Am Mittwoch, den 20. November, wird der Korrespondent des Bonner „General-Anzeiger“ in Paris, Dr. Knut Krohn, über den Stand der Diskussion und der Vorbereitungen für den Wiederaufbau informieren. Diese verzögern sich, weil noch immer Schäden entdeckt werden, neue Probleme auftauchen:  „Der Brand in Notre Dame – eine Katastrophe und ihre unkalkulierbaren Folgen“ lautet der Titel seines Vortrags, den er um 19 Uhr im Institut Francais in Bonn halten und über den er mit Ihnen gern diskutieren wird. Zu diesem Vortrag wird uns die Generalkonsulin Frankreichs in Düsseldorf, Frau Dr. Olivia Berkeley-Christmann die Ehre geben und ein Grußwort sprechen. Anschließend können wir bei einem Gläschen Wein noch etwas weiter diskutieren. Das „Colloquium Humanum“ ist mal wieder unser geschätzter Partner. Ich bitte Sie DRINGEND, sich für diese Veranstaltung bei mir bis zum 19. November anzumelden (info@dfg-bonnrheinsieg.de).

 

  •  Am Dienstag, den 10. Dezember, werden wir dann die bei uns eingegangene Spendensumme symbolisch an die Botschafterin Frankreichs,  Frau Anne-Marie Descôtes, --ebenfalls im Institut Francais in Bonn-- übergeben. Die Botschafterin wird zu einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Barbara Schock-Werner kommen, der ehemaligen Kölner Dombaumeisterin, die jetzt als Beauftragte der Bundesregierung für die Koordinierung der Wiederaufbauhilfen aus Deutschland, über die Problematik des Wiederaufbaus sprechen wird. Diese Veranstaltung findet bereits um 17h30 statt. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch zu dieser Veranstaltung möglichst zahlreich erscheinen würden – und sich möglichst bald ebenfalls bei mir anmelden (info@dfg-bonnrheinsieg.de).

 

Ich denke, beide Veranstaltungen werden uns einen wertvollen Überblick über die Folgen dieses schrecklichen Ereignisses geben, das heute nicht mehr im Zentrum des öffentlichen Interesses steht, aber gleichwohl von großer Bedeutung für den Wert unseres gemeinsamen kulturellen Erbes und unserer Solidarität in der Zusammenarbeit bei der Bewältigung des Schadens ist. Davon legt die Anwesenheit der Botschafterin und zuvor der Generalkonsulin eindrücklich Zeugnis ab. Ich hoffe deshalb auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

 

Beste Grüße,

 

Dr. Detlef Puhl

(Präsident)