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InfoBrief 2011-4



Nr. 2011-4

05. Oktober 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, chers amis,


dieser INFO BRIEF informiert Sie vielfältig über die letzten Ereignisse in unserer Gesellschaft. Wir werden leider über Trauriges, aber auch über erfreuliches Geschehen zu berichten haben.

 

Nachruf auf

Hans Albrecht Schwarz-Liebermann von Wahlendorf

 

Hans Albrecht Schwarz-Liebermann von Wahlendorf, mit seiner Frau Denise eines unserer langjährigen Mitglieder, Neffe des Malers Max Liebermann, starb am 6. August 2011 nach langer Krankheit im Alter von 89 Jahren. Er war ein Europäer der ersten Stunde und hat sein gesamtes berufliches Leben als Diplomat und Wissenschaftler der europäischen Integration gewidmet. Nach seinem Jurastudium war er zunächst im Auswärtigen Amt tätig, wurde Berater von Konrad Adenauer und arbeitete mit Robert Schuman zusammen. Er war Saarbeauftragter der Bundesregierung. Später wirkte er als stellvertretender politischer Direktor bei der NATO und als Generaldirektor für Wissenschaft und Hochschulen des Europarates. In den letzten 20 Jahren seines Berufslebens lehrte er als Hochschulprofessor für Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung in Nizza und Lyon. Nach seiner Emeritierung galt sein Engagement dem Institut Robert Schuman pour l’Europe in Paris, dem er 10 Jahre als Präsident vorstand. Mehr als 20 Veröffentlichungen zu rechtsphilosophischen und rechtsvergleichenden Themen in mehreren Sprachen tragen seinen Namen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet (Officier dans l’ordre des Palmes académiques, Mérite européen in Gold und afrikanische Orden). Wir werden ihm wie seiner zwei Jahre vor ihm verstorbenen Frau Denise ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Nachruf auf

Josef Kempen

1929 - 2011

 

Josef Kempen war viele Jahre engagiertes Mitglied unserer Gesellschaft. An der Seite seiner Frau, unserer ehemaligen hochgeschätzten Vizepräsidentin Lyliane Kempen belebte er unsere Treffen mit seinem rheinischen Humor. Er war ein Sprachgenie, neben Englisch und Französisch, seine Lehrfächer, sprach er Niederländisch, Friesisch und konnte auch Afrikaans.

Er widmete sich neben der Zusammenarbeit mit Frankreich vor allem der Zusammenarbeit und der Aussöhnung mit den Niederlanden. Ihm ist es zu verdanken, dass Niederländisch an Realschulen und Gymnasien Nordrhein-Westfalens ordentliches Lehrfach wurde. Die deutsche und die belgische Regierung zeichneten ihn für seine Verdienste mit hohen Orden aus:

Bundesverdienstkreuz am Bande,

Ritter im Kronorden Belgiens,

Offizier im Leopoldsorden,

(Auszeichnung des Königs von Belgien)

Europamedaille Straßburg,

Diplôme d’Honneur, Poésiade, Paris.

 

Seine schwere Krankheit fesselte ihn in den letzten Jahren an den Rollstuhl. Er freute sich, wenn seine Frau Lyliane, die ihn stets liebevoll pflegte, ihm über das Aktuellste aus unserer Gesellschaft berichtete. Wir werden ihm ein liebevolles und ehrendes Andenken bewahren.

 

 

Der Präsident unter Palmen

 

Unser Vorsitzender, Dr. Wolfgang Linckelmann, erhielt aus den Händen von Generalkonsul Hugues Nordi am 13.9.2011 die Insignien eines "Officier des Palmes académiques".

 

Napoléon, der den Orden 1808, im Jahr des Erfurter Fürstenkongresses, für Verdienste in Bildung und Lehre geschaffen hat, wäre wohl zufrieden gewesen: In den Räumen des Universitätsclubs Bonn, unter Leitung des früheren Rektors der Universität, Professor Huber, mit Landrat Frithjof Kühn an der Spitze des Beirats der Deutsch-Französischen Gesellschaft sowie Mitgliedern des Vorstandes, mit der Leiterin des Institut Français, Frau Dr. Robert, dem Vertreter des Romanischen Seminars, Dr. Jung, den Repräsentanten des Internationalen Clubs La Redoute und des Colloquium Humanums fanden sich viele Freunde des Geehrten ein, der sich als "frankophiler Musensohn" dafür bedankte, dass die Auszeichnung viele Facetten seines Beitrags zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in Europa anerkannte.

 

Generalkonsul Nordi hob zudem im Einzelnen Linckelmanns engagierte Tätigkeit für die internationale Jugendpolitik, das Deutsch-Französische Jugendwerk, den Fonds Européen de la Jeunesse in Straßburg, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, für viele weitere Aufgaben im Bundesministerium für Familie, Jugend, Gesundheit, Frauen und Senioren und schließlich für die Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages über die Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements hervor. Linckelmanns erfolgreiche Leitung der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG) Bonn-Rhein/Sieg sowie seine Tätigkeit als Vizepräsident der Vereinigung deutsch-französischer Gesellschaften für Europa fanden ebenfalls die entsprechende Würdigung. Nicht zuletzt unterstrich er die besondere Rolle des deutsch-französischen Motors für die Weiterentwicklung Europas.

 

Der neue "Officier" verriet in seiner Dankesrede, dass er seine Liebe zu Frankreich auf der Route Napoléon entdeckt habe und seit vielen Jahren durch seine Frau Françoise immer weiter in "die Feinheiten der französischen Sprache und Kultur" eindringen kann. Offenbar hat sich sein Nachhilfeunterricht in Französisch, der schulwechselbedingt einmal nötig war, als Beginn eines lebenslangen Lernens erwiesen.

 

Den Kolleginnen und Kollegen, die ihn in der DFG unterstützen oder unterstützt haben, widmete Linckelmann ebenso angemessenen Dank wie den vielen Partnern der DFG, die durch ihre Kooperationsbereitschaft zum guten Gelingen der vielfältigen Initiativen beitragen. Es versteht sich, dass der Abend mit Huldigungen an die "cuisine française" und an Chopin und Schumann angenehm zu Ende ging.

Rudolf Herrmann

 

PS. Da die Veranstaltung im Schatten von Palmen stand, war an diesem Freudentag über die Brennnesseln in der deutsch-französischen Kooperation nichts zu sagen.

Beide Fotos: Barbara Frommann

 

Rückschau

 

Am 15. September 2011 stellte uns Klaus Peter Schmid im Universitätsclub sein Buch vor: „Das rätselhafte Testament – der Fall Jaqueline Heusch und Herbert Ranft“. Klaus Peter Schmid, ehemaliger ENA-Student und langjähriger Redakteur der „Zeit“ in Paris, Bonn, Brüssel und Berlin, als Journalist mehrfach ausgezeichnet, hat ein spannend zu lesendes Buch geschrieben,

das sich über 900 Jahre durchgängig im Besitz der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck, bis zur Gründung 1999 einer Stiftung mit Gartenkunst und Landschaftskultur als Ziel, und es konnte über Jahrhunderte hinweg seine Autonomie zwischen den Machtzentren Kurköln, Jülich und Geldern bewahren. Das Schloss selbst ist eine prächtige frühbarocke Vierflügelanlage, die eine seiner Bewohnerinnen, Constance de Salm, nicht ohne Humor so beschreibt: „Ich befürchte, dass mein großes Schloss Sie etwas enttäuscht! Zum Ersten sind meine Türmchen hexagonal und spitz wie gotische Kirchtürme, was gar nicht so romantisch wirkt, wie Sie sich es vorstellen. Zum Zweiten habe ich es letztes Jahr (O Schande) weiß tünchen lassen, was ihm diesen ehrwürdigen Schein, die Eulen und die Fledermäuse weggenommen hat. Und Gipfel der Delikte, die Mutter meines Mannes, die Angst hatte, dass die Zugbrücke unter ihrem Wagen einstürzt, hat sie durch eine Backsteinbrücke ersetzen lassen… Aber das Grandiose

dieses Hauses gefällt mir…“ (Aus einem Brief an Louis-Paul Courier, der sie auf Dyck besuchen will). Nach der Besichtigung durften wir uns im barocken Festsaal hinsetzen und Sylvie Tyralla-Noel erzählte über das Leben und Wirken der Fürstin Constance zu Salm (1767-1845) und las einige Passagen aus ihrem Roman „Vingt-quatre heures d’une femme sensible“, in dem sie die Wirren und Schmerzen beschreibt, die die Eifersucht in der Seele einer jungen Dame auslöst. Nach dem Mittagessen hatten wir noch Zeit, durch den herrlichen Park zu wandeln.

 

das sich als eine wahre Kriminalgeschichte entpuppt. Es ist der Bericht über die Erbschaft der Jacqueline Heusch an das Deutsch-Französische Jugendwerk, einem Millionen-Vermögen, dessen Herkunft äußerst fragwürdig ist, und dessen Bestimmung schwer nachzuvollziehen bleibt.

Foto: Barbara Frommann

 

Es ist ein streckenweise schier unglaublicher Bericht über die Begegnung zweier Menschen und ihrer Beziehung in einer bewegten Zeit, einer jungen Französin aus bürgerlichem Haus und einem wesentlich älteren deutschen Ex-Spion. Eine deutsch-französische Liebesgeschichte in dem von der

Wehrmacht besetzten Paris vor der Kulisse von Spionage und Okkupation, von Widerstand und Kollaboration, von Theater, Kunstraub und Schwarzmarkt.

Der Autor stellte sich anschließend den Fragen der interessierten Zuhörerschaft, und signierte sein Buch. Bei einem Umtrunk konnte der Gedankenaustausch fortgesetzt werden. Das Buch ist im August 2011 im Bouvier-Verlag Bonn erschienen und kostet 22.- €

 

Am 17. September 2011 fuhren wir zu Schloss Dyck (Kreis Neuss), eines der kulturhistorisch bedeutendsten Wasserschlösser des Rheinlands, wo wir eine Führung

durch die Schlossanlage gebucht hatten. Mit seinen Vorburgen und dem Wirtschaftshof erstreckt es sich über vier Inseln im Kelzenberger Bach und ist von einem malerischen englischen Landschaftsgarten umgeben. Seine Geschichte ist seit 1094 belegt, als „Hermannus de Dicco“ in einer Urkunde des Erz-bischofs zu Köln erwähnt wird. Das Anwesen bleibt

Vom 22. bis 25. September 2011 fand in Kiel der 56. Kongress der VDFG/FAFA statt. Die Deutsch-Französische Gesellschaft Schleswig-Holstein hatte es übernommen, zu ihrem 60. Geburtstag den Kongress unter dem Motto „Europa interkulturell vernetzen – Herausforderung an die Deutsch-Französische Zivilgesellschaft“ zu organisieren. In vier Arbeitsgruppen wurden die Themen (1) Mehr-Werte schaffen durch interkulturelle Vernetzung – Deutsch-Französische Gesellschaften und Partnerschaftskomitees als Wegbereiter im europäischen Miteinander, (2) Zivilgesellschaft und Wirtschaft – Mehr-Werte schaffen durch innovative Kooperationen zwischen Firmen und Vereinen, Grenz- oder Partnerregionen, (3) Spracherwerb – mehr als Wörter lernen – Wertvorstellungen, Denkstrukturen der anderen kennen und verstehen, Interkulturalität erfahren, (4) Bloggen, Facebook, Twittern – Deutsch-Französische Gesellschaften und Partnerschaftsvereine auf dem Weg in soziale Netzwerke, behandelt.

In einem Podiumsgespräch stellten Christophe Chaillou, Directeur Général de l’Association Française du Conseil des Communes et Régions d’Europe, Andrzej Osiak, polnischer Generalkonsul in Hamburg, Cathy Kietzer, Dänin und Kieler Stadtpräsidentin, Dr. Eva-Sabine Kuntz, Generalsekretärin des DFJW, und Jessica Chamba, Vice-Präsidentin des Mouvement Européen- International ihre Sichtweisen vor. Es moderierte Dr. Klaus Nutzenberger, Direktor des Europabüros des DStGB in Brüssel. Fazit: Es gibt in allen Bereichen gute Vorsätze, deren Realisierung von stagnierenden und rückläufigen Haushaltsabsätzen begrenzt wird.

Die Schlussveranstaltung am Sonntagmorgen stand zunächst ganz im Zeichen der Verleihung der Insignien eines „Officier des Palmes académiques“ an den Präsidenten der VDFG, Gereon Fritz, für sein großes, Jahrzehnte währendes Engagement für die deutsch-französische Sache durch den französichen Botschafter, S.E. Maurice Gourdault- Montagne.

Der Jugend-Theaterpreis der VDFG wurde an drei Jugendtheatergruppen von Schulen in Berlin, Plön und Aachen verliehen.

In seiner Festansprache zum Thema „Platz der deutsch-französischen Gesellschaften in der deutsch-französischen Kooperation heute und morgen“ stellte Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts (DFI) – Ludwigsburg vier Thesen zum Gelingen der Kooperation auf:

1. Der politische Wille der Bevölkerungsmehrheit.

2. Das politische Umfeld ( z. B.: Deutsch-französischer Freundschaftsvertrag).

3. Unterstützende Institutionen (z.B. DFJW).

4. Diskurs über die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft: DFG und Partnerschaftsvereine als Basisorganisation der deutsch-französischen Zusammenarbeit: Die Deutsch-Französischen Gesellschaften sind ein gutes Beispiel für partizipative Demokratie.

Weitere Informationen lesen Sie auf der Internetseite der VDFG: www.vdfg.de

Foto: Endell

 

Gereon Fritz (Mitte) Präsident der VDFG, wurde auf der Abschluss-Zeremonie des VDFG- Kongresses in Kiel am 25. September 2011 von dem französischen Botschafter, S.E. Botschafter Maurice Gourdault-Montagne (links), mit dem Orden "Officier des Palmes Académiques" für sein großes, Jahrzehnte währendes Engagement für die deutsch-französische Sache ausgezeichnet. Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Harry Peter Carstensen (r.), gratulierte dem frisch dekorierten "Officier" ebenfalls.

Foto: KlDH

Schlussworte des Präsidenten der französischen Schwesterorganisation FAFA Gérard Thieser am Rednerpult.

 

Der 57. Deutsch-Französische Kongress wird vom 27. bis 30. September 2012 in Nancy stattfinden.

 

Vorschau

 

Achtung - Terminänderung !!!!!

 

Nicht am Donnerstag, dem 13. Oktober, sondern am Mittwoch, dem 26. Oktober: Nachdem Deutschland im europäischen Alleingang den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschlossen hat, stellen sich viele Fragen. Wir freuen uns deshalb, dass es uns gelungen ist, den Vizepräsidenten der Bundesnetzagentur, Johannes Kindler, zu einem Vortrag mit dem hochaktuellen Thema: „Nach der Energiewende in Deutschland – wie geht es weiter mit Frankreich und Europa?“ zu gewinnen. Wir veranstalten den Abend gemeinsam mit dem Colloquium Humanum und - dem Thema angemessen – mit den Stadtwerken Bonn. Der Vortrag findet am 26. Oktober 2011 um 19.30 Uhr im Konferenzsaal der Stadtwerke Bonn, Theaterstrasse 24, statt. Im Anschluss ist ein Umtrunk vorgesehen. Siehe beigefügte Einladung!

 

Am Freitag, dem 21. Oktober 2011 laden wir zu unserem traditionellen Dîner amical in das Sankt Anno – Parkrestaurant in Bad Honnef ein. Der Sommelier und Student der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef Guillaume Bourgain wird uns eine Einführung in das Weltkulturerbe „Französische Küche“ geben. Wir erbitten Ihre Anmeldung und Überweisung des Kostenbeitrages von € 38,00 auf das Konto der Gesellschaft bis 17.10.2011. Der Preis umfasst den Sektempfang und das Dreigängemenue. – Siehe auch besondere Einladung. Der Parkplatz am Restaurant ist für uns geöffnet!

 

Am Sonnabend, dem 29. Oktober 2011 fahren wir gemeinsam mit der Kölner DFG mit dem Bus nach Lüttich. Wir wollen dort u. a. das neue Museum Grand Curtius und die Stiftskirche St. Barthélemy besichtigen. Die Fahrt wird pro Person € 25,00 kosten. Abfahrt ab Rigal’sche Wiese um 08.00 Uhr ( Treffen um 7.45 Uhr). Ihre Anmeldung beim Generalsekretär und Überweisung des Kostenbeitrages erbitten wir bis 24.10.2011

 

Am 10. November 2011 laden wir zu einer „Table Ronde“ zum Thema „Politische Impulse und praktische Auswirkungen des Weimarer Dreiecks“ ein. Anlässlich 20 Jahre Weimarer Dreieck diskutieren: Dr. Angelika Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Staatskanzlei NRW, Jerzy Kranz, ehemaliger polnischer Botschafter, Prof. Dr. Jérôme Vaillant, Universität Lille, Moderation: Gert Kolbe, Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Universitätsclub Bonn, Konviktstrasse 9. Gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn und dem Universitätsclub. Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 7.11.2011 beim Generalsekretär

 

Am 18. und 19. November 2011 laden wir Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler zum Besuch des 13. Deutsch-Französischen Forums - Die Deutsch-Französische Hochschulstudienmesse – ein. Hier finden sie wichtige Informationen über die deutsch-französischen Studiengänge, Praktika und mögliche Arbeitsplätze. Dazu können die Teilnehmer Gespräche mit Unternehmensvertretern über Ausbildungs-anforderungen, Berufsaussichten und Anstellungs-möglichkeiten führen. Weitere Informationen zu Anmeldung, Kosten und Reiseverlauf siehe : www.dfg-bonnrheinsieg.de

 

Am Sonnabend, dem 26. November 2011 treffen wir uns auf der Godesburg um 15.00 Uhr zu unserem jährlichen Adventskaffee, dieses Mal mit Kammermusik – Flötenquartett von Mozart - gespielt von Mitgliedern der DFG. Wir erbitten Ihre Anmeldung beim Generalsekretär bis 23.11.2011. Kosten nach individuellem Verzehr, vor Ort zahlbar.

 

Am Freitag, dem 2. Dezember 2011 wird Thérèse Pacqueteau den Autor Andreï Makine und sein Buch „Le Testament français“ in französischer Sprache vorstellen. Beginn um 19.30 Uhr im Hause Tyralla-Noel, Deutschherrenstrasse 90 in Bad Godesberg. Anmeldungen bis 29. 11.2011 erbeten.

Andreï Makine est né en 1957 en Sibérie où il passe sa jeunesse. Docteur ès lettres de l’université de Moscou, il quitte son pays au début des années quatre-vingt pour s’installer définitivement en France. Après des débuts difficiles – ses trois premiers romans passent presque inaperçus – le prix Goncourt (la plus grande récompense littéraire française) lui est attribué à l’unanimité en 1995 pour « Le testament français ». Il reçoit la même année deux autres prix pour ce roman.

Pour citer Makine, le testament français « C'est en effet l'histoire d'une transmission de connaissance, d'un passage culturel, où une femme - ma grand-mère, Charlotte - lègue une culture, un pays à son petit-fils. Et ce pays est la France. Ce legs n'est pas un héritage au sens matériel, mais un testament au sens intellectuel. ».

La France de Charlotte - « cette Française égarée dans l’immensité neigeuse de la Russie » - est celle de la Belle Epoque, pays merveilleux aux yeux de ce jeune citoyen soviétique des années cinquante. L’amour, la poésie, les décors fastueux et la cuisine délicate semblent imprégner toute la vie quotidienne des habitants de cette lointaine « Atlantide ». « Le testament français », un roman ou plutôt un poème qui envoûte le lecteur jusqu’à la révélation finale.

Ankündigung

Die Deutsch-Französische Gesellschaft plant die Exkursion des Jahres 2012 nach LYON mit einem Auftakt im Beaujolais und Besuchen von Vienne und des Klosters Brou bei Bourg-en-Bresse für den Zeitraum vom Sonntag, dem 3. Juni 2012 bis Sonnabend, dem 9. Juni 2012. Nach dem jetzigen Planungsstand beträgt der Reisepreis etwa € 625 im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag € 180. Im Preis sind enthalten: Hin- und Rückreise im Omnibus, 6 Übernachtungen mit Frühstück, 4 Mahlzeiten, alle Eintritte und Führungen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen sind erst nach Erscheinen der endgültigen Ausschreibung (Dezember 2011) möglich.

Hinweise

- Andere Veranstaltungen:

18. Oktober 2011, 19.30 Uhr: Heinrich von Kleist im Gespräch – eine szenische Lesung mit und von Sylvie Tyralla-Noel und Peter Andersch, Buchhandlung Böttger, Maximilianstr. 44 in Bad Godesberg .

 

27. November, 2011, 18.00 Uhr: Sylvie Tyralla-Noel und Peter Andersch lesen aus der Korrespondenz von Franz Liszt (u.a. mit Marie d’Agoult und Clara und Robert Schumann) im Arndt-Haus.

 

- Umbenennung des Robert-SchumaN-Instituts

 

Chers amis,

 

Depuis le 1er janvier l’Institut Français est devenu l’opérateur unique du Ministères des Affaires étrangères et européennes pour l’action extérieure de la France dans le monde. A cette occasion l’Institut Robert Schuman prend au 1er octobre le nom d’institut français-Bonn. Il continue à être porté par l’Ambassade de France et l’Université de Bonn. Je vous invite dès à présent à découvrir notre nouveau site :

www.institutfrancais.de/Bonn où vous trouverez notre nouveau programme à consulter régulièrement ! En attendant le plaisir de vous accueillir à l’institut je vous souhaite un très beau début d’automne ensoleillé…et culturel !

Dr.Catherine Robert

Institutsdirektorin und Hochschulattachée der französische Botschaft (für NRW-Hessen)

catherine.robert@institutfrancais.de

INSTITUT FRANÇAIS BONN

Adenauerallee 35,

53 113 Bonn

T +49 228 73 76 09

F +49 228 73 76 06

 

Coin littéraire

Constance de Salm : Vingt-quatre heures d’une femme sensible.

 

Lettre première, Mercredi, à une heure du matin.

Mon amour, mon ange, ma vie, tout est trouble et confusion dans mon âme ! Depuis une heure entière, j’attends, j’espère. Je ne puis me persuader que tu ne sois pas venu, que tu ne m’aies pas au moins écrit quelques lignes, après cette fatale soirée. Il est une heure… peut-être es-tu encore chez cette femme !... Quelle nuit vais-je passer ! Ah ! mon Dieu ! Je n’ai pas une pensée qui ne soit une douleur. Le ciel sait que le moindre doute sur ta tendresse me paraîtrait une horrible profanation ; mais n’est-ce donc rien que ces longues heures de désespoir ?

Lettre VI

La face de mes idées est changée subitement, je ne sais pourquoi. Je ne souffre pas moins, je raisonne davantage. Mes sensations sont les mêmes ; mes pensées sont différentes. Je croyais voir à l’instant un devoir impétueux dans la nécessité de cacher notre amour, et maintenant ce mystère ne me semble plus qu’un sacrifice inutile et dangereux. Je rougis à mes propres yeux de ces variations, sans pouvoir m’en expliquer la cause. Peut-être arrive-t-il un moment où l’âme, épuisée par des agitations trop violentes, nous ôte la force de notre jugement. Peut-être, au contraire, cesse-t-elle alors de le troubler. Quoi qu’il en soit, écoutez-moi, mon ami, écoutez-moi avec attention.

Je vous tourmente, je le sens ; je suis jalouse, ridiculement jalouse. […]

Ai-je tort, ai-je raison ? Je ne le sais pas ; je ne veux pas le savoir. Vous vous justifierez sans doute cette fois comme les autres, c’est tout ce qu’il me faut. Je vous croirai, quoi que vous disiez. Que le ciel me préserve de douter des paroles de l’homme à qui j’ai donné mon cœur. […]

Je vous aime, mon ami, plus que l’on jamais aimé ; mais il ne se passe pas une minute de ma vie sans qu’une secrète anxiété ne se mêle à l’enchantement de ma passion. […]

 

A vos casseroles

Tarte aux poivrons

200g de farine

100g de beurre

1 œuf

Sel

1 cuiller à café de vinaigre balsamique

5 poivrons rouges

50g d’amandes émondées en poudre

200g de fromage de chèvre frais

3 cuillers à soupe d’huile d’olive

2 cuillers à café de vinaigre balsamique

8 tiges de basilic frais

1 citron

Sel, poivre

 

Préparez une pâte brisée avec la farine, le beurre, l’œuf, le sel et le vinaigre, ajoutez éventuellement un peu d’eau. Laissez reposer une heure au frais.

Chauffez le four (200°), posez les poivrons sur la grille posée sur la lèchefrite et faites les griller en les retournant régulièrement environ 30 mn. Laissez-les refroidir puis pelez-les et enlevez les pépins. Passez-les au mixeur pour obtenir une purée lisse, ajoutez la poudre d’amandes, le zeste du citron, l’huile et le vinaigre et mixez pour obtenir une préparation fine.

Beurrez un moule à tarte, étalez la pâte brisée, en garnir le moule, émiettez le fromage et garnissez en la pâte, versez la préparation au poivrons, garnissez de feuilles de basilic et enfournez en bas environ 45 mn à 225°. Servez chaud ou tiède.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Syvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 


 

Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Sylvie Tyralla-Noel; Dr. Wolfgang Linckelmann E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn, Kontonummer 6999, BLZ: 370 501 98

Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist Mitglied der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa (VDFG)