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InfoBrief 2017-1



Nr. 2017-1

03. Januar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, chers amis,


mit diesem ersten Info-Brief im Jahre 2017 möchten wir Ihnen ein gutes neues Jahr wünschen, an die Veranstaltungen des letzten Quartals erinnern und Sie über die nächsten unterrichten.

Rückschau

Am Donnerstag, 22. September 2016, im übervollen Vortragsraum des Universitätsclubs referierte die GA-Frankreichkorrespondentin Birgit Holzer über ihre Erfahrungen und Einsichten.
Sie beschrieb ein Land, das sich in einer tiefen politischen Krise, einer moralischen Krise und einer Vertrauenskrise befindet. Sie erklärte, dass viele Bürger sich abgehängt fühlen, verloren in einer globalisierten Welt und abgeschnitten von einer politischen Elite, die keinen Kontakt zu den Bürgern hat und anscheinend in einer anderen Welt voller Skandale lebt. Bleibt François Hollande im Amt, zieht Nicolas Sarkozy wieder ein, welche Rolle wird Marine Le Pen spielen? Wird der nächste Präsident ein strahlender Sieger sein oder nur das kleinere Übel? Sie beschrieb ein Land, das nach den letzten Attentaten in Angst lebt, aber trotzdem voller Selbstbewusstsein Stärke und Größe zeigt. Sie bedauerte, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit eher von Klischees und Vernunftehen lebt - Klischees sind zwar besser als Indifferenz! – als von tiefen Kenntnissen des Nachbarlandes.

Am Mittwoch, 28. September 2016 besichtigten wir die Ausstellung „der Rhein – eine Flussbiografie“. Uns wurde ein einprägsames Bild von der geschichtlichen Entwicklung der Länder gezeigt, die an dieser vielleicht verkehrsreichsten Wasserstraße der Welt liegen. Der Rhein ist seit den Römern mit wechselnden Fronten zwischen feindlichen Parteien Pforte, Festung und Grenze, Brücke und Furt. Mit den wechselnden politischen Allianzen veränderte sich das Gesicht der Städte, die Burgen verloren ihren Zweck, die Mautstationen verschwanden und, um die Beförderung der Güter zu beschleunigen, wurde der Fluss begradigt, mit den zum Teil katastrophalen Folgen, die wir heute regelmäßig erleben. Eine Einladung zum Nachdenken.

Von Samstag, 8., bis zum Sonntag, 9. Oktober, fuhren wir auf Victor Hugos Spuren am Rhein. Eine kleine Reise, die uns von Bonn nach Bingen am Rhein führte – abwechslungsweise mit Bus und Schiff. Begleitet von Victor Hugo, Alexandre Dumas, Clemens Brentano, Karl Simrock u.a. besichtigten wir Andernach, Sankt Goar und Bacharach (von Sankt Goar bis Bacharach auf dem Schiff) auf dem Hinweg, warfen einen gar nicht so furchtvollen Blick auf den Mäuseturm. Auf dem Rückweg fuhren wir hoch zur Lorelei und bewunderten die herrliche, ergreifende Landschaft, den gefährlich engen Rhein. Die mutigsten unter uns gingen den Berg hinunter zu Fuß, an der Katz vorbei bis Sankt Goarshausen. Wir machten eine kurze Pause in Lorch und fuhren zur romantischen Burg Lahneck und von dort zurück nach Bonn.

Der Rhein, von Alexandre Dumas gesehen:
Il est difficile, à nous autres Français, de comprendre quelle vénération profonde les Allemands ont pour le Rhin. C’est pour eux une espèce de divinités protectrices. […] Pour eux le Rhin est l’emblème universel ; le Rhin c’es la force ; le Rhin c’est l’indépendance ; le Rhin c’est la liberté. Le Rhin a des passions comme un homme ou plutôt comme un Dieu. Le Rhin aime et hait, caresse et brise, protège et maudit…

Der Rhein, von Victor Hugo gesehen:
Sie wissen, ich habe oft gesagt, ich liebe Flüsse. Über Flüsse werden sowohl Ideen als auch Waren befördert. […] Ja, mein Freund, der Rhein ist ein edler Fluss: aristokratisch, republikanisch, kaiserlich, würdig, sowohl Frankreich als auch Deutschland anzugehören. Die gesamte europäische Geschichte, in ihren zwei großen Aspekten betrachtet, liegt in diesem Fluss der Krieger und der Denker, in dieser phantastischen Woge, die Frankreich zur Tat anregt, in diesem tiefgründigen Rauschen, das Deutschland träumen lässt.

Vom Donnerstag, 13. bis zum Sonntag, 16. Oktober fand der Kongress der VDFG und FAFA in Chambéry statt.
Gut 300 Teilnehmer, darunter auch drei Mitglieder unserer Gesellschaft und Gäste, zeigten sich sehr interessiert an dem perfekt organisierten Kongress-Geschehen, der sich vor dem Hintergrund der aktuellen Brisanz um den Zusammenhalt von Europa mit der Frage beschäftigte, welchen Dienst an der europäischen Wertegemeinschaft die langjährige Freundschaft und die gute Zusammenarbeit der deutsch-französischen Zivilgesellschaften dem Projekt “Europa” erweisen kann. Denn die vielen Partnerschaftsvereine und die zahlreichen Deutsch-Französischen Gesellschaften haben eine klare Mitverantwortung dafür, dass weiterhin und mehr denn je ein Europa mit menschlichem Antlitz wächst und gedeiht. Stichwort: Bürgerdiplomatie. Die Sache des Franco-Allemand wollen und werden die Bürger nicht alleine der Politik überlassen. Gleichzeitig müssen die bürgerschaftlichen Akteure des Franco-Allemand ihre Volksvertreter in ihrem Bemühen um Gerechtigkeit und Völkerverständigung in Europa und der Welt unterstützen und ermutigen.

In vier Arbeitskreisen zu den Themen Wirtschaft, Jugend, Deutsch-Französische Gesellschaften und Interkulturelle Akteure fanden sich die Kongressteilnehmer unter dem Kongress-Motto “Europa” zur Debatte und zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Am Ende des Kongresses haben die Teilnehmer aus Frankreich und Deutschland diese Resolution verabschiedet:
PARTNERSCHAFT UND ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN FRANKREICH UND DEUTSCHLAND IM DIENST EUROPAS

Abschlusserklärung des 61. Jahreskongresses der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa vom 13. bis 16. Oktober 2015 in Chambéry.

Wir erinnern mit Dankbarkeit an die vielen Initiativen von Deutschen und Franzosen, die Vergangenheit zu überwinden und neue Wege in die Zukunft zu eröffnen, an die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl / Montan-Union durch Robert Schuman und Jean Monnet, an die Leistungen Deutsch-Französischer Gesellschaften und Partnerschaftsvereine für Annäherung, besseres Kennenlernen und gegenseitiges Bemühen um Verstehen zwischen den Menschen unserer beiden Länder, an den Abschluss des Vertrags über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit vom 22. Januar 1963 und u.a. die gemeinsame Erklärung des Bundestages und der Assemblée nationale vom 22. Januar 2013, an die Errichtung des Deutsch-Französischen Jugendwerks am 5. Juli 1963, das über 8 Millionen Jugendlichen die Möglichkeit gegeben hat, im Partnerland Erfahrungen zu sammeln, an die Austauschprogramme, die in nationaler oder bi-nationaler Regie auf den verschiedensten Ebenen von den Schulen bis hin zu Betrieben organisiert werden.

Wir sehen mit großer Sorge, dass trotz aller politischen Willenserklärungen faktisch nicht mehr, sondern weniger Schülerinnen und Schüler die Partnersprache erlernen, die Schulreform in Frankreich bezüglich der „classes européennes“ und der „classes bilangues anglais/allemand“ von großem Nachteil sein wird für alle Arten des Austausches, nicht allein im Bereich der Schulen, sondern auch der Deutsch-Französischen Gesellschaften und Partnerschaftsvereine; dass das französische Erziehungsministerium mangels Deutschlehrkräfte nicht imstande zu sein scheint, die Wünsche der Familien nach Deutschunterricht zu erfüllen, aufgrund des Rückgangs der Partnersprache-Lernenden deutsch-französische Städtepartnerschaften nur mit Mühe ihre Programmvorstellungen realisieren können, Schülern in berufsbildenden Schulen, Auszubildenden und jungen Berufstätigen dadurch die erforderliche Mobilität für Praktika oder Arbeitsplätze im Partnerland oder einem anderen europäischen Land erschwert wird.

Wir fordern daher, dass:
  • in Frankreich Deutsch als 2. Fremdsprache ab der „Cinquième“ verpflichtend angeboten wird, respektive in Deutschland Französisch ab Klasse 6 in allen weiterführenden Schulen, um die Kenntnis europäischer Kultur zu fördern und so immer mehr junge Menschen als Akteure im Aufbau Europas zu gewinnen,
  • Französisch, respektive Deutsch als 2. Fremdsprache auch in berufsbildenden Schulen gefördert wird,
  • die Zahl der Wochenstunden für das Erlernen von Fremdsprachen in Frankreich und Deutschland deutlich erhöht wird (z.Zt. nur 2 bis max. 3 Std./Woche),
  • dem erfolgreichen Beispiel der zuletzt beigetretenen Mitgliedsländer folgend in der breiten Öffentlichkeit Werbung für Europa und seine Institutionen erfolgt, damit sich Deutschland und Frankreich gemeinsam für eine Stärkung Europas engagieren können, um das Vertrauen der Bürger in Europa wiederzugewinnen
  • das in Deutschland erfolgreiche duale Berufsausbildungssystem auch Eingang findet in Frankreich und im Rahmen dieser dualen Ausbildung in beiden Ländern Austausch und Praktika im Partnerland vorgesehen werden, um dadurch berufliche Mobilität und Chancen auf dem Arbeitsmarkt für junge Leute zu verbessern,
  • Städtepartnerschaftsvereine und Deutsch-Französische Gesellschaften eine bessere und gesicherte Finanzausstattung erhalten als dies vielerorts der Fall ist.”
Beschlossen auf dem VDFG-FAFA-Kongress in Chambéry, am 16. Oktober 2016.

Am 28. September 2016 trafen wir uns im Heimatmuseum Lengsdorf zu einer gut besuchten Weinprobe mit Weinen aus dem Südwesten Frankreichs. Klausdieter Hübschmann stellte kenntnisreich folgende AOC-Weine vor: einen Cahors, einen Côtes de Bergerac, einen Jurançon, einen Madiran, einen Montravel und als Krönung einen Pécharmant.

Am 10. November 2016 luden wir zusammen mit dem Institut Français zu einer Soirée „Erik Satie“, anlässlich seines 150. Geburtstags. Neben sehr bekannten Stücke wie die „Gymnopédies“, die „Gnossiennes“ oder „Croquis et agaceries d’un gros bonhomme de bois“ spielte und kommentierte Matthias Rhein (am Klavier) einige Stücke, die vielen von uns nicht bekannt waren, „le Piccadily“, „the dreaming Fish“ oder die kurzen Tänze aus der comédie lyrique „Le piège de Méduse“. Sylvie Tyrall-Noel las einige Texte von Erik Satie vor, u.a. „la journée du musicien“ und „Choses de théâtre“. Rudolf Herrmann gab interessante Hinweise zum Geist der Zeit, von der Belle-Epoque bis zur Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, im Zusammenhang mit Saties musikalischem Schaffen. Das Publikum bedankte sich mit Lachen und viel Applaus.

Am 21. November 2016 luden wir zusammen mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln- Bonn, dem Colloquium Humanum und der Hans-Albert-Buss-Stiftung zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „25 Jahre Weimarer Dreieck – Politische Geometrie in der Praxis“ ein.

Zur Erinnerung: Die Gründung des Weimarer Dreiecks geht auf ein Treffen der Außenminister der drei Länder Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski am 28. und 29. August 1991 im thüringischen Weimar zurück. In ihrer 10 Punkte umfassenden "Gemeinsamen Erklärung zur Zukunft Europas" betonten die drei Minister, dass für das Gelingen zukunftsfähiger Strukturen europäischer Nachbarschaft Polen, Deutsche und Franzosen maßgebliche Verantwortung tragen. Die Zusammenarbeit im 'Weimar-Format' sollte von vornherein dazu dienen, nicht nur Polen, sondern auch die anderen neuen Demokratien in Mittel- und Osteuropa an die Europäische Gemeinschaft heranzuführen. Nach der Osterweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004 wurde das Weimarer Dreieck immer stärker ein Gesprächsforum von gleichberechtigten Partnern zu aktuellen europapolitischen Fragen.
Es diskutierten Karl Lamers, der langjährige außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Philippe Gustin, Préfet, Botschafter und Mitteleuropa-Spezialist, und Jacek Ko?tan, der Vizedirektor des Solidarno??-Studienzentrums Gda?sk/Danzig. Die Moderation teilten sich Michael Lingenthal und Rudolf Herrmann. Nach einem Statement zu ihrer jeweiligen Sicht der beiden Nachbarn äußerten sich die Diskutanten zu den Gefahren, die das Aufkommen von Nationalismus und Populismus, nicht nur in den drei Ländern des Dreiecks, hervorrufen. Auch die Schwierigkeiten wurden diskutiert, die die Osterweiterung der Europäischen Union mit sich bringt, der fehlende Konsens, die neuen Egoismen und eine gewisse Angst vor der Zukunft, sowie, was passiert, wenn die Vereinigten Staaten sich zurückziehen und die nukleare Verteidigung Europas nicht mehr gewährleisten.
Am Ende der engagierten und fundierten Diskussion blieb die Frage offen: Lebt das Weimarer Dreieck noch?

Vorschau

Am Sonntag, 22. Januar 2017 laden wir zu unserer traditionellen Neujahrsmatinee ein. Da dieses Jahr die Matinee am Deutsch-Französischen Tag stattfindet, war der Vorstand sehr bemüht, dem Tag einen besonderen Glanz zu geben. Wir konnten Alexander Graf Lambsdorff, seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments und seit 2014 Stellvertretender Präsident des Parlaments gewinnen, der die Festrede halten wird. Siehe besondere Einladung.

Am Freitag, 3. Februar 2017 treffen wir uns zum Dîner Amical im Hotel Krone in Königswinter. Siehe besondere Einladung.

Am Samstag, 11 Februar 2017 fahren wir nach Wuppertal, wo wir die Degas & Rodin- Ausstellung im von-der-Heydt-Museum besichtigen. Wir beabsichtigen, nach der Führung gemütlich das Mittagessen einzunehmen und danach nach Bonn zurück zu fahren.
„Sie kannten und sie schätzten sich. Sie beneideten und bewunderten einander. Ihre Werke waren Anmut und Bewegung, Körper, Raum und Zeit. Sie waren fasziniert von Pferden, von Frauen und von der Fotografie. Sie waren Außenseiter und Rebellen – und sie waren Genies. In einem Wettlauf hin zur Moderne warfen Edgar Degas und Auguste Rodin Regeln und Normen über Bord, erfanden das wegweisende Neue. Anfangs verspottet, waren sie am Ende hoch verehrt. Sie starben im selben Jahr, 1917, – kurz nacheinander. Ohne sie wäre die Moderne nicht denkbar. Noch nie wurden die Werke von Degas und Rodin in einer Ausstellung so umfassend nebeneinandergestellt, miteinander konfrontiert, diskutiert wie jetzt. Nach Renoir, Monet, Sisley und Pissarro zeigt das Von der Heydt-Museum Wuppertal – nun zum ersten Mal – die zwei Giganten des Impressionismus im Wettstreit um das Neue in der Kunst. Die Schau zeigt strukturelle Vergleichbarkeiten der Zeitgenossen auf, obwohl Degas eher malte und zeichnete – seine Plastiken entstanden mehr „nebenbei“ – und Rodin in erster Linie Bildhauer war.“ (Quelle: Pressetext)

Abfahrt: 8.46 Uhr ab Bonn Hauptbahnhof
Rückfahrt: 16.15 Uhr ab Wuppertal
Kosten: 33 € pro Person (ohne Mittagessen).
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Sylvie Tyralla (info@dfg-bonnrheinsieg.de) und Überweisung bis zum 2. Februar 2017.

Vom 23. bis zum 24. März 2017 unternehmen wir eine Fahrt ins Elsass zum Thema „Deutschfranzösische militärische Zusammenarbeit“, die uns zum Deutsch-Französischen Jägerbataillon in Illkirch und zum Eurocorps in Straßburg führen wird. Auf dem Programm stehen auch ein Informationsgespräch mit dem deutschen Botschafter, S.E. Gerhard Küntz, Ständiger Vertreter beim Europarat und eine Weinprobe auf dem Weingut Xavier Muller in Marlenheim.
Kosten: ca. 120€ p.P. im Einzelzimmer, 100€ p.P. im Doppelzimmer. Wir bitten um Ihre Verbindliche Anmeldung bei Sylvie Tyralla (info@dfg-bonnrheinsieg.de) bis zum 20. Januar 2017. Siehe besondere Einladung.

A vos casseroles

Mijotée de pintade aux fruits secs
(4 à 5 personnes)
1 pintade fermière (environ 1,8kg)
2 oignons
2 tablettes de bouillon de volaille
24 abricots secs moelleux
80 g d’amendes mondées
4 cuil. à soupe de miel liquide
2 cuil. à soupe d’huile d’olive
2 cuil. à soupe d’huile d’arachide
Sel et poivre

Faites couper la pintade en 6 morceaux. Pelez et émincez les oignons, diluez les tablettes de bouillon dans 75 cl d’eau bouillante. Préchauffez le four à 210°.
Faites chauffer l’huile d’olive dans une cocotte et mettez- y les morceaux de volaille à dorer. Salez, poivrez et égouttez-les. A leur place mettez les oignons à fondre doucement (10 minutes), remettez les morceaux de pintade, versez le miel et laissez caraméliser. Ajoutez le bouillon, mélangez, couvrez et mettez au four environ 1 heure.
Faites dorer les amandes, ajoutez-les dans la cocotte ainsi que les abricots. Poursuivez la cuisson 30 minutes. Servez bien chaud.

Coin littéraire

Jean de La Fontaine : Le Rat des villes et le Rat des champs

Autrefois le Rat de ville
Invita le Rat des champs,
D'une façon fort civile,
À des reliefs d'Ortolans.

Sur un tapis de Turquie
Le couvert se trouva mis :
Je laisse à penser la vie
Que firent ces deux amis.

Le régal fut fort honnête,
Rien ne manquait au festin ;
Mais quelqu'un troubla la fête,
Pendant qu'ils étaient en train.

À la porte de la Salle
Ils entendirent du bruit ;
Le Rat de ville détale,
Son camarade le suit.
Le bruit cesse, on se retire :
Rats en campagne aussitôt ;
Et le citadin de dire :
« Achevons tout notre rôt.

— C'est assez, dit le Rustique ;
Demain vous viendrez chez moi ;
Ce n'est pas que je me pique
De tous vos festins de Roi.

Mais rien ne vient m'interrompre ;
Je mange tout à loisir.
Adieu donc ; fi du plaisir
Que la crainte peut corrompre. »


Mit der Hoffnung, dass die nächsten Veranstaltungen Ihr Interesse finden!

Mit freundlichen Grüßen

Sylvie Tyralla-Noel


 


 

Impressum:

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

 

Anschrift:

Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.

Am Gärtchen 31

53347 Witterschlick

Tel. : 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt

Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel; E-Mail: tyralla-noel@web.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

 

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Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist Mitglied der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa (VDFG)