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InfoBrief 2018-4



Nr. 2018-4

19. Dezember 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, chers amis,


Mit diesem vierten Info-Brief möchten wir Ihnen das Programm für das erste Halbjahr 2019 vorstellen sowie eine kleine Rückschau auf Veranstaltungen halten, die Ihnen seit September angeboten wurden.

In Memoriam

Unser langjähriges Mitglied und Beisitzer im Vorstand, Dr. Reiner Bodens, ist im September verstorben. Mitglied wurde er während einer Exkursion nach Paris, seine Unterschrift leistete er auf der nassen Etikette einer Champagnerflasche, die wir im Café de Flore getrunken hatten! Die Anwesenden haben es nicht vergessen! Dr. Bodens war stets ein engagiertes Mitglied, das die Gesellschaft oft mit neuen Ideen überraschte. Er war immer dabei, wenn Not am Mann war. In Dr. Reiner Bodens haben wir einen lebenslustigen, frohen und hilfsbereiten Menschen verloren.

 

Rückblick

Am 12. September 2018 luden wir zu einer Lesung im Institut Francais mit dem Schriftsteller Olivier Guez, Verfasser des mit dem Renaudot-Preis 2018 geehrten Romans „Das Verschwinden des Josef Mengele“. Warum ein Roman über den „Engel des Todes“ von Auschwitz? Guez erklärt gleich zu Anfang, dass er „nur mit der Form des Romans dem makabren Leben des Nazi-Arztes möglichst nahe kommen konnte.“

Das Anliegen des Romans liegt nicht auf den Taten des SS-Arztes, sondern auf seinem Umgang mit der Vergangenheit im südamerikanischen Exil. Er schwankt zwischen opportuner Vertuschung und andauerndem Stolz. Seine Moral ist spätestens seit der Aberkennung seiner akademischen Titel 1964 angeschlagen, er leidet an Hitze, Schlaflosigkeit und harter körperlicher Arbeit. Das erste richtige Treffen mit seinem Sohn Rolf im Herbst 1977 scheiterte, als er ihm rundheraus sagte: „Meine Pflicht, meine Pflicht als Soldat der deutschen Wissenschaft war es, die biologisch-organische Gemeinschaft zu schützen, das Blut zu reinigen und von seinen Fremdkörpern zu befreien“. Nach einem letzten menschlichen Kontakt mit seiner Haushaltshilfe Elsa stirbt Mengele an einem Herzinfarkt. Der Epilog „Das Phantom“ berichtet davon, wie die Öffentlichkeit schließlich – nach üppiger Legendenbildung – vom Tod des Kriegsverbrechers erfährt.

 

Vom 14. bis zum 16. September 2018 fuhren wir zum Historial de la Grande Guerre nach Péronne. Am ersten Tag besichtigten wir die Kathedrale von Amiens und konnten am Abend eine sehr schöne Licht-Choreographie auf der Fassade der Kathedrale bewundern. Am zweiten Tag besuchten wir das Historial in Péronne, wo die Schlacht an der Somme, eine der größten Schlachten an der Westfront des Ersten Weltkrieges, auf eindrucksvoller Weise dokumentiert wird. Sie begann am 1. Juli 1916 im Rahmen einer britisch-französischen Großoffensive gegen die deutschen Stellungen. Sie wurde am 18. November desselben Jahres abgebrochen, ohne eine militärische Entscheidung herbeigeführt zu haben. Mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten war sie die verlustreichste Schlacht der Westfront während des Ersten Weltkriegs.

Nachmittags fuhren wir zu verschieden Soldatenfriedhöfen: Ein bescheidener deutscher Soldatenfriedhof erinnert an die unzähligen Opfer der Deutschen. An die südafrikanische Beteiligung erinnert das 1926 eingeweihte Delville Wood South African National Memorial bei Longueval, an die fast vollständige Vernichtung des Newfoundland Regiment am ersten Tag der Schlacht das 1925 eingeweihte Beaumont-Hamel Newfoundland Memorial. Das Thiepval-Denkmal ist die wichtigste britische Gedenkstätte in Frankreich und wird jährlich von über 160.000 Menschen besucht. Seit 2004 ist ihr ein Informationszentrum angeschlossen. Alljährlich am 1. Juli und 11. November (Veterans Day) werden gemeinsame britisch-französische Gedenkzeremonien abgehalten. Der Soldatenfriedhof hinter dem Denkmal markiert die Frontlinie am 1. Juli 1916, dem ersten Tag der Schlacht. Abends versuchten wir anhand von Texten das Gesehene zu vertiefen und darüber zu reflektieren. Am letzten Tag fuhren wir nach Rethondes zum Carrefour de l’Armistice und anschließend zum Schloss von Compiègne, wo wir uns frei bewegen konnten.

 

Am 18. September 2018 trafen wir uns in der Universität zu einem spannenden Vortrag von

Privatdozent Dr. Dr. Guido Braun (Universität Bonn) zum Thema „Frankreich und dieWestfälische Friedensordnung – Was lernen wir aus dem Ende des Dreißigjährigen Krieges , der vor 400 Jahren begann?“

 

Lors du salon littéraire du 4 octobre 2018 Marie Kindler et Jutta Menzel ont présenté le dernier roman d´Alice Zeniter: L´art de perdre, qui reçut le prix Goncourt des lycéens en 2017. Le roman est la chronique d´une famille kabyle dont l´action se déroule entre 1940 et 2016 en Algérie et en France.

Le roman traite de la guerre d´Algérie et du sort des harkis, qui, ayant collaboré avec les Francais, sont considérés comme des traitres par les Algériens indépendantistes. Contraints à l´exil en France après l´indépendance de l’Algérie, les harkis sont des personnes indésirables et victimes du racisme.

Les thèmes du déracinement, des problèmes d´intégration et du conflit des générations, les portraits des différents personnages, ainsi que l´arrière- fond historique et la description du paysage kabyle rendent ce roman de 500 pages passionnant. Le style élégant et fluide de la jeune romancière augmente encore le plaisir de lire.

La présentation du livre fut suivie par une discussion animée et- comme d´habitude-d´un buffet avec des parfums arabes et d´un verre de vin.

(Jutta Menzel)

 

Der diesjährige 63. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften (VDFG) und der Fédération des Associations Franco-Allemandes (FAFA) fand vom 18.-21. Oktober 2018 in Colmar statt. In diesem Jahr war die DFG Bonn/Rhein-Sieg vom Generalsekretär vertreten. Der Kongress stand unter dem Motto „Die Jugend und das Europa von morgen“ und verabschiedete eine Resolution, in der zum einen angesichts der Stärkung populistischer Bewegungen in Europa zur Verteidigung der europäischen Werte und im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament zu einem kräftigen „JA zu Europa“ auf allen Ebenen aufgefordert wird.

 

Zum andern haben die Mitglieder konkret in sechs Arbeitsgruppen Themen der europäischen Bürgerbefragungen behandelt:

-- Schulen und Berufsausbildungszentren sollen allen Jugendlichen während ihrer Berufsausbildung ein Praktikum im Partnerland bzw. einem anderen Land ihrer Wahl ermöglichen.

-- Angesichts der Globalisierung sollen alle deutsch-französischen Elemente zum Austausch von Jugendlichen gestärkt werden, nicht nur finanziell, sondern auch durch den Abbau von rechtlichen Hindernissen.

-- Im Grenzgebiet am Oberrhein werden Umweltprobleme, insbesondere im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk Fessenheim im Elsaß, mit großer Empfindsamkeit behandelt, weshalb diese Probleme nachhaltig und grenzübergreifend unter Beteiligung junger Menschen gelöst werden müssen.

-- Kulturelle Projekte und deutsch-französische Städtepartnerschaften sollen auf Europa hin geöffnet und gefördert werden. Dazu soll der aus unseren Dachverbänden hervorgegangene „Deutsch-Französische Jugendausschuss“ (DFJA e.V.) unterstützt werden.

 

Politisch interessant waren die Ausführungen der MdB Dr. Franziska Brandtner (Grüne), die über den Stand der Verhandlungen über den Elysee-Vertrag 2 und das Parlamentsabkommen berichtete. Beide sollen am Jahrestag des Elysee-Vertrags von 1963, am 22.1.2019 unterzeichnet werden.

 

So sieht das ausverhandelte Parlamentsabkommen zwischen Bundestag und Assemblée Nationale vor, daß eine gemeinsame Parlamentarische Versammlung aus je 50 Abgeordneten gebildet wird, die zweimal im Jahr unter Vorsitz der jeweiligen Parlamentspräsidenten zusammentritt und mit Vertretern aus allen Fachausschüssen besetzt ist.

 

Der neue Elysee-Vertrag 2 sieht die gemeinsame Stärkung der EU, eine Verbesserung der Zusammenarbeit in den Grenzregionen und die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements anhand einer Reihe konkreter Projekte vor. Diese Projektliste wird regelmäßig überarbeitet. Unter anderem soll ein Bürgerfonds gemeinsame zivilgesellschaftliche Projekte finanzieren. Die Konversion des AKW Fessenheim soll gemeinsam betrieben werden. Gemeinsame Berufsschulen im Grenzgebiet sollen errichtet und Ausnahmeregelungen von EU-Regeln ermöglicht werden, die es erlauben sollen, sich bei gemeinsamen Projekten auf die Anwendung eines einzelnen Rechts (deutsch oder französisch) zu einigen. Außerdem wird die Bahnlinie Freiburg – Colmar wiederhergestellt. Der Vertrag wird also eine Reihe grundsätzlich neuer, aber auch viele ganz konkrete Projekte zur Zusammenarbeit enthalten.

 

Wir wollen Gelegenheit nehmen, die Vertragswerke Anfang kommenden Jahre eingehend zu diskutieren.

(Dr. Detlef Puhl)

 

Am 30. Oktober 2018 trafen wir uns im Kunstmuseum, wo wir eine hervorragende Führung durch die Ausstellung „Der Flaneur – das Auge der Stadt“ erlebten. Hineingeführt durch eine Fotografie mit Betrachterin von Caillebottes Bild „ Zwei Spaziergänger auf dem Boulevard bei Regen“ (das wir in Essen gesehen hatten) waren wir sofort in der Thematik drin. Der Blick des Malers, die Blickwinkel, die Gesellschaft, welche Gesellschaft? Die Modernität, die breiten Boulevards, das elektrische Licht setzt sich durch, und dann der Sprung zu unserer Zeit. Die Anonymität, die Bedrohung, anders dargestellt, aber gleich geblieben.

 

Am 13. November 2018 lud uns unser Mitglied Henri Sieber in die Bonner Synagoge zu einem Vortrag ein. Er sprach über die Situation der jüdischen Gemeinde in Bonn, die zu 90% aus Russlandjuden besteht, zeigte uns die Sicherheitsvorkehrungen (Panzerglas überall) und sprach die verschiedenen Formen des Antisemitismus in unserer heutigen Gesellschaft an. Er führte uns dann in den Tempelraum und erklärte die Riten.

 

Am 23. November 2018 trafen wir uns wieder zu unserer traditionellen Weinverkostung im Heimatmuseum Lengsdorf. Klausdieter Hübschmann und seine Frau Irmgard, sowie Rolf Gerner und seine Frau haben den Abend in gewohnter Weise so vorbereitet, daß er für alle ein Genuß wurde. Diesmal konnten wir diverse Weine aus dem französischen Jura kosten: Einen Crémant du Jura wie einen Chardonnay/Savagnin oder die roten Weine „Poulsard“ und „Trousseau“, sowie einen „Vin Jaune“ zum Abschluß. Dazu gab es Schinken und Käse – und viel Information über den Jura und über eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, die Weinrebe, kultiviert seit etwa 7000 v.Chr.

 

Am 8. Dezember 2018 besichtigten wir die Schokoladen-Manufaktur Coppeneur et Compagnon in Ägidienberg. Nach einem gediegenen Kaffetrinken mit Kuchen und Pralinen ließen wir uns Kakao und Schokolade von dem Anbau der Kakaobäume bis zur fertigen Praline erklären. Wir durften die recht bitteren Kakaobohnen im rohen Zustand probieren, erfuhren alles über die Anbaugebiete am Äquator, über natürliche Einflüsse, die den Geschmack der verschiedenen Kakaosorten prägen, und den Schritt vom Kakaogetränke zur Tafel Schokolade, durch die zufällig entdeckte Kunst des Conchieren im 19. Jahrhundert.

 

 

Vorschau

Am Montag, 14. Januar 2019 laden wir mit dem Institut Français zu einem Vortrag von Renaud Thillaye zum Thema „Peut-on avoir de l’ambition pour l’Europe ?“ in französischer Sprache ein. Analyste politique et expert en affaires européennes basé à Londres, Renaud Thillaye est l’auteur de plusieurs études sur la gouvernance économique et sociale européenne, sur le budget européen et sur la vie politique britannique. Renaud Thillaye est diplômé de Sciences Po-Paris et de la London School of Economics .Il est expert auprès de la Fondation Jean-Jaurès. Il s’entretiendra avec le Prof. Dr. Luger Kühnhardt (ZEI). Die Veranstaltung findet im Institut Français, Adenauerallee 35, statt und beginnt um 18.15 Uhr. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 11. Januar 2019 bei Herrn Dr. Puhl (info@dfg-bonnrheinsieg.de)

 

Am Sonntag, 20. Januar 2019 treffen wir uns zu unserer traditionellen Neujahrsmatinee. Dieses Jahr ist Jacques Offenbach, der Pariser aus Köln, Thema der Matinee. Es erwartet Sie ein schwung- und humorvolles Programm. (Siehe besondere Einladung).

 

Am Mittwoch, 30. Januar 2019 laden wir mit dem Institut Français zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Napoléon, génie ou tyran?“ ein. Es diskutieren Thierry Lenz (Präsident der Fondation Napoléon) und Prof. Dr. Guido Braun (Université Mulhouse) in französischer Sprache. Die Moderation hat der Direktor des Institut francais, Dr. habil. Landry Charrier. Die Veranstaltung findet im Institut Français statt und beginnt um 18.30 Uhr.

 

Am Donnerstag, 14. Februar 2019 fahren wir nach Wuppertal zur Ausstellung „Paula Modersohn-Becker – zwischen Worpswede und Paris“ im von-der-Heydt-Museum.

Abfahrt in Bad Godesberg: 9.46 Uhr, (ab Bonn Hauptbahnhof: 9.53 Uhr), Ankunft in Wuppertal 11.09 Uhr, Führung um 11.30 Uhr. Gemeinsames Mittagessen um 13.00 Uhr bei Wagner am Mäuerschen (nicht im Preis inbegriffen). Rückfahrt 15.46 Uhr, Ankunft in Bad Godesberg: 17.14. Uhr. Preis: € 22.

Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Herrn Dr. Puhl (info@dfg-bonnrheinsieg.de) und Überweisung des Kostenbeitrags bis zum 7. Februar 2019

 

Am Freitag, 22. Februar 2019 treffen wir uns zu unserem jährlichen Diner Amical. Siehe besondere Einladung.

 

Am Mittwoch, 27. Februar 2019 unterstützen wir das Euro Theater Central und besuchen gemeinsam die Vorstellung, La Chute von Albert Camus in französischer Sprache. Es ist eine Koproduktion mit Tanzkompanie bo komplex, Inszenierung: Bärbel Stenzenberger | Ausstattung: Hedda Ladwig, Musikkomposition: Helena Rüegg, mit Johannes K. Prill und Olaf Reinecke.

Wir haben 30 Plätze reserviert. Die Vorstellung fängt um 20 Uhr an.

Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Dr. Puhl (info@dfg-bonnrheinsieg.de) und die Überweisung von 15,00 € pro Person bis zum 11. Februar 2019.

 

Am Donnerstag, 7. März 2019 treffen wir uns zu einem neuen Salon Litteraire: Françoise Linckelmann présente le roman de Jérôme Ferrari « À son image ». Jérôme Ferrari est né à Paris en 1968, il enseigne la Philosophie en Corse et a reçu le Prix Goncourt 2012 pour son roman « Le sermon sur la chute de Rome ».

De l’échec de l’individu à l’examen douloureux des apories de toute représentation, Jérôme Ferrari explore, avec ce roman contre le fanatisme et la violence, bouleversant d’humanité, les liens ambigus qu’entretiennent l’image, la photographie, le réel et la mort.

 

Die Veranstaltung findet im Hause Linckelmann, Platanenweg 4 in 53619 Rheinbreitbach statt und beginnt um 19 Uhr. Wir bitten um Ihre Anmeldung bei Dr. Puhl (info@dfg-bonnrheinsieg.de) bis zum….

 

Von Freitag, 29. bis Samstag, 30. März 2019 fahren wir zum Kloster Eberbach.

Die Gründung des Zisterzienserklosters in Eberbach geht auf Bernhard von Clairvaux zurück. Nach der Gründung des Klosters Himmerod in der Eifel war das Kloster Clairvaux des Zisterzienserordens um ein ein weiteres Tochterkloster in Deutschland bemüht.. So kam es am 13. Februar 1136 zur Gründung des Klosters Eberbach durch Abt Ruthard und 12 Mönche, die aus Clairvaux entsandt wurden. Diese Gründung der Primarabtei Clairvaux war ungewöhnlich, da alle anderen Zisterzienserklöster in Deutschland durch die burgundische Primarabtei Morimond gegründet wurden.

 

Blick ins Laienrefektorium mit einem Weinkelter aus dem Jahr 1794

 

Das Weingut des Klosters Eberbach hat mit unermüdlichem Qualitätsstreben Weingeschichte geschrieben. 250 ha wertvollster Weinbergsbesitz bilden das Fundament des über 900 Jahre währenden Erbes der Zisterzienser von Kloster Eberbach. Auf der Strecke von mehr als 100km von der Hessischen Bergstrasse bis nach Assmannshausen liegt dabei der Boden für den Facettenreichtum der Klosterweine. Diese Geschichte wurde nach der Säkularisierung 1803 vom Herzog von Nassau, ab 1866 als Königliche Domaine vom Preußischen Staat und seit 1945 vom Land Hessen, als Gesellschafter des Weingutes, fortgeschrieben.

 

Wir haben vor, die Klosteranlage zu besichtigen, zum Niederwalddenkmal zu fahren, das an die Einigung Deutschlands 1871 erinnern sollte, und die schöne Aussicht zu genießen. Abends treffen wir uns zu einer gemütlichen Weinprobe. Wir besichtigen das Brentano-Haus und die malerische Stadt Kiedrich mit ihrem Renaissance-Rathaus und ihrer Basilika Sankt Valentinus.

Wir haben Zimmer im Gästehaus des Klosters reserviert.

Einzelzimmer : 82€

Doppelzimmer: 133€. Zzgl. 6€ pro Person für das Frühstück. Nicht einbegriffen: Mahlzeiten, Führungen und Eintrittspreise.

Fahrt mit dem eigenen PKW, bzw. Fahrgemeinschaften.

 

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 20. Januar 2019 bei Herrn Dr. Puhl unter info@dfg-bonnrheinsieg.de.

 

Das genaue Programm und den genauen Preis erhalten Sie rechtzeitig!

 

Am Mittwoch, 11. April 2019 laden wir zur Ordentlichen Mitgliederversammlung 2019. Siehe besondere Einladung.

 

 

Coin Littéraire

La Belle Hélène

livret de Henri Meilhac et Ludovic Halévy, créée à Paris au théâtre des Variétés le 17 décembre 1864.

 

Acte 2, scène X : PARIS, HÉLÈNE.

 

Pâris reparaît. Mélodrame à l’orchestre. Pâris contemple la reine qui dort.

PARIS.

La déesse a tenu sa promesse… la reine et le berger sont face à face… M’aime-t-elle ?… m’aimera-t-elle, cette fière princesse ?… Sonnera-t-elle pour moi, l’heure du berger ?… Je suis seul… il fait nuit… Ménélas est en Crète… et Vénus est pour moi !

CHŒUR, en dehors.

En couronnes tressons les roses,

Et buvons frais ;

Disons-nous les plus folles choses,

Et soyons gais.

Il faut bien que l’on s’amuse,

Qu’on se donne du bon temps,

Et que de la vie on use

Jusqu’à trente ou soixante ans !

La la la la la la la la…

PARIS, pendant le chœur.

Qu’est-ce que c’est que ça ?… (Il va regarder à gauche.) Ah ! J’y suis… les rois qui soupent dans la galerie de Bacchus !…

Il s’approche de la reine et se met à genoux.

HÉLÈNE, se réveillant et apercevant Pâris.

Pâris près de moi !…

PARIS.

Oui, Pâris !

HÉLÈNE.

À cette heure !… ce ne peut être qu’un rêve…

PARIS, à part.

Qu’est-ce qu’elle dit ?

HÉLÈNE.

Oui… c’est le rêve que tout à l’heure je demandais à Calchas…

PARIS, à part.

Un rêve ?… parfait !… si je pouvais passer pour un rêve !…

Hélène s’est levée. Pâris s’approche d’elle, lui prend la main et l’amène sur le devant de la scène.

DUO.

HÉLÈNE.

C’est le ciel qui m’envoie

Ce beau rêve amoureux… quel bonheur ! quelle joie !

ENSEMBLE.

Oui, c’est un rêve, un doux rêve d’amour !

La nuit lui prête son mystère,

Il doit finir avec le jour.

Goûtons sa douceur passagère…

Ce n’est qu’un rêve, un doux rêve d’amour !

HÉLÈNE.

Écoute-moi, Pâris ; je veux interroger,

Non le prince, mais le berger…

Je voudrais bien savoir…

PARIS.

Je voudrais bien savoir… Savoir quoi ? Parle… achève !…

HÉLÈNE.

Je n’oserais jamais, si ce n’était un rêve !

Suis-je aussi belle que Vénus ?

PARIS.

Je ne puis répondre, princesse :

Quand j’ai couronné la déesse,

Elle était un peu moins… je n’en dirai pas plus…

HÉLÈNE.

Oui, je comprends.

PARIS.

Oui, je comprends. J’ai vu…

HÉLÈNE.

Oui, je comprends. J’ai vu… Parle.

PARIS.

Oui, je comprends. J’ai vu… Parle. Tu le devines.

J’ai vu des épaules divines,

Que cachait mal un flot de cheveux blonds.

(Hélène passe à gauche.)

 

HÉLÈNE, laissant tomber les ajustements qui lui cachent les épaules.

Puisque ce n’est qu’un rêve… allons !

REPRISE DE L’ENSEMBLE.

Oui, c’est un rêve, un doux rêve d’amour !

La nuit, etc, etc.

HÉLÈNE.

Eh bien, dis maintenant…

PARIS.

Eh bien, dis maintenant… Princesse, je t’admire…

Et pourtant…

HÉLÈNE.

Et pourtant… Pourtant ?…

PARIS.

Et pourtant… Pourtant ?… Je dois dire

Que, sur le mont Ida, Vénus

Trouva moyen… bref, je l’admirai plus…

HÉLÈNE.

Vénus est donc plus belle ?

(Elle repasse à droite.)

PARIS.

Vénus est donc plus belle ? Non…

Mais la beauté n’est rien sans un peu d’abandon.

Elle le savait bien, la déesse immortelle,

Elle le savait bien… aussi me permit-elle

Deux ou trois baisers un peu longs…

HÉLÈNE.

Un peu longs ?

PARIS.

Un peu longs !

C’est pour cela, je crois, que je la trouvai belle.

HÉLÈNE, se laissant aller dans les bras de Pâris qui l’embrasse.

Puisque ce n’est qu’un rêve… allons !

REPRISE DE L’ENSEMBLE.

Oui, c’est un rêve, un doux rêve d’amour !

La nuit lui prête son mystère,

Il doit finir avec le jour.

Goûtons sa douceur passagère…

Ce n’est qu’un rêve, un doux rêve d’amour !

(Après l’ensemble terminé, les rideaux du fond s’ouvrent brusquement : paraît Ménélas, qui jette un cri.)

 

 

A vos casseroles

Mousse au chocolat – caramel au beurre salé

 

Ingrédients

200 g de chocolat noir

6 œufs

100 g de sucre en poudre

60 g de beurre salé

10 cl de crème fraîche liquide

 

Préparation

Commencez par casser vos œufs puis prenez soin de séparer les blancs des jaunes (attention, gardez les jaunes, vous en aurez besoin plus tard !)

Battez vos blancs en neige puis placez-les au réfrigérateur.

Dans la casserole, à feu doux, mettez le sucre et faites-le dorer jusqu'à l'obtention du caramel.

Faites chauffer la crème et, hors du feu, ajoutez-la progressivement à votre caramel.

Ajoutez le beurre salé au préalablement coupé en petits cubes puis mélangez bien le tout : une fois le mélange bien homogène, le caramel au beurre salé est prêt !

Au bain-marie, faites fondre le chocolat.

Éteignez le feu et ajoutez les jaunes d'œufs et le caramel puis mélangez bien.

Versez votre préparation au chocolat dans un saladier et incorporez vos blancs en neige délicatement.

Mettez votre mousse dans des verrines ou ramequins et laissez-la reposer au réfrigérateur pendant 2 h. Servir avec des palets bretons (biscuits au beurre salé).

 

Sonstiges

 

Françoise Linckelmann et Sylvie Tyralla-Noel présentent leur conférence sur la Comtesse de Ségur le jeudi 17 janvier 2019 à 18 heures à la médiathèque de l’institut français, Adenauerallee 35, 53113 Bonn.

 

Mehr von und über Jacques Offenbach ?

La Grande Duchesse de Gerolstein wird am So. 23.06.19, So. 07.07.19 und Mi. 10.07.19 in der Oper Köln (im Staaten-Haus) gegeben. Außerdem wird eine Ausstellung von 26.01.19 bis 05.03.19 und von 01.06.19 bis 15.06.19 in der Oper Köln gezeigt.

 

 

Ich hoffe, dass das neue Programm Ihr Interesse trifft und freue mich, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Sylvie Tyralla‐Noel

 

 

Impressum:

Mit dem INFO-BRIEF unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Andreasstraße 51, 53179 Bonn

Tel. : 0228 947 761 50.

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel, E-Mail: tyralla-noel@web.de